Was ist Azure Device Registry?
Azure Device Registry ist ein Backend-Dienst innerhalb von Azure IoT Operations, der die Cloud- und Edge-Verwaltung von Geräten und Assets aus dem Azure-Portal ermöglicht. Device Registry bildet Assets aus der Edge-Umgebung auf Azure-Ressourcen in der Cloud ab und stellt eine einheitliche Registry bereit, sodass Anwendungen und Dienste, die mit Ihren Assets arbeiten, sich mit einer einzigen Quelle verbinden. Assets in der Cloud werden mit Custom Resources in Kubernetes an der Edge synchronisiert.
Wenn Sie ein Gerät oder Asset in der Operations Experience oder über die Azure-IoT-Operations-CLI anlegen, wird dieses Gerät oder Asset in Device Registry definiert. Die Cloud ist dabei immer die Quelle der Wahrheit für die Konfiguration.
Kernfunktionen
Assets und Geräte als Azure-Ressourcen: Device Registry bildet Assets und Geräte auf Azure-Ressourcen ab. Dadurch lassen sich Ressourcengruppen, Tags, rollenbasierte Zugriffskontrolle, Policies, Logging und Auditing über Azure Resource Manager nutzen.
Einheitliche Registry: Anwendungen und Dienste, die mit Assets interagieren, verbinden sich mit einer einzigen Quelle statt mit verteilten Einzelsystemen.
Schema Registry: Über die Schema Registry lassen sich Schemas für Assets definieren und verwalten. Data Flows nutzen diese Schemas, um Nachrichten zu de- und serialisieren.
Namespaces: Assets und Geräte werden über Namespaces organisiert. Eine Azure-IoT-Operations-Instanz nutzt einen Namespace, mehrere Instanzen können sich einen Namespace teilen.
Synchronisation zwischen Cloud und Edge: Änderungen, die in der Cloud vorgenommen werden, synchronisieren an die Edge und erscheinen dort als Custom Resources im Kubernetes-Cluster.
Typische Anwendungsfälle
Industrielle Asset-Verwaltung: Maschinen und Anlagen, die etwa über einen OPC-UA-Server angebunden sind, werden als Azure-Ressourcen geführt und verwaltet.
Governance über Azure-Werkzeuge: Ressourcengruppen, Tags, RBAC und Azure Policy lassen sich auf Assets und Geräte anwenden.
Datenverarbeitung mit Schemas: Data Flows nutzen die in der Schema Registry hinterlegten Schemas zur Verarbeitung der Asset-Daten.
Mehrere Standorte: Namespaces strukturieren Assets und Geräte über mehrere Azure-IoT-Operations-Instanzen hinweg.
Vorteile
- Einheitliche Sicht auf Assets und Geräte über Cloud und Edge hinweg
- Nutzung der etablierten Azure-Governance-Werkzeuge für industrielle Assets
- Klare Quelle der Wahrheit in der Cloud verhindert Konfigurationsabweichungen
- Verwaltung über Operations Experience, Azure-Portal, Azure CLI und ARM/Bicep
- Enges Zusammenspiel mit Akri Services, Connectors und Data Flows in Azure IoT Operations
Integration mit innFactory
Als Microsoft Solutions Partner unterstützt innFactory Sie beim Aufbau industrieller IoT-Lösungen mit Azure IoT Operations und Azure Device Registry: Modellierung von Geräten und Assets, Aufbau der Schema Registry, Strukturierung über Namespaces sowie Governance über Azure Resource Manager.
Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Beratung zu Azure Device Registry und Azure IoT Operations.
Typische Anwendungsfälle
Technische Spezifikationen
Häufig gestellte Fragen
Was ist Azure Device Registry?
Azure Device Registry ist ein Backend-Dienst, der die Cloud- und Edge-Verwaltung von Geräten und Assets aus dem Azure-Portal ermöglicht. Er bildet Assets aus der Edge-Umgebung auf Azure-Ressourcen in der Cloud ab und stellt eine einheitliche Registry bereit, sodass Anwendungen und Dienste, die mit Assets arbeiten, sich mit einer einzigen Quelle verbinden.
Was ist der Unterschied zwischen einem Gerät und einem Asset?
In Azure IoT Operations ist ein Gerät eine Konfigurationsressource, die die Verbindungsinformationen zu einem oder mehreren physischen Geräten oder Assets kapselt. Ein Asset ist eine Konfigurationsressource, die beschreibt, welche Daten ein physisches Asset oder Gerät mit Azure IoT Operations austauscht. Diese Konfigurationsressourcen bilden die physischen Entitäten nicht eins zu eins ab.
Wie werden Cloud und Edge synchronisiert?
Die Verwaltung erfolgt über die Operations Experience oder über Azure-APIs und Werkzeuge wie Azure Resource Graph. Änderungen in der Cloud synchronisieren an die Edge und erscheinen dort als Custom Resources im Kubernetes-Cluster.
Darf man Ressourcen direkt auf dem Cluster anlegen?
Nein. Microsoft weist ausdrücklich darauf hin, dass die Cloud immer die Quelle der Wahrheit für Geräte- und Asset-Konfiguration ist. Direkt auf dem Cluster angelegte Ressourcen synchronisieren nicht in die Cloud, und direkte Änderungen an bestehenden Custom Resources können dazu führen, dass Cloud und Edge auseinanderlaufen.
Wofür werden Namespaces verwendet?
Device Registry organisiert Assets und Geräte über Namespaces. Jede Azure-IoT-Operations-Instanz nutzt einen Namespace für ihre Assets und Geräte; mehrere Instanzen können sich einen Namespace teilen.
Hinweis: Alle Produktinformationen auf dieser Seite wurden sorgfältig zusammengestellt, sind jedoch ohne Gewähr und können veraltet oder unvollständig sein. Cloud-Services entwickeln sich schnell weiter — Funktionen, Preise, SLAs und Verfügbarkeit ändern sich laufend. Verbindliche und aktuelle Informationen finden Sie ausschließlich auf der offiziellen Produktseite von Azure (offizielle Dokumentation). Diese Seite stellt kein Angebot von Azure dar.
