Was ist Azure Linux Virtual Machines?
Azure Linux Virtual Machines ermöglicht das Ausführen von Linux-Workloads auf skalierbaren virtuellen Maschinen in der Azure Cloud. Azure unterstützt eine breite Palette offiziell “endorsed” Linux-Distributionen, darunter Ubuntu, Red Hat Enterprise Linux (RHEL), SUSE Linux Enterprise Server, Debian, Oracle Linux sowie die RHEL-kompatiblen Nachfolger von CentOS wie Rocky Linux und AlmaLinux. CentOS Linux selbst ist als Projekt ausgelaufen (End of Life) und wird für neue Deployments nicht mehr empfohlen. Daneben bietet Microsoft mit Azure Linux eine eigene, schlanke Linux-Distribution für Cloud- und Container-Workloads an.
Azure bietet Linux-VMs in verschiedenen Größen und Serien, optimiert für unterschiedliche Workloads: General Purpose für Standard-Anwendungen, Compute-optimized für rechenintensive Tasks, Memory-optimized für Datenbanken und GPU-Instanzen für Machine Learning und KI-Workloads.
Kernfunktionen
- Unterstützung offiziell endorsed Linux-Distributionen (Ubuntu, RHEL, SUSE, Debian, Oracle Linux, Rocky Linux, AlmaLinux, Flatcar) sowie Microsofts eigener Azure-Linux-Distribution
- VM-Größen von B-Series (Burstable) bis zu Compute-, Memory- und GPU-optimierten Instanzen
- Managed Disks mit Standard-SSD, Premium-SSD und Ultra-Disk-Optionen
- Spot VMs für kosteneffiziente, unterbrechbare Workloads
- Azure Hybrid Benefit zur Anrechnung bestehender RHEL- und SUSE-Lizenzen
Typische Anwendungsfälle
Web- und Application-Server: Hosting von Nginx, Apache, Node.js oder Python-Anwendungen auf Linux-VMs mit automatischer Skalierung über VM Scale Sets.
Datenbanken: Betrieb von MySQL, PostgreSQL, MongoDB oder anderen Datenbanken auf Memory-optimierten VMs mit Premium-SSD-Storage.
DevOps und CI/CD: Build-Server, Container-Hosts und Entwicklungsumgebungen auf kosteneffizienten Linux-VMs.
Vorteile
- Keine zusätzlichen Betriebssystem-Lizenzkosten bei vielen Distributionen
- Flexible Skalierung von einer bis zu tausenden VMs über VM Scale Sets
- Integration mit Azure-Netzwerk-, Storage- und Security-Diensten
- Azure Hybrid Benefit reduziert Kosten für bestehende RHEL/SUSE-Lizenzen
Häufig gestellte Fragen
Was ist Azure Linux Virtual Machines?
Ein Compute-Angebot für den Betrieb von Linux-Workloads auf virtuellen Maschinen in Azure, mit Auswahl aus zahlreichen offiziell unterstützten Linux-Distributionen und VM-Größen.
Welche Linux-Distributionen werden unterstützt?
Azure unterstützt offiziell unter anderem Ubuntu, RHEL, SUSE, Debian, Oracle Linux, Rocky Linux, AlmaLinux und Flatcar sowie Microsofts eigene Azure-Linux-Distribution. CentOS gilt als End of Life und wird für neue Projekte nicht mehr empfohlen; Rocky Linux und AlmaLinux sind die gängigen RHEL-kompatiblen Nachfolger.
Wie kann ich Kosten optimieren?
Über Reserved Instances mit mehrjähriger Bindung, Spot VMs für unterbrechbare Workloads, Azure Hybrid Benefit für bestehende RHEL/SUSE-Lizenzen sowie automatisches Herunterfahren von Dev/Test-Umgebungen außerhalb der Nutzungszeiten.
Kann ich eigene Linux-Images nutzen?
Ja, Sie können eigene VHD-Images hochladen oder mit Azure Image Builder benutzerdefinierte Images erstellen und automatisiert pflegen.
Sind Linux-VMs für Container geeignet?
Ja, Linux-VMs können Docker und andere Container-Runtimes ausführen. Für verwaltete, orchestrierte Container-Workloads empfehlen sich jedoch Azure Kubernetes Service oder Azure Container Apps.
Integration mit innFactory
Als Microsoft Solutions Partner unterstützt innFactory Sie bei Linux-Workloads in Azure. Wir helfen bei Migration, Architektur und Kostenoptimierung.
Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Beratung zu Azure Linux VMs.
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