Azure Information Protection ermöglicht die Klassifizierung, Kennzeichnung und den Schutz von Dokumenten und E-Mails. Der Service ist jetzt Teil von Microsoft Purview Information Protection.
Was ist Azure Information Protection?
Information Protection nutzt Sensitivity Labels, um Dokumente nach Vertraulichkeit zu klassifizieren (Public, Internal, Confidential, Highly Confidential). Labels können manuell oder automatisch basierend auf Inhaltsanalyse angewendet werden.
Zusätzlich zur Klassifizierung kann Rights Management (RMS) Dokumente verschlüsseln und Berechtigungen erzwingen. Geschützte Dokumente bleiben auch beim Teilen außerhalb des Unternehmens geschützt.
Kernfunktionen
- Sensitivity Labels: Klassifizierung nach Vertraulichkeitsstufen
- Automatische Labeling: KI-basierte Inhaltsanalyse für automatische Klassifizierung
- Rights Management: Verschlüsselung und Berechtigungskontrolle
- Document Tracking: Nachverfolgung geschützter Dokumente
- Unified Labeling: Konsistente Labels über Office, SharePoint, Teams
Typische Anwendungsfälle
Information Protection eignet sich für Unternehmen mit Compliance-Anforderungen (DSGVO, HIPAA, PCI-DSS). Typische Szenarien sind Schutz von Kundendaten, Finanzdokumenten, Personalakten und geistigem Eigentum.
Vorteile
- Schutz von Daten auch außerhalb des Unternehmensnetzwerks
- Einheitliche Klassifizierung über alle Microsoft 365 Apps
- Automatisierte Compliance durch Policy-gesteuerte Labels
- Integration mit Data Loss Prevention (DLP)
Integration mit innFactory
Als Microsoft Solutions Partner unterstützt innFactory Sie bei Azure Information Protection: Klassifizierungsschema-Design, Label-Rollout, Rights Management und Compliance-Implementierung.
Typische Anwendungsfälle
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zu Microsoft Purview Information Protection?
Azure Information Protection wurde in Microsoft Purview Information Protection integriert. Die Funktionalität ist gleich, aber die Verwaltung erfolgt jetzt über das Microsoft Purview Compliance Portal.
Wie funktioniert die automatische Klassifizierung?
Sensitivity Labels können automatisch basierend auf Inhaltsanalyse angewendet werden. Der Service erkennt Patterns wie Kreditkartennummern, Personalausweis-IDs oder Custom Regex-Patterns.
Kann ich Dokumente auch nach dem Teilen schützen?
Ja, Rights Management verschlüsselt Dokumente und erzwingt Berechtigungen auch außerhalb des Unternehmens. Sie können Öffnen, Bearbeiten, Drucken und Weiterleiten kontrollieren.
Welche Dateitypen werden unterstützt?
Native Unterstützung für Office-Dokumente, PDFs und Bilder. Generischer Schutz (Wrapper-Verschlüsselung) für alle anderen Dateitypen.
