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AWS Database Savings Plans - Datenbankkosten senken

AWS Database Savings Plans senken Datenbankkosten um bis zu 35 Prozent. Ein flexibles Commitment-Modell für Aurora, RDS, DynamoDB und weitere Dienste.

Cloud Financial Management
Preismodell Commitment auf stündlichen Spend (1 Jahr, keine Vorauszahlung)
Verfügbarkeit Mehrere Regionen inklusive EU
Datensouveränität EU-Regionen verfügbar
Zuverlässigkeit N/A (Preismodell, kein eigener Service-SLA) SLA

Was ist AWS Database Savings Plans?

AWS Database Savings Plans sind ein Commitment-basiertes Preismodell für AWS-Datenbankdienste. Sie verpflichten sich zu einem konstanten stündlichen Ausgabenbetrag, gemessen in US-Dollar pro Stunde, über eine Laufzeit von einem Jahr und ohne Vorauszahlung. Nutzung innerhalb dieses Commitments wird zu reduzierten Preisen von bis zu 35 Prozent abgerechnet, Nutzung oberhalb des Commitments zu regulären On-Demand-Preisen.

Das Modell löst das Problem, dass dauerhaft laufende Datenbanken zu On-Demand-Preisen teuer sind, klassische Reserved Instances aber unflexibel an eine konkrete Instanzklasse oder Region gebunden sind. AWS Database Savings Plans wenden den Rabatt automatisch über Datenbank-Engine, Instanzfamilie, Größe, Bereitstellungsoption und AWS-Region an. So bleibt der Commitment auch bei Änderungen der Architektur wirksam und reduziert die Datenbankkosten planbar.

Kernfunktionen

  • Flexibler Rabatt über Dienste hinweg: Der reduzierte Preis gilt automatisch für Aurora, RDS, DynamoDB, ElastiCache for Valkey, DocumentDB, Neptune, Keyspaces, Timestream, DMS und OpenSearch Service.
  • Kein stranded Commitment: Migrieren Sie einen Workload etwa von RDS zu Aurora oder zu Serverless, verschiebt sich der Commitment automatisch auf andere berechtigte Dienste statt zu verfallen.
  • Region- und instanzübergreifend: Sie können Instanztypen wechseln oder einen Workload zwischen Regionen verschieben und behalten den Rabatt.
  • Keine Vorauszahlung: Die einjährige Laufzeit erfordert keine Vorab-Zahlung, abgerechnet wird der stündliche Spend.

Typische Anwendungsfälle

Vorhersehbare Produktions-Workloads: Datenbanken mit konstantem Grundbedarf laufen über Monate stabil. Der stündliche Sockel wird zu Rabattpreisen abgedeckt, während Lastspitzen darüber zu On-Demand-Preisen abgerechnet werden.

Kostenoptimierung über ein Datenbankportfolio: Unternehmen mit mehreren Datenbankdiensten bündeln ihren Grundverbrauch in einem gemeinsamen Commitment, das automatisch über alle abgedeckten Dienste wirkt.

Modernisierung ohne Rabattverlust: Bei der Migration von RDS zu Aurora oder Serverless v2 bleibt der Rabatt erhalten, weil sich der Commitment auf die neuen berechtigten Dienste verschiebt.

Vorteile

  • Bis zu 35 Prozent geringere Datenbankkosten gegenüber On-Demand
  • Flexibilität über Engine, Instanztyp, Größe, Bereitstellung und Region
  • Kein Verlust des Commitments bei Migration oder Modernisierung
  • Einjährige Laufzeit ohne Vorauszahlung

Integration mit innFactory

Als AWS Reseller unterstützt innFactory Sie bei Einführung und Betrieb dieses Service.

Typische Anwendungsfälle

Vorhersehbare Datenbank-Workloads mit konstantem Grundbedarf
Senkung der Cloud-Kosten ohne Vorauszahlung
Kostenoptimierung über mehrere Datenbankdienste hinweg
Modernisierung von RDS zu Aurora oder Serverless ohne Verlust des Rabatts

Häufig gestellte Fragen

Was ist AWS Database Savings Plans?

AWS Database Savings Plans sind ein Commitment-basiertes Preismodell. Sie verpflichten sich zu einem konstanten stündlichen Ausgabenbetrag in US-Dollar pro Stunde über eine Laufzeit von einem Jahr. Im Gegenzug erhalten Sie reduzierte Preise von bis zu 35 Prozent auf mehrere AWS-Datenbankdienste wie Aurora, RDS, DynamoDB und ElastiCache.

Wann sollte ich AWS Database Savings Plans einsetzen?

Das Modell lohnt sich bei vorhersehbaren Datenbank-Workloads mit konstantem Grundbedarf. Wenn Sie über Monate hinweg eine stabile Mindestauslastung Ihrer Datenbanken haben, deckt der Commitment diesen Sockel zu reduzierten Preisen ab. Saisonale Spitzen oberhalb des Commitments laufen weiter zu On-Demand-Preisen.

Was kostet AWS Database Savings Plans?

Sie zahlen einen festen stündlichen Betrag, zu dem Sie sich für ein Jahr ohne Vorauszahlung verpflichten. Nutzung innerhalb des Commitments wird zu Rabattpreisen abgerechnet, Nutzung darüber zu On-Demand-Preisen. Die Rabatthöhe variiert je nach Dienst und Bereitstellungsart, mit bis zu 35 Prozent als Maximalwert.

Welche Datenbankdienste deckt AWS Database Savings Plans ab?

Abgedeckt sind unter anderem Amazon Aurora inklusive Serverless v2 und Aurora DSQL, Amazon RDS, Amazon DynamoDB, Amazon ElastiCache for Valkey, Amazon DocumentDB, Amazon Neptune inklusive Neptune Analytics, Amazon Keyspaces, Amazon Timestream, AWS DMS sowie Amazon OpenSearch Service. Für denselben Workload lassen sich Database Savings Plans nicht mit RDS Reserved Instances oder DynamoDB Reserved Capacity kombinieren.

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