Was ist Azure Center for SAP solutions?
Azure Center for SAP solutions ist ein Azure-Angebot, das SAP zu einem Top-Level-Workload auf Azure macht. Es ist eine End-to-End-Lösung, mit der Sie SAP-Systeme als einheitlichen Workload auf Azure erstellen und betreiben. Die Management-Funktionen stehen sowohl für neue als auch für bestehende Azure-basierte SAP-Systeme zur Verfügung.
Die geführte Bereitstellung erzeugt die notwendigen Compute-, Storage- und Netzwerkkomponenten für den Betrieb Ihres SAP-Systems. Anschließend automatisiert Azure Center for SAP solutions die Installation der SAP-Software nach Microsoft-Best-Practices.
Im Zentrum steht die Virtual Instance for SAP solutions (VIS). Sie entsteht, sobald Sie ein neues SAP-System anlegen oder ein bestehendes registrieren, und bringt SAP-Kenntnis nach Azure: Sie liefert Management-Funktionen wie den Status und die Health-Sicht auf Ihre SAP-Systeme sowie Qualitätsprüfungen und Insights, die anzeigen, wenn ein System dokumentierten Best Practices und Standards nicht folgt.
Kernfunktionen
- Geführte Bereitstellung von SAP-Systemen als Single Server, Distributed oder Distributed mit High Availability
- Registrierung bestehender, auf Azure laufender SAP-Systeme über einen einfachen Registrierungsablauf
- Virtual Instance for SAP solutions (VIS) mit SID als Parent-Ressource sowie ASCS-, Datenbank- und Application-Server-Instanzen als Child-Ressourcen
- Überblick über das gesamte SAP-System und dessen Metadaten
- Aktueller Status und Health-Check für das SAP-System
- Starten und Stoppen des SAP Application Tier
- Qualitätsprüfungen und Insights gegen dokumentierte Best Practices
- Monitoring der Azure-Infrastrukturmetriken, etwa CPU-Auslastung der ASCS- und Application-Server-VMs oder Disk-IOPS
- Kostenanalyse für den Betrieb des SAP-Systems auf Azure-VMs, -Disks und -Load-Balancern
Typische Anwendungsfälle
Neue SAP-Systeme aufbauen
Die geführte Bereitstellung übernimmt Compute, Storage und Netzwerk und automatisiert die SAP-Softwareinstallation nach Microsoft-Best-Practices - inklusive Hochverfügbarkeits-Varianten.
Bestehende Systeme einbinden
SAP-Systeme, die bereits auf Azure laufen, lassen sich registrieren und ab dann über dieselbe Oberfläche verwalten und überwachen.
Betriebsqualität sichern
Qualitätsprüfungen und Insights zeigen auf, wenn ein System von dokumentierten Best Practices und Standards abweicht.
Infrastruktur überwachen und Kosten analysieren
Die Azure-Infrastrukturmetriken der SAP-Systemressourcen und die Kostenanalyse für VMs, Disks und Load Balancer geben ein Bild von Betrieb und Aufwand.
Vorteile
- SAP wird zu einem eigenständigen Workload-Typ in Azure statt zu einer Sammlung einzelner Ressourcen
- Einheitliche Sicht auf neue und bestehende SAP-Systeme
- Automatisierte Installation nach Microsoft-Best-Practices reduziert manuelle Schritte
- Qualitätsprüfungen machen Abweichungen von Standards früh sichtbar
- Betriebsfunktionen wie Start und Stopp des Application Tier direkt aus Azure heraus
- Kostentransparenz für die zugrunde liegenden Azure-Ressourcen
Integration mit innFactory
Als Microsoft Solutions Partner unterstützt innFactory Sie bei SAP-Workloads auf Azure: Bewertung des passenden Systemtyps, Aufbau der Landing Zone, Registrierung bestehender Systeme, Einrichtung von Monitoring und Qualitätsprüfungen sowie Kostenanalyse.
Ergänzend beraten wir zur Absicherung, Netzwerkanbindung und Hochverfügbarkeit Ihrer SAP-Umgebung. Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Beratung.
Typische Anwendungsfälle
Technische Spezifikationen
Häufig gestellte Fragen
Was ist Azure Center for SAP solutions?
Azure Center for SAP solutions ist ein Azure-Angebot, das SAP zu einem Top-Level-Workload auf Azure macht. Es ermöglicht das Erstellen und Betreiben von SAP-Systemen als einheitlichen Workload auf Azure und bietet Management-Funktionen für neue wie bestehende Azure-basierte SAP-Systeme.
Was ist eine Virtual Instance for SAP solutions (VIS)?
Die VIS ist die logische Repräsentation eines SAP-Systems auf Azure. Sie entsteht, sobald Sie über Azure Center for SAP solutions ein neues SAP-System anlegen oder ein bestehendes registrieren, und enthält die Metadaten des gesamten SAP-Systems. Sie besteht aus dem SAP System Identifier (SID) als Parent-Ressource sowie einer ASCS-Instanz, einer Datenbankinstanz und einer oder mehreren Application-Server-Instanzen.
Welche SAP-Systemtypen lassen sich bereitstellen?
Microsoft nennt Single Server, Distributed sowie Distributed mit High Availability. Bei einem Standalone-System sind alle drei Instanzen auf eine VM abgebildet; ein verteiltes System hat je eine ASCS- und eine Datenbankinstanz auf jeweils einer VM; HA-Deployments bilden ASCS- und Datenbankinstanz auf mehrere VMs ab.
Welche bestehenden Systeme kann ich registrieren?
Registrierbar sind SAP-Systeme, die auf SAP NetWeaver oder ABAP Stack laufen, auf Windows, SUSE oder RHEL Linux betrieben werden und HANA, DB2, SQL Server, Oracle, Max DB oder SAP ASE als Datenbank nutzen.
Was kann ich nach dem Anlegen einer VIS tun?
Microsoft nennt: Überblick über das gesamte SAP-System, Einsicht in die Systemmetadaten, aktueller Status und Health-Check, Starten und Stoppen des SAP Application Tier, Qualitätsprüfungen und Insights, Monitoring der Azure-Infrastrukturmetriken wie CPU-Auslastung der ASCS- und Application-Server-VMs oder Disk-IOPS sowie Analyse der Kosten für VMs, Disks und Load Balancer.
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