Was ist Resiliency in Azure?
Resiliency in Azure ist eine cloud-native, einheitliche Erfahrung für das Management der Resilienz-Posture. Sie ermöglicht die Verwaltung Ihres Schutzbestands über Lösungen und Umgebungen hinweg und liefert eine konsistente Sicht mit durchgängiger Navigation und ergänzenden Informationen - also einen ganzheitlichen Blick auf Ihren Resilienz-Bestand mit besserer Auffindbarkeit und der Möglichkeit, zentrale Aktionen direkt auszuführen.
Microsoft dokumentiert den Rename ausdrücklich: Das Azure Business Continuity Center (ABCC) heißt nun Resiliency in Azure, was den erweiterten Umfang und die zusätzlichen Fähigkeiten widerspiegelt. Die Plattform war ursprünglich auf Backup und Disaster Recovery ausgerichtet und umfasst nun eingebaute Resilienz-Erfahrungen, die Zonenresilienz und Hochverfügbarkeit, Backup und Disaster Recovery sowie Ransomware-Schutz in einer Lösung zusammenführen.
Resiliency in Azure gliedert die Themen in drei Bereiche: Infrastructure Resiliency schützt vor Infrastrukturausfällen durch Zonenresilienz, mit integrierten Erfahrungen wie Zone-Down-Drill, Goals und Recommendations sowie einem Recovery Orchestration Plan. Data Resiliency stellt sicher, dass Backup und Disaster Recovery die Vorgaben für Recovery Point Objective (RPO) und Recovery Time Objective (RTO) erfüllen. Cyber Recovery sichert Backups ab und ermöglicht großflächige Wiederherstellung bei Cyberangriffen.
Kernfunktionen
- Einheitliche Oberfläche für BCDR-Schutz über mehrere Workload-Typen, Vaults, Subscriptions, Regionen und Azure-Lighthouse-Tenants hinweg
- Action Center mit At-Scale-Sichten über Azure-, Hybrid- und Edge-Umgebungen und der Möglichkeit, zentrale Aktionen auszuführen
- At-Scale-Monitoring von Jobs, Alerts und Reports über alle Vaults hinweg
- BCDR-Schutzposture mit proaktivem Hinweis auf Lücken in Sicherheitskonfigurationen (derzeit für Azure Backup)
- Audit-Compliance über integrierte und eigene Azure Policies für das BCDR-Management
- Konfiguration von Backups und Replikation sowie Definition von Schutzrichtlinien
- Sicherheitsfunktionen: Immutability, Soft Delete, Multi-User Authorization, Private Endpoint, Customer Managed Keys und Threat Detection für VMs
- Zonenresilienz mit Zone-Down-Drill, Goals und Recommendations sowie Recovery Orchestration Plan
Typische Anwendungsfälle
Schutzbestand überblicken
In großen, verteilten Azure- und Hybrid-Umgebungen zeigt Resiliency, welche Datenquellen wie geschützt sind - über Workload-Typen, Vaults, Subscriptions und Regionen hinweg.
Lücken schließen
Die Posture-Bewertung weist proaktiv auf Lücken in der Konfiguration hin, sodass ungeschützte oder unzureichend geschützte Ressourcen sichtbar werden.
Zonenausfälle proben
Über Zone-Down-Drills und den Recovery Orchestration Plan lässt sich die Zonenresilienz von Anwendungen überprüfen und die Wiederherstellung strukturiert planen.
Ransomware-Schutz
Immutability, Soft Delete, Multi-User Authorization und Threat Detection für VMs schützen Backups vor Manipulation und ermöglichen die Wiederherstellung im Ernstfall.
Compliance nachweisen
Integrierte und eigene Azure Policies für das BCDR-Management lassen sich im großen Maßstab anwenden und ihre Compliance in Resiliency einsehen.
Vorteile
- Ein zentraler Ort für Backup, Disaster Recovery, Zonenresilienz und Ransomware-Schutz
- Bestehende ABCC-Funktionen bleiben erhalten, der Umfang wurde erweitert
- At-Scale-Sicht über Vaults, Subscriptions, Resource Groups, Regionen und Lighthouse-Tenants hinweg
- Proaktive Hinweise auf Konfigurationslücken statt manueller Prüfung
- Policy-basierte Governance mit Compliance-Sicht für BCDR-Vorgaben
- Abdeckung von Azure-, Hybrid- und On-Premises-Umgebungen
Integration mit innFactory
Als Microsoft Solutions Partner unterstützt innFactory Sie beim Aufbau Ihrer Resilienz-Strategie auf Azure: Bestandsaufnahme Ihres aktuellen Schutzstatus, Definition von RPO- und RTO-Zielen, Aufbau von Schutzrichtlinien sowie Einrichtung von Monitoring und Compliance über Azure Policy.
Ergänzend begleiten wir Zone-Down-Drills und die Erstellung von Wiederherstellungsplänen für Ihre kritischen Anwendungen. Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Beratung.
Typische Anwendungsfälle
Technische Spezifikationen
Häufig gestellte Fragen
Was ist aus dem Azure Business Continuity Center geworden?
Microsoft dokumentiert den Rename ausdrücklich: 'Azure Business Continuity Center (ABCC) is now Resiliency in Azure, indicating a broader scope and expanded capabilities.' Die bisherigen ABCC-Funktionen bleiben verfügbar; die Plattform wurde um Zonenresilienz, Hochverfügbarkeit und Ransomware-Schutz erweitert.
Welche Bereiche deckt Resiliency in Azure ab?
Microsoft nennt drei Bereiche: Infrastructure Resiliency zum Schutz vor Infrastrukturausfällen mittels Zonenresilienz, Data Resiliency für Backup und Disaster Recovery entlang von RPO und RTO sowie Cyber Recovery zur Absicherung von Backups und großflächigen Wiederherstellung bei Cyberangriffen.
Was lässt sich damit verwalten?
Resiliency in Azure ermöglicht die Verwaltung von Datenquellen, die über verschiedene Lösungen geschützt sind, aus unterschiedlichen Umgebungen wie Azure und On-Premises. Konkret lassen sich Backups und Replikation konfigurieren, Schutzrichtlinien definieren, Operationen überwachen und Konfigurationen prüfen. Die unterstützten Szenarien und Grenzen dokumentiert Microsoft in der Resiliency Support Matrix.
Welche Sicherheitsfunktionen sind enthalten?
Microsoft nennt Immutability, Soft Delete, Multi-User Authorization, Private Endpoint, Customer Managed Keys (CMK) sowie Threat Detection für virtuelle Maschinen, um Datenquellen vor Ransomware zu schützen.
Wie erkenne ich Lücken im Schutz?
Resiliency in Azure bewertet Ihre aktuelle Konfiguration und weist proaktiv auf Lücken bei Sicherheitskonfigurationen hin; diese Funktion gilt laut Microsoft derzeit für Azure Backup. Ergänzend liefert die At-Scale-Sicht über Vaults, Subscriptions, Regionen und Azure-Lighthouse-Tenants hinweg ein Gesamtbild des Schutzbestands.
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