Zum Hauptinhalt springen
Cloud / AWS / Produkte / Amazon Security Lake - Zentraler Sicherheitsdatensee

Amazon Security Lake - Zentraler Sicherheitsdatensee

Amazon Security Lake zentralisiert Sicherheitsdaten im OCSF-Format aus AWS, SaaS und On-Premises-Quellen.

Security, Identity & Compliance
Preismodell Pay-per-use nach aufgenommener und normalisierter Datenmenge (GB), zzgl. Kosten für genutzte Services wie S3 und Glue
Verfügbarkeit Verfügbar in zahlreichen AWS-Regionen, aktuelle Liste in der AWS-Dokumentation
Datensouveränität EU-Regionen verfügbar
Zuverlässigkeit SLA gemäß Anbieter (siehe offizielle SLA-Seite) SLA

Was ist Amazon Security Lake?

Amazon Security Lake ist ein vollständig verwalteter Sicherheitsdatensee, der Log- und Ereignisdaten aus AWS-Services, SaaS-Anbietern, On-Premises-Systemen und weiteren Quellen automatisch sammelt, normalisiert und im eigenen AWS-Konto speichert. Der Service nutzt das Open Cybersecurity Schema Framework (OCSF), um Daten aus unterschiedlichen Quellen in ein einheitliches, offenes Schema zu bringen.

Security Lake basiert auf Amazon S3 und nutzt AWS Lake Formation für die Zugriffssteuerung sowie AWS Glue für Datenkatalog und ETL-Verarbeitung. Sicherheitsteams behalten die Kontrolle über ihre Daten und können mit gängigen Analyse-Tools darauf zugreifen, ohne eigene Daten-Pipelines aufbauen zu müssen.

Kernfunktionen

  • OCSF-Normalisierung: Automatische Konvertierung nativ unterstützter AWS-Sicherheitsdaten in das offene OCSF-Schema und das Parquet-Format
  • Native AWS-Integration: Automatische Erfassung von CloudTrail-, EKS-Audit-, Route-53-Resolver-, Security-Hub-, VPC-Flow-Log- und WAFv2-Daten
  • Drittanbieter- und Custom-Quellen: Anbindung zusätzlicher Sicherheitslösungen und eigener Datenquellen möglich
  • Subscriber-Modell: Kontrollierter Datenzugriff für Analyse-Tools und SIEM-Systeme per Benachrichtigung oder Abfrage
  • Multi-Account und Multi-Region: Zentralisierung über AWS Organizations hinweg inklusive Rollup-Regionen für Data-Residency-Anforderungen
  • Lifecycle-Management: Konfigurierbare Aufbewahrungs- und Replikationseinstellungen sowie automatisiertes Storage-Tiering

Typische Anwendungsfälle

Security Operations Center (SOC): Sicherheitsteams analysieren alle Sicherheitsdaten an einem zentralen Ort. Die OCSF-Normalisierung reduziert den Aufwand, unterschiedliche Log-Formate manuell zu korrelieren.

Threat Hunting: Security Analysts durchsuchen historische Sicherheitsdaten mit Amazon Athena, Amazon Redshift oder anderen Query-Tools. Die einheitliche Datenstruktur beschleunigt Untersuchungen.

Compliance-Reporting: Unternehmen mit regulatorischen Anforderungen nutzen Security Lake als zentrale Quelle für Audit-Trails und Compliance-Nachweise über mehrere AWS-Accounts und -Regionen hinweg.

Vorteile

  • Einheitliches Datenformat reduziert Silos zwischen Sicherheitstools
  • Automatische Erfassung nativer AWS-Quellen ohne eigene Pipeline-Entwicklung
  • Kosteneffiziente Speicherung auf S3-Basis mit konfigurierbarem Lifecycle-Management
  • Offenes OCSF-Format reduziert Abhängigkeit von einzelnen Analyse-Tool-Anbietern

Integration mit innFactory

Als AWS Reseller unterstützt innFactory Sie bei Amazon Security Lake: Architekturdesign für Multi-Account- und Multi-Region-Setups, Integration von Drittanbieter- und Custom-Quellen, Aufbau von Analyse-Pipelines sowie Umsetzung von Compliance-Reporting.

Typische Anwendungsfälle

Centralized security analytics
Threat detection
Compliance reporting

Häufig gestellte Fragen

Was ist Amazon Security Lake?

Amazon Security Lake ist ein vollständig verwalteter Service, der Sicherheitsdaten aus AWS-Umgebungen, SaaS-Anbietern, On-Premises- und weiteren Cloud-Quellen automatisch in einem zentralen, S3-basierten Data Lake im eigenen AWS-Konto zusammenführt.

Was ist das OCSF-Format?

Das Open Cybersecurity Schema Framework (OCSF) ist ein offener Standard zur Normalisierung von Sicherheitsdaten. Security Lake konvertiert Daten aus nativ unterstützten AWS-Quellen automatisch in OCSF und Apache Parquet für einheitliche Analyse.

Welche Datenquellen werden nativ unterstützt?

Nativ sammelt Security Lake Daten aus AWS CloudTrail (Management- und Datenereignisse), Amazon EKS Audit Logs, Route 53 Resolver Query Logs, AWS Security Hub CSPM-Findings, VPC Flow Logs und AWS WAFv2 Logs. Zusätzlich lassen sich benutzerdefinierte und Drittanbieter-Quellen anbinden.

Was kostet Amazon Security Lake?

Die Abrechnung erfolgt nach aufgenommener und normalisierter Datenmenge pro GB; genaue Preise variieren je nach Quelle und Region. Zusätzlich fallen Kosten für genutzte AWS-Services wie S3, Glue oder Lambda an. Aktuelle Preise stehen auf der offiziellen Pricing-Seite.

Wie greifen Analyse-Tools auf die Daten zu?

Über ein Subscriber-Modell erhalten SIEM- und Analyse-Tools kontrollierten Zugriff auf die Daten, entweder per Benachrichtigung über neue Objekte oder per Abfrage z. B. mit Amazon Athena oder Amazon Redshift.

Hinweis: Alle Produktinformationen auf dieser Seite wurden sorgfältig zusammengestellt, sind jedoch ohne Gewähr und können veraltet oder unvollständig sein. Cloud-Services entwickeln sich schnell weiter — Funktionen, Preise, SLAs und Verfügbarkeit ändern sich laufend. Verbindliche und aktuelle Informationen finden Sie ausschließlich auf der offiziellen Produktseite von AWS (offizielle Dokumentation). Diese Seite stellt kein Angebot von AWS dar.

AWS Cloud Expertise

innFactory ist AWS Reseller mit zertifizierten Cloud-Architekten. Wir bieten Beratung, Implementierung und Managed Services für AWS.

Bereit, mit Amazon Security Lake - Zentraler Sicherheitsdatensee zu starten?

Unsere zertifizierten AWS Experten helfen bei Architektur, Integration und Optimierung.

Beratung vereinbaren