Was ist Amazon DataZone?
Amazon DataZone ist ein Daten-Management-Service, der Unternehmen dabei unterstützt, Datenbestände aus AWS, On-Premises- und Drittanbieterquellen zu katalogisieren, zu entdecken und sicher zu teilen. Der Service bietet ein zentrales Business-Datenportal, über das Mitarbeitende relevante Daten finden und für ihre Analysen nutzen können.
DataZone adressiert eine zentrale Herausforderung im modernen Datenmanagement: die Lücke zwischen vorhandenen Daten und den Teams, die diese Daten benötigen. Durch automatisierte Metadaten-Erfassung, fein granulare Governance-Kontrollen und Self-Service-Zugriff soll DataZone den Datenzugang im Unternehmen vereinfachen.
Der Service integriert sich mit bestehenden AWS-Datenservices wie Redshift, AWS Glue Data Catalog und S3; Zugriff und Analyse erfolgen unter anderem über Amazon Athena oder Redshift-Query-Editoren. Datenproduzenten veröffentlichen Assets in einem Katalog, während Konsumenten über das Portal nach relevanten Daten suchen und Zugriff beantragen.
Kernfunktionen
- Business-Datenportal: Browserbasiertes Portal, über das Nutzer Daten entdecken, verstehen und für Analysen anfordern können
- Automatisierte Metadaten-Erfassung: Unterstützung durch Machine Learning bei der Katalogisierung von Metadaten aus verbundenen Datenquellen
- Governance-Workflows: Strukturierte Genehmigungs-Workflows für Datenzugriffsanfragen inklusive Nutzungs-Auditing
- Domänen und Projekte: Organisationsmodell zur logischen Gruppierung von Daten und Teams
- Business-Glossare: Gemeinsame Fachbegriffe erleichtern das Auffinden und Verstehen von Datenbeständen über Teamgrenzen hinweg
Typische Anwendungsfälle
Unternehmensdatenkatalog: Organisationen nutzen DataZone, um einen zentralen, durchsuchbaren Katalog von Datenbeständen aus AWS-, On-Premises- und Drittanbieterquellen aufzubauen.
Daten-Governance: Teams setzen DataZone ein, um Zugriff auf Daten über Organisationsgrenzen hinweg governt zu steuern, Abonnements genehmigen zu lassen und die Nutzung von Datenassets zu überwachen.
Self-Service-Analytics: Analysten und Data Scientists nutzen das DataZone-Portal, um eigenständig relevante Datensätze zu finden, Zugriff zu beantragen und sie über Athena oder Redshift für ihre Analysen zu verwenden.
Vorteile
- Zentraler Datenkatalog reduziert Silos und Doppelarbeit
- Self-Service-Zugriff beschleunigt datengetriebene Entscheidungen
- Fein granulare Governance-Kontrollen unterstützen Compliance-Anforderungen
- Nutzungsbasierte Abrechnung ohne festes nutzerbasiertes Abonnement
- Integration mit dem bestehenden AWS-Daten-Ökosystem
Integration mit innFactory
Als AWS Reseller unterstützt innFactory Sie bei Amazon DataZone: von der Planung der Daten-Governance-Strategie über die Einrichtung von Domänen und Projekten bis zur Integration bestehender Datenquellen und Schulung der Fachabteilungen.
Typische Anwendungsfälle
Häufig gestellte Fragen
Was ist Amazon DataZone?
Amazon DataZone ist ein Daten-Management-Service, mit dem Unternehmen Daten aus AWS, On-Premises- und Drittanbieterquellen katalogisieren, entdecken, teilen und verwalten können. Ein Business-Datenportal ermöglicht Self-Service-Zugriff auf kuratierte Datenbestände.
Welche Datenquellen unterstützt DataZone?
DataZone integriert sich nativ mit AWS-Datenquellen wie Amazon Redshift, AWS Glue Data Catalog und Amazon S3. Zugriff und Abfragen erfolgen zusätzlich über Amazon Athena oder Redshift-Query-Editoren; über Amazon EventBridge lassen sich auch externe Systeme anbinden.
Was kostet Amazon DataZone?
DataZone wird nutzungsbasiert abgerechnet, unter anderem nach API-Anfragen, Metadaten-Speicher und Compute-Einheiten. Ein monatliches nutzerbasiertes Abonnement gibt es nicht mehr; Kernfunktionen wie das Anlegen von Domains oder Projekten sind größtenteils kostenlos, ein begrenztes kostenloses Kontingent ist enthalten.
Wie funktioniert die Zugriffskontrolle in DataZone?
DataZone verwendet ein Konzept von Domänen und Projekten, um Datenzugriff zu organisieren. Datenproduzenten veröffentlichen Assets in einem Katalog, und Datenkonsumenten beantragen Zugriff über Abonnements, die von Dateneignern in einem governten Workflow genehmigt werden.
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