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AWS Resilience Hub: Resilienz-Management

AWS Resilience Hub definiert, bewertet und verbessert die Resilienz-Posture von Anwendungen gegen RTO- und RPO-Ziele.

Management & Governance
Preismodell Abrechnung je Anwendung bzw. je Service und Monat, Details siehe offizielle Preisseite
Verfügbarkeit Unter anderem Frankfurt (eu-central-1), Irland (eu-west-1), London (eu-west-2), Mailand (eu-south-1), Paris (eu-west-3) und Stockholm (eu-north-1)
Datensouveränität EU-Regionen verfügbar
Zuverlässigkeit SLA gemäß Anbieter (siehe offizielle SLA-Seite) SLA

Was ist AWS Resilience Hub?

AWS Resilience Hub ist eine zentrale Stelle, an der Sie die Resilienz-Posture Ihrer Anwendungen auf AWS verwalten und verbessern. Sie definieren Resilienzziele, bewerten Ihre Anwendungen gegen diese Ziele und setzen anschließend Verbesserungsempfehlungen um, die sich am AWS Well-Architected Framework orientieren.

Der Dienst führt die AWS-Services und Werkzeuge zusammen, die für kontinuierliche Resilienzarbeit nötig sind, und verweist auf verwandte Dienste wie AWS Elastic Disaster Recovery, AWS Backup und Amazon Application Recovery Controller.

Kernfunktionen

  • Resiliency Policies: Definition von Resilienzzielen, gegen die Anwendungen bewertet werden
  • Assessments: Bewertung der Anwendung gegen die definierten Ziele mit konkreten Verbesserungsempfehlungen
  • Import bestehender Anwendungen: Übernahme aus CloudFormation-Stacks, Terraform-State-Dateien, Amazon-EKS-Clustern und Resource Groups
  • Resilienztests: Erstellen und Ausführen von Experimenten des AWS Fault Injection Service direkt aus Resilience Hub heraus
  • Empfehlungs-Templates: Generierung von Vorlagen, mit denen sich Empfehlungen umsetzen lassen
  • Integration mit myApplications: Anbindung an die Anwendungssicht der AWS-Console

Typische Anwendungsfälle

Resilienz-Bewertung: Prüfen, ob eine Anwendung die vorgegebenen Wiederherstellungsziele tatsächlich erreichen kann.

Vorbereitung von Disaster Recovery: Schwachstellen in Multi-AZ- und Multi-Region-Architekturen erkennen, bevor ein Ausfall eintritt.

Kontinuierliche Prüfung: Wiederkehrende Assessments, um Abweichungen nach Architekturänderungen früh zu bemerken.

Störungssimulation: Fault-Injection-Experimente, um Annahmen über das Verhalten der Anwendung im Fehlerfall zu überprüfen.

Vorteile

  • Zentrale Sicht auf die Resilienz mehrerer Anwendungen
  • Empfehlungen auf Basis des AWS Well-Architected Framework
  • Anbindung an bestehende Infrastructure-as-Code-Bestände über CloudFormation und Terraform
  • Verbindung von Bewertung und aktivem Test in einem Dienst
  • Verfügbarkeit in mehreren EU-Regionen

Integration mit innFactory

Als AWS Reseller unterstützt innFactory Sie bei AWS Resilience Hub: Definition realistischer RTO- und RPO-Ziele, Import bestehender Anwendungen aus CloudFormation oder Terraform, Auswertung der Assessments sowie Planung und Durchführung von Fault-Injection-Experimenten.

Typische Anwendungsfälle

Resilienz-Bewertung
RTO- und RPO-Ziele
Disaster-Recovery-Planung
Fault-Injection-Tests

Technische Spezifikationen

Framework Empfehlungen auf Basis des AWS Well-Architected Framework
Import sources AWS CloudFormation Stacks, Terraform State Files, Amazon EKS Cluster, Resource Groups
Related services AWS Elastic Disaster Recovery, AWS Backup, Amazon Application Recovery Controller
Testing Integration mit AWS Fault Injection Service

Häufig gestellte Fragen

Was leistet AWS Resilience Hub?

AWS Resilience Hub ist laut Dokumentation eine zentrale Stelle, an der Sie die Resilienz-Posture Ihrer Anwendungen auf AWS verwalten und verbessern. Sie definieren Resilienzziele, bewerten Ihre Anwendungen gegen diese Ziele und setzen Empfehlungen auf Basis des AWS Well-Architected Framework um.

Woher bezieht Resilience Hub die Anwendungsstruktur?

Anwendungen lassen sich unter anderem aus AWS-CloudFormation-Stacks, Terraform-State-Dateien, Amazon-EKS-Clustern und Resource Groups importieren. Für jede Quelle gelten Service Quotas, die in der offiziellen Dokumentation aufgeführt sind.

Lassen sich Störungen aktiv simulieren?

Ja. Innerhalb von AWS Resilience Hub können Sie Experimente des AWS Fault Injection Service erstellen und ausführen, die reale Störungen nachbilden. So erkennen Sie Abhängigkeiten und mögliche Schwachstellen.

Was kostet AWS Resilience Hub?

Die Abrechnung erfolgt je Anwendung beziehungsweise je Service und Monat; hinzu kommen nutzungsabhängige Bestandteile für Assessments und Tests. Da AWS hier mehrere Preismodelle parallel führt, entnehmen Sie die aktuellen Konditionen bitte der offiziellen Preisseite.

Ist AWS Resilience Hub in der EU verfügbar?

Ja. Die Dokumentation listet unter anderem Endpunkte in Frankfurt (eu-central-1), Irland (eu-west-1), London (eu-west-2), Mailand (eu-south-1), Paris (eu-west-3) und Stockholm (eu-north-1).

Hinweis: Alle Produktinformationen auf dieser Seite wurden sorgfältig zusammengestellt, sind jedoch ohne Gewähr und können veraltet oder unvollständig sein. Cloud-Services entwickeln sich schnell weiter — Funktionen, Preise, SLAs und Verfügbarkeit ändern sich laufend. Verbindliche und aktuelle Informationen finden Sie ausschließlich auf der offiziellen Produktseite von AWS (offizielle Dokumentation). Diese Seite stellt kein Angebot von AWS dar.

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