Was ist Azure Linux?
Azure Linux ist laut Microsoft eine kommerziell unterstützte Linux-Distribution, die für Azure Virtual Machines und containerisierte Workloads optimiert ist. Microsoft stellt sie Azure-Kunden ohne zusätzliche Kosten zur Verfügung. Sie lässt sich auf Azure Virtual Machines, Virtual Machine Scale Sets, in Azure Kubernetes Service, in Arc-fähigem AKS für hybride und Edge-Szenarien sowie auf GPU-fähigen Azure-VMs für KI-Workloads einsetzen.
Als Azure Linux Container Host dient das Image speziell für Container-Workloads auf AKS. Es ist leichtgewichtig und enthält nur die Pakete, die zum Ausführen von Container-Workloads benötigt werden. Der Container Host ist auf Basis umfangreicher Validierungstests und interner Nutzung gehärtet und mit Azure-Agenten kompatibel. Microsoft hebt die Konsistenz von der Cloud bis zum Edge hervor: über AKS, Azure Local und Azure Arc hinweg. Sie können Azure-Linux-Node-Pools in einem neuen Cluster anlegen, bestehenden Clustern hinzufügen oder vorhandene Nodes migrieren.
Kernfunktionen
- Klein und leichtgewichtig: rund 400 Pakete, laut Microsoft bis zu fünf GB weniger Speicherbedarf auf AKS
- Sichere Lieferkette: Pakete werden von Microsoft aus dem Quellcode gebaut, signiert und validiert und auf Microsoft-eigenen Plattformen gehostet
- Secure by default: gehärteter Linux-Kernel mit Azure-Optimierungen, reduzierte Angriffsfläche
- Monatliche Sicherheitspatches, kritische Updates innerhalb weniger Tage
- Besteht laut Microsoft alle CIS-Level-1-Benchmarks
- Kompatibilität mit bestehenden Workloads: containerd als Runtime, Upstream-Linux-Kernel, Unterstützung aller AKS-Erweiterungen und Add-ons
- Unterstützung aller auf AKS genutzten NVIDIA-GPU-VM-Größen
Typische Anwendungsfälle
Node-OS für AKS
Teams setzen Azure Linux als Node-Betriebssystem für ihre AKS-Node-Pools ein, um von der reduzierten Angriffsfläche, dem geringeren Speicherbedarf und schnelleren Cluster-Operationen zu profitieren.
Betriebssystem für virtuelle Maschinen
Azure Linux dient als Betriebssystem für Azure Virtual Machines und Virtual Machine Scale Sets mit einer einheitlichen, von Microsoft gepflegten Basis.
Konsistenz von Cloud bis Edge
Über AKS, Azure Local und Azure Arc hinweg nutzen Organisationen dasselbe Betriebssystem-Image und reduzieren so Abweichungen zwischen Umgebungen.
GPU-Workloads
Für rechenintensive KI- und Analytics-Workloads unterstützt Azure Linux alle auf AKS verwendeten NVIDIA-GPU-VM-Größen.
Vorteile
- Ohne Aufpreis für Azure-Kunden nutzbar
- Weniger Pakete bedeuten weniger Patch- und Wartungsaufwand sowie eine kleinere Angriffsfläche
- Stabilität durch Backporting von Fixes in Kernkomponenten wie Kernel und OpenSSL; größere Versionssprünge bleiben Major-Releases vorbehalten
- Ein Ansprechpartner: Microsoft baut, signiert, testet und unterstützt die Distribution
- Kompatibilität mit bestehenden Linux-Containern und dem AKS-Ökosystem
- Nachweisbare Härtung über CIS-Level-1-Benchmarks
Integration mit innFactory
Als Microsoft Solutions Partner unterstützt innFactory Sie bei der Einführung von Azure Linux: Bewertung Ihrer bestehenden Node-Pools und VM-Images, Migrationsplanung für AKS-Cluster, Abstimmung von Patch- und Update-Prozessen sowie Prüfung der Kompatibilität Ihrer Workloads.
Ergänzend beraten wir zur Härtung Ihrer Kubernetes-Plattform und zur Umsetzung von Compliance-Anforderungen. Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Beratung.
Typische Anwendungsfälle
Technische Spezifikationen
Häufig gestellte Fragen
Was kostet Azure Linux?
Microsoft gibt auf der Produktseite an, dass Azure Linux Azure-Kunden ohne zusätzliche Kosten zur Verfügung steht. Abgerechnet werden die genutzten Ressourcen wie Virtual Machines oder AKS-Nodes.
Wofür lässt sich Azure Linux einsetzen?
Microsoft beschreibt Azure Linux als kommerziell unterstützte Linux-Distribution, optimiert für Azure Virtual Machines und containerisierte Workloads. Als Einsatzumgebungen nennt Microsoft Azure Virtual Machines, Virtual Machine Scale Sets, Azure Kubernetes Service, Arc-fähiges AKS für hybride und Edge-Szenarien sowie GPU-fähige Azure-VMs für KI-Workloads.
Was macht den Azure Linux Container Host aus?
Der Azure Linux Container Host ist ein OS-Image, das für Container-Workloads auf AKS optimiert ist. Es enthält nur die für Container-Workloads notwendigen Pakete, ist auf Basis umfangreicher Validierungstests gehärtet und mit Azure-Agenten kompatibel. Laut Microsoft umfasst es rund 400 Pakete und benötigt auf AKS bis zu fünf GB weniger Speicherplatz.
Wie sicher ist die Lieferkette?
Die Linux- und AKS-Teams bei Microsoft bauen, signieren und validieren die Pakete aus dem Quellcode und hosten Pakete und Quellen auf Microsoft-eigenen, abgesicherten Plattformen. Jedes Paket durchläuft vollständige Unit-Tests und End-to-End-Tests auf dem bestehenden Image, um Regressionen vor der Freigabe zu verhindern.
Wie schnell werden Sicherheitslücken geschlossen?
Microsoft überwacht die CVE-Datenbank und veröffentlicht monatlich Sicherheitspatches; kritische Updates werden bei Bedarf innerhalb weniger Tage bereitgestellt. Azure Linux besteht laut Microsoft als einzige Linux-Distribution auf AKS alle CIS-Level-1-Benchmarks.
Hinweis: Alle Produktinformationen auf dieser Seite wurden sorgfältig zusammengestellt, sind jedoch ohne Gewähr und können veraltet oder unvollständig sein. Cloud-Services entwickeln sich schnell weiter — Funktionen, Preise, SLAs und Verfügbarkeit ändern sich laufend. Verbindliche und aktuelle Informationen finden Sie ausschließlich auf der offiziellen Produktseite von Azure (offizielle Dokumentation). Diese Seite stellt kein Angebot von Azure dar.
