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Durable Task Scheduler - Verwalteter Backend-Dienst für Durable Functions

Azure Durable Task Scheduler ist der empfohlene Speicheranbieter für Durable Functions und die Durable Task SDKs, mit Dedicated- und Consumption-SKU.

compute
Preismodell Dedicated SKU: fester monatlicher Preis pro Capacity Unit (CU); Consumption SKU: Bezahlung pro dispatchter Aktion. Aktuelle Preise auf der Azure-Functions-Preisseite (enthält Durable-Task-Scheduler-Preise)
Verfügbarkeit In den meisten Azure-Regionen verfügbar; aktuelle Regionsliste über Azure CLI abrufbar
Datensouveränität EU-Regionen verfügbar (Teil der meisten Azure-Regionen laut Anbieter)
Zuverlässigkeit SLA gemäß Anbieter (siehe offizielle SLA-Seite) SLA

Was ist Durable Task Scheduler?

Der Durable Task Scheduler stellt laut Microsoft Durable Execution in Azure bereit: einen fehlertoleranten Ansatz für die Codeausführung, der Ausfälle und Unterbrechungen durch automatische Wiederholungen und Zustandserhalt abfängt. Er ist der empfohlene Speicheranbieter für Durable Functions und die Durable Task SDKs und deckt Szenarien wie verteilte Transaktionen, Multi-Agent-Orchestrierung, Datenverarbeitung und Infrastrukturmanagement ab.

Für Durable Functions lässt sich der Durable Task Scheduler mit jedem Azure-Functions-Plan nutzen; für die Durable-Task-SDKs mit beliebigem Compute. Der Scheduler läuft als eigenständige Azure-Ressource, getrennt von der Anwendung, mit dediziertem Compute und Memory für das Verteilen von Orchestrator-, Activity- und Entity-Arbeitseinheiten sowie das Speichern und Abfragen der Historie.

Kernfunktionen

  • Zwei Abrechnungs-SKUs: Die Dedicated SKU bietet vorhersehbare Leistung über vorab zugewiesene Capacity Units (bis zu 3 CUs, bis zu 2.000 Aktionen/Sekunde je CU, Datenaufbewahrung bis zu 90 Tage, Hochverfügbarkeit ab 3 CUs). Die Consumption SKU rechnet pay-as-you-use pro dispatchter Aktion ab, unterstützt bis zu 500 Aktionen pro Sekunde und speichert Daten bis zu 30 Tage.
  • Betriebliche Trennung: Der Scheduler läuft als separate Ressource, reduziert dadurch CPU- und Memory-Verbrauch in der App gegenüber selbst verwalteten Speicheranbietern, isoliert Fehler und lässt sich unabhängig von der App skalieren.
  • Task Hubs: Logische Container für Orchestrierungs- und Entity-Instanzen; mehrere Task Hubs pro Scheduler ermöglichen die Isolation von Umgebungen (Dev/Test/Prod) oder Teams, mit eigenem Monitoring-Dashboard je Task Hub.
  • Dashboard und Emulator: Ein integriertes Dashboard erlaubt Filterung, Drill-down und Verwaltungsoperationen wie Pausieren, Beenden oder Neustarten von Orchestrierungen. Ein lokaler Emulator in Docker ermöglicht Entwicklung und Test ohne Azure-Deployment.
  • Autopurge-Retention: Konfigurierbare automatische Bereinigung veralteter Orchestrierungsdaten zur Optimierung der Speichernutzung.

Typische Anwendungsfälle

Verteilte Transaktionen: Mehrstufige Geschäftsprozesse mit automatischen Wiederholungen bei Fehlern und persistentem Zustand über Systemgrenzen hinweg.

Multi-Agent-Orchestrierung: Koordination mehrerer KI-Agenten oder -Schritte in agentischen Workflows mit zuverlässiger Zustandsverwaltung.

Datenverarbeitung: Langlaufende Verarbeitungs-Pipelines, die Unterbrechungen überstehen und den Fortschritt zuverlässig fortsetzen.

Infrastrukturmanagement: Mehrstufige Bereitstellungs- oder Änderungsabläufe mit Fehlerbehandlung und Nachvollziehbarkeit über das Dashboard.

Vorteile

  • Verwalteter, von der App getrennter Backend-Dienst reduziert Ressourcenverbrauch und isoliert Fehler
  • Unabhängige Skalierung des Schedulers gegenüber der Anwendung, inklusive gemeinsamer Nutzung eines Schedulers durch mehrere Teams oder Projekte
  • Eingebautes Monitoring-Dashboard für Orchestrierungen und Entitäten ohne separate Tooling-Integration
  • Lokaler Emulator ermöglicht Entwicklung und Test ohne Azure-Ressourcen
  • Zwei SKUs für unterschiedliche Anforderungen: vorhersehbare Kosten mit Dedicated, variable Workloads mit Consumption

Integration mit innFactory

Als Microsoft Solutions Partner unterstützt innFactory Sie bei der Auswahl zwischen Dedicated und Consumption SKU für Ihre Durable-Functions- oder Durable-Task-SDK-Workloads, bei der Kapazitätsplanung anhand Ihres Aktionsvolumens sowie bei der Anbindung über Private Endpoints und der Abgrenzung zu selbst verwalteten Speicheranbietern.

Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Beratung zu Durable Task Scheduler.

Typische Anwendungsfälle

Speicheranbieter für Durable Functions und die Durable-Task-SDKs für zuverlässige, fehlertolerante Orchestrierungen
Verteilte Transaktionen mit automatischen Wiederholungen und Zustandserhalt
Multi-Agent-Orchestrierung für KI- und Agentic-Workloads
Datenverarbeitungs-Pipelines mit langlaufenden, unterbrechbaren Abläufen
Infrastrukturmanagement-Workflows mit mehreren aufeinanderfolgenden Schritten

Technische Spezifikationen

0th Durable Task Scheduler ist der empfohlene Speicheranbieter für Durable Functions und die Durable Task SDKs; für Durable Functions nutzbar mit jedem Azure-Functions-Plan, für die Durable-Task-SDKs mit beliebigem Compute
1st Zwei Abrechnungs-SKUs: Dedicated SKU (fester monatlicher Preis pro Capacity Unit, bis zu 2.000 Aktionen/Sekunde pro CU, bis zu 3 CUs, Datenaufbewahrung bis zu 90 Tage, Hochverfügbarkeit ab 3 CUs) und Consumption SKU (Bezahlung pro Aktion, bis zu 500 Aktionen/Sekunde, Datenaufbewahrung bis zu 30 Tage, keine Hochverfügbarkeit)
2nd Quotengrenzen: Dedicated SKU bis zu 25 Scheduler und 25 Task Hubs pro Region und Subscription; Consumption SKU bis zu 10 Scheduler und 5 Task Hubs pro Region und Subscription
3rd Jede Scheduler-Ressource läuft als eigenständige Azure-Ressource (Microsoft.DurableTask/scheduler) mit dediziertem Compute und Memory, getrennt von der App, verbunden über eine TLS-gesicherte gRPC-Verbindung
4th Task Hubs sind logische Container für Orchestrierungs- und Entity-Instanzen; ein Scheduler kann mehrere Task Hubs für unterschiedliche Umgebungen oder Teams bereitstellen
5th Enthält ein Dashboard zur Überwachung und Verwaltung von Orchestrierungen (Filtern, Pausieren, Beenden, Neustarten) sowie einen lokalen Emulator für die Entwicklung in Docker
6th Maximale Payload-Größe je 1 MB für Orchestrator-/Activity-Ein-/Ausgaben, externe Ereignisdaten, Custom Status und Entity-State; Orchestrierungs-Instanz-IDs auf 100 Zeichen begrenzt

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen der Dedicated SKU und der Consumption SKU?

Die Dedicated SKU bietet einen festen monatlichen Preis pro Capacity Unit (CU) mit bis zu 2.000 Aktionen pro Sekunde je CU, bis zu 3 CUs, Datenaufbewahrung bis zu 90 Tagen und Hochverfügbarkeit ab 3 CUs. Die Consumption SKU rechnet pro dispatchter Aktion ab, unterstützt bis zu 500 Aktionen pro Sekunde, speichert Daten bis zu 30 Tage und bietet keine Hochverfügbarkeit. Laut Microsoft eignet sich Dedicated für Produktivworkloads mit vorhersehbarem Volumen, Consumption für Dev/Test und variable Workloads.

Ersetzt Durable Task Scheduler den bisherigen Azure-Storage-Speicheranbieter für Durable Functions?

Durable Task Scheduler ist laut Microsoft der empfohlene Speicheranbieter für Durable Functions und die Durable-Task-SDKs. Er läuft als separate, verwaltete Ressource losgelöst von der App, reduziert dadurch Ressourcenverbrauch in der App und ermöglicht unabhängige Skalierung gegenüber selbst verwalteten (BYO) Speicheranbietern.

Was kostet Durable Task Scheduler?

Die Kosten setzen sich aus zwei Komponenten zusammen: der Scheduler-Gebühr je nach gewählter SKU (Dedicated: fester Preis pro CU; Consumption: pro dispatchter Aktion) sowie den separat abgerechneten Compute-Ressourcen der hostenden Plattform, etwa Azure Functions für Durable Functions oder Container-/VM-Plattformen für die Durable-Task-SDKs. Aktuelle Preise stehen laut Microsoft auf der Azure-Functions-Preisseite, die auch Durable-Task-Scheduler-Preise enthält.

Wie verbinden sich Anwendungen mit dem Durable Task Scheduler?

Anwendungen verbinden sich über eine TLS-gesicherte gRPC-Verbindung, authentifiziert über die Identität der App. Für private Konnektivität lassen sich Private Endpoints nutzen, um den Datenverkehr über ein Virtual Network statt über das öffentliche Internet zu leiten. Arbeitseinheiten werden per Push-Modell vom Scheduler an die App gestreamt, ohne dass Polling nötig ist.

Hinweis: Alle Produktinformationen auf dieser Seite wurden sorgfältig zusammengestellt, sind jedoch ohne Gewähr und können veraltet oder unvollständig sein. Cloud-Services entwickeln sich schnell weiter — Funktionen, Preise, SLAs und Verfügbarkeit ändern sich laufend. Verbindliche und aktuelle Informationen finden Sie ausschließlich auf der offiziellen Produktseite von Azure (offizielle Dokumentation). Diese Seite stellt kein Angebot von Azure dar.

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