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Azure Files - Managed File Shares

Azure Files: Vollständig verwaltete Dateifreigaben in der Cloud mit SMB- und NFS-Protokollunterstützung.

storage
Preismodell Bezahlung pro GB gespeichert plus Transaktionen, bei Premium/Provisioned v2 nach provisionierter Kapazität
Verfügbarkeit Alle Azure-Regionen
Datensouveränität EU-Regionen verfügbar
Zuverlässigkeit SLA gemäß Anbieter (siehe offizielle SLA-Seite) SLA

Azure Files bietet vollständig verwaltete Dateifreigaben in der Cloud, die über SMB- und NFS-Protokolle zugänglich sind. Unternehmen können bestehende Anwendungen ohne Codeänderungen in die Cloud migrieren.

Was ist Azure Files?

Azure Files ist ein Managed-File-Storage-Dienst, der klassische Dateifreigaben in der Cloud bereitstellt. Im Gegensatz zu Blob Storage, der für unstrukturierte Daten optimiert ist, bietet Azure Files ein vollwertiges Dateisystem mit Ordnern, Dateien und Zugriffsrechten.

Der Dienst unterstützt zwei Protokolle: SMB (Server Message Block) für Windows, Linux und macOS sowie NFS (Network File System) für Linux-Workloads. Dadurch können bestehende Anwendungen ohne Änderungen auf Azure Files zugreifen. Freigaben lassen sich klassisch in einem Storage Account oder – für NFS – auch direkt als eigenständige Ressource über den neueren Microsoft.FileShares-Ressourcentyp bereitstellen.

Azure Files ist in europäischen Regionen verfügbar. Mit Azure File Sync können On-Premises-Dateiserver mit Cloud-Speicher synchronisiert werden.

Kernfunktionen

  • SMB- und NFS-Support: Protokollunterstützung für Windows-, Linux- und macOS-Clients
  • Azure File Sync: Synchronisation mit On-Premises-Windows-Servern inklusive Cloud Tiering
  • Soft Delete: Wiederherstellung versehentlich gelöschter Dateien und Freigaben
  • Snapshots: Point-in-Time-Kopien für Backup und Recovery
  • Identity-based Access: Integration mit Active Directory und Microsoft Entra ID
  • Mehrere Performance- und Abrechnungsmodelle: Standard (HDD, pay-as-you-go) sowie Premium/Provisioned v1 und v2 (SSD, mit fest provisionierter Kapazität, IOPS und Durchsatz)

Typische Anwendungsfälle

Azure Files eignet sich besonders für Lift-and-Shift-Migrationen von On-Premises-File-Servern, als Shared Storage für Container- und Kubernetes-Workloads sowie als Home-Directory-Lösung für virtuelle Desktops. Legacy-Anwendungen mit SMB-Abhängigkeiten lassen sich ohne Codeänderungen migrieren.

Vorteile

  • Kein Infrastrukturmanagement oder manuelle Kapazitätsplanung erforderlich
  • Skalierung von wenigen GiB bis in den Petabyte-Bereich, abhängig von Kontotyp und Abrechnungsmodell
  • Hochverfügbarkeit durch lokale, zonen- oder georedundante Speicheroptionen
  • Integration mit Azure Backup für automatisierte Sicherungen

Integration mit innFactory

Als Microsoft Solutions Partner unterstützt innFactory Sie bei Azure Files: Architektur-Design, Migration von On-Premises-File-Servern, Azure File Sync Setup und Kostenoptimierung.

Typische Anwendungsfälle

Lift-and-Shift von On-Premises File Servern
Shared Storage für Container und Kubernetes
Home Directories und Benutzerprofile
Entwicklungsumgebungen und Dev/Test
Legacy-Anwendungen mit SMB-Abhängigkeiten

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Azure Files und Blob Storage?

Azure Files bietet SMB/NFS-Dateifreigaben mit hierarchischer Ordnerstruktur, ideal für Anwendungen, die ein klassisches Dateisystem erwarten. Blob Storage ist für unstrukturierte Daten optimiert und skaliert besser für sehr große Datenmengen, bietet aber kein Dateisystem-Interface.

Welche Protokolle werden unterstützt?

Azure Files unterstützt SMB für Windows, Linux und macOS sowie NFS für Linux-Workloads. SMB-Freigaben können Verschlüsselung während der Übertragung nutzen, NFS-Freigaben erfordern eine Anbindung über Private Endpoints oder VNet-Integration, da NFS selbst keine Verschlüsselung mitbringt.

Kann ich Azure Files mit On-Premises synchronisieren?

Ja, Azure File Sync ermöglicht die Synchronisation zwischen Azure Files und Windows Server. Häufig genutzte Dateien bleiben lokal gecacht, selten genutzte Dateien werden per Cloud Tiering in die Cloud ausgelagert.

Welche Performance-Tiers und Größen gibt es?

Zur Auswahl stehen Premium (SSD, niedrige Latenz), Transaction Optimized sowie Hot und Cool für Standard-HDD-Freigaben, jeweils mit unterschiedlichem Verhältnis aus Kosten und Zugriffshäufigkeit. Je nach Kontotyp und Abrechnungsmodell (Pay-as-you-go oder Provisioned v1/v2) unterstützt Azure Files Freigaben von wenigen GiB bis in den Petabyte-Bereich; aktuelle Höchstwerte für Kapazität, IOPS und Durchsatz stehen in der offiziellen Dokumentation zu den Skalierungszielen.

Was kostet Azure Files?

Standard-Freigaben (HDD) werden nutzungsbasiert nach gespeicherter Datenmenge und Transaktionen abgerechnet. Premium-Freigaben und das neuere Provisioned-v2-Modell werden nach provisionierter Kapazität, IOPS und Durchsatz abgerechnet. Aktuelle Preise stehen auf der offiziellen Preisseite.

Hinweis: Alle Produktinformationen auf dieser Seite wurden sorgfältig zusammengestellt, sind jedoch ohne Gewähr und können veraltet oder unvollständig sein. Cloud-Services entwickeln sich schnell weiter — Funktionen, Preise, SLAs und Verfügbarkeit ändern sich laufend. Verbindliche und aktuelle Informationen finden Sie ausschließlich auf der offiziellen Produktseite von Azure (offizielle Dokumentation). Diese Seite stellt kein Angebot von Azure dar.

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