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Azure Container Storage - Kubernetes-Storage-Orchestrierung

Azure Container Storage orchestriert persistente Volumes für Kubernetes mit lokalen NVMe-Disks oder Azure Elastic SAN.

containers
Preismodell Kosten richten sich nach genutztem Backing-Storage (lokale NVMe-Disks der VM bzw. Azure Elastic SAN)
Verfügbarkeit Verfügbar in einer ausgewählten Anzahl von Azure-Regionen, darunter mehrere EU-Regionen
Datensouveränität EU-Regionen verfügbar
Zuverlässigkeit SLA gemäß Anbieter (siehe offizielle SLA-Seite) SLA

Was ist Azure Container Storage?

Azure Container Storage ist ein cloudbasierter Dienst zur Bereitstellung, Verwaltung und Orchestrierung von persistenten Volumes für containerisierte, zustandsbehaftete Anwendungen auf Kubernetes. Der Dienst integriert sich nativ in Kubernetes, sodass Volumes über StorageClasses und PersistentVolumeClaims wie gewohnt mit kubectl verwaltet werden. Als Backing-Storage stehen in der aktuellen Version 2 lokale NVMe-Disks der Kubernetes-Nodes sowie Azure Elastic SAN zur Verfügung.

Kernfunktionen

  • Kubernetes-native Verwaltung von Volumes über CSI-Treiber, StorageClasses und PVCs
  • Lokale NVMe-Disks für ultraniedrige Latenz bei Workloads mit eigener Replikationslogik
  • Azure Elastic SAN als netzwerkgebundener, skalierbarer Storage mit LRS/ZRS-Redundanz
  • Snapshots und Volume-Größenänderung für Elastic-SAN-basierte Volumes
  • Open-Source-Treiber, installierbar als AKS-Erweiterung oder per Helm auf selbstverwalteten Clustern

Typische Anwendungsfälle

Datenbanken wie PostgreSQL auf Kubernetes nutzen lokale NVMe-Disks für konsistent niedrige Latenz. KI-/ML-Frameworks mit eigener Datenreplikation profitieren von der hohen NVMe-Performance. Allzweck-Datenbanken, Analytics-Engines, Streaming-/Messaging-Systeme und CI/CD-Umgebungen nutzen Elastic SAN für planbaren Durchsatz und eingebaute Redundanz.

Vorteile

  • Deutlich höhere Performance als klassische, netzwerkgebundene Managed Disks bei lokalen NVMe-Volumes
  • Konsolidierung vieler kleiner Volumes unter einer gemeinsamen SAN reduziert Kosten und Verwaltungsaufwand
  • Vermeidung von ARM-Limits wie der Anzahl anhängbarer Disks pro VM bei Elastic-SAN-Nutzung
  • Kubernetes-natives Volume-Management ohne eigene CSI-Treiber-Installation

Integration mit innFactory

Als Microsoft Solutions Partner unterstützt innFactory Sie bei Azure Container Storage: Auswahl des passenden Backing-Storage für Ihre Workloads, Sizing für Datenbank-Workloads und Migration von bestehenden Storage-Lösungen.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Container Storage und Azure Disks?

Azure Disks sind einzelne Managed Disks, die direkt an eine VM angehängt werden. Azure Container Storage ist eine Kubernetes-native Orchestrierungsschicht, die persistente Volumes dynamisch aus lokalen NVMe-Disks oder Azure Elastic SAN bereitstellt und über Standard-Kubernetes-Tooling verwaltet wird.

Welche Backing-Storage-Typen unterstützt Container Storage?

Die aktuelle Version 2 von Container Storage unterstützt lokale NVMe-Disks (für ultraniedrige Latenz, ohne eingebaute Replikation) und Azure Elastic SAN (netzwerkgebundener, replizierbarer Storage mit LRS/ZRS-Optionen und Snapshot-Unterstützung). Die ältere Version 1 unterstützte zusätzlich klassische Azure Disks, wird für neue Deployments aber nicht mehr empfohlen.

Ist Container Storage nur für AKS verfügbar?

Container Storage funktioniert mit Azure Kubernetes Service (AKS) und lässt sich dort am einfachsten als Erweiterung installieren. Da der Treiber quelloffen ist, kann er auch über Helm auf selbstverwalteten Kubernetes-Clustern installiert werden.

Unterstützt Container Storage Snapshots und Replikation?

Snapshots, Replikation (LRS/ZRS) und Verschlüsselungsoptionen stehen nur für Volumes auf Azure Elastic SAN zur Verfügung. Lokale NVMe-Disks bieten dafür die höchste Performance, jedoch ohne eingebaute Replikation oder Snapshots.

Wofür eignet sich Container Storage besonders?

Lokale NVMe-Disks eignen sich für latenzkritische Workloads wie PostgreSQL oder KI-/ML-Frameworks mit eigener Replikationslogik. Elastic SAN eignet sich für Allzweck-Datenbanken, Streaming/Messaging-Systeme und CI/CD-Umgebungen mit Bedarf an planbarem Durchsatz und Redundanz.

Hinweis: Alle Produktinformationen auf dieser Seite wurden sorgfältig zusammengestellt, sind jedoch ohne Gewähr und können veraltet oder unvollständig sein. Cloud-Services entwickeln sich schnell weiter — Funktionen, Preise, SLAs und Verfügbarkeit ändern sich laufend. Verbindliche und aktuelle Informationen finden Sie ausschließlich auf der offiziellen Produktseite von Azure (offizielle Dokumentation). Diese Seite stellt kein Angebot von Azure dar.

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