Was ist Managed DevOps Pools?
Managed DevOps Pools ermöglicht es Entwicklungsteams, Azure-DevOps-Agent-Pools schnell und einfach aufzusetzen, die auf die jeweiligen Anforderungen zugeschnitten sind. Der Dienst setzt Sicherheits-Best-Practices um, bietet Wege zur Balance zwischen Kosten und Performance und reduziert den Zeitaufwand, den Teams für Erstellung und Pflege eigener Pools aufwenden.
Microsoft beschreibt Managed DevOps Pools als Weiterentwicklung der Azure-DevOps-Agent-Pools auf Basis von Virtual Machine Scale Sets. Die Erstellung eigener Pools wird weiter vereinfacht, Skalierbarkeit und Zuverlässigkeit werden verbessert. Es handelt sich um einen vollständig verwalteten Dienst: Die virtuellen Maschinen beziehungsweise Container, auf denen die Agents laufen, liegen in einer Microsoft-Azure-Subscription und nicht in Ihrer eigenen.
Kernfunktionen
- Leistungsfähigere Agents als die Standard-Agents, mit selbst erstellten VM-Images für die eigene CI/CD-Workload
- Agents in der geografischen Region, die den eigenen Abhängigkeiten am nächsten liegt
- Skalierung nach Konfiguration, bis zu tausende gleichzeitig laufende Agents
- Zustand der Agents bis zu sieben Tage erhaltbar, wodurch Builds von Cache-Treffern profitieren
- Lang laufende Jobs von bis zu zwei Tagen Dauer
- Zugriff auf Ressourcen im Unternehmensnetz oder Isolation auf bestimmte Endpunkte
- Agents mit derselben Software wie die Microsoft-gehosteten Azure-Pipelines-Agents
- Übersicht über alle aktiven Agents sowie den Status von Provisioning und Reimaging
- Anhängen einer Data Disk, statt allein wegen Speicherplatz eine größere Edition zu wählen
- Integration mit Azure Key Vault, Proxy-Unterstützung und Ubuntu-24.04-Unterstützung
Typische Anwendungsfälle
Team-spezifische Pools
Da Pools einfach angelegt werden können, richten Plattformteams mehrere teamspezifische Pools ein. Das verhindert Noisy-Neighbor-Situationen und schneidet die Pools auf die Bedürfnisse einzelner Teams zu.
Self-Service mit Governance
Plattformteams geben Entwicklungsteams die Möglichkeit, eigene Pools anzulegen, ohne die Governance aufzugeben: durch die Vorgabe kuratierter Images und Netzwerke.
Builds mit Unternehmensnetz-Zugriff
Pipelines, die auf interne Artefakt-Repositories oder Datenbanken zugreifen müssen, erhalten kontrollierten Zugang zum Unternehmensnetz.
Migration von Scale-Set-Agents
Bestehende Azure-DevOps-Agent-Pools auf Virtual Machine Scale Sets lassen sich auf Managed DevOps Pools überführen; Microsoft stellt dafür einen Vergleich der beiden Ansätze bereit.
Vorteile
- Weniger Zeitaufwand für die Verwaltung der CI/CD-Infrastruktur
- Teamspezifische Pools verhindern gegenseitige Beeinträchtigung
- Self-Service für Entwicklungsteams ohne Verlust von Governance
- Optimierung der Azure-Kosten entlang der eigenen CI/CD-Anforderungen
- Skalierbarkeit bis zu tausenden gleichzeitig laufenden Agents
- Sicherheitsvorgaben von Microsoft als Grundlage, ergänzbar um eigene Absicherung
Integration mit innFactory
Als Microsoft Solutions Partner unterstützt innFactory Sie beim Aufbau Ihrer CI/CD-Plattform mit Managed DevOps Pools: Auswahl und Pflege der Images, Netzwerk- und Isolationskonzept, Key-Vault-Integration sowie Migration bestehender Scale-Set-Agent-Pools.
Ergänzend beraten wir zur Kostenoptimierung Ihrer Pipelines und zur Absicherung der Build-Umgebung. Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Beratung.
Typische Anwendungsfälle
Technische Spezifikationen
Häufig gestellte Fragen
Was sind Managed DevOps Pools?
Managed DevOps Pools ermöglichen es Entwicklungsteams, Azure-DevOps-Agent-Pools schnell und einfach aufzusetzen, die auf ihre Anforderungen zugeschnitten sind. Der Dienst setzt Sicherheits-Best-Practices um, bietet Wege zur Balance zwischen Kosten und Performance und reduziert den Aufwand für Aufbau und Pflege eigener Pools.
Wo laufen die Agents?
Managed DevOps Pools ist ein vollständig verwalteter Dienst. Die virtuellen Maschinen beziehungsweise Container, auf denen die Agents laufen, liegen in einer Microsoft-Azure-Subscription und nicht in Ihrer eigenen - vergleichbar mit den Azure-DevOps-Agent-Pools auf Virtual Machine Scale Sets.
Wie lange dürfen Jobs laufen?
Managed DevOps Pools unterstützt lang laufende Jobs von bis zu zwei Tagen. Längere Pipelines lassen sich ausführen, indem sie in mehrere kürzere Jobs aufgeteilt werden, die jeweils in zwei Tagen oder weniger abschließen.
Welche Neuerungen kamen mit der allgemeinen Verfügbarkeit?
Microsoft nennt im Abschnitt 'What's new for Managed DevOps Pools GA' unter anderem zusätzliche Azure-Regionen (Sweden Central, Brazil South, Japan East, UAE North, Korea Central, Norway East), die Integration mit Azure Key Vault, Proxy-Unterstützung, die Anzeige der Agent-IP-Adresse im Schritt 'Initialize', das Verschieben von Pools in andere Resource Groups oder Subscriptions sowie die Unterstützung von Ubuntu 24.04.
Wie sicher ist der Netzwerkzugriff?
Pools können auf Ressourcen im Unternehmensnetz zugreifen oder so isoliert werden, dass sie nur bestimmte Endpunkte erreichen. Ergänzend lassen sich Zertifikate über Azure Key Vault beim Provisioning bereitstellen; dafür konfigurieren Sie eine Managed Identity für den Pool und erteilen ihr Zugriff auf die Secrets.
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