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Sovereign Landing Zone - Azure Landing Zone für souveräne Anforderungen

Sovereign Landing Zone (SLZ): Variante der Azure Landing Zone mit zusätzlichen Management Groups und Policy-as-Code für souveräne Anforderungen.

management-and-governance
Preismodell Keine separate Abrechnung; Referenzarchitektur mit Bicep- und Terraform-Implementierung, abgerechnet werden die bereitgestellten Azure-Ressourcen
Verfügbarkeit Als Referenzarchitektur und Implementierung für die Sovereign Public Cloud verfügbar
Datensouveränität Setzt Richtlinien zu Region und Standort, Verschlüsselung und Konfiguration als Policy-as-Code durch
Zuverlässigkeit Keine eigene SLA; es gelten die SLAs der bereitgestellten Azure-Dienste SLA

Die Sovereign Landing Zone (SLZ) ist die auf souveräne Anforderungen zugeschnittene Variante der Azure Landing Zone.

Was ist die Sovereign Landing Zone?

Microsoft beschreibt die Sovereign Landing Zone als Variante der Azure-Landing-Zone-Plattformarchitektur, die auf Kunden mit Souveränitätsanforderungen zugeschnitten ist. Sie übernimmt die Design-Prinzipien und Design-Bereiche der Azure Landing Zone und ergänzt zusätzliche Kontrollen und Prinzipien für die Anforderungen der Sovereign Public Cloud.

Der Unterschied zur regulären Azure Landing Zone ist präzise abgegrenzt und betrifft im Wesentlichen zwei Design-Bereiche. Bei der Resource Organization kommen die Management Groups Public, Confidential Corp und Confidential Online unterhalb der Management Group Landing Zones hinzu. Bei Security, Management und Governance werden zusätzliche Azure Policies angewendet oder gefordert, abhängig von den Souveränitätsanforderungen der Organisation.

Unverändert bleiben laut Microsoft die Bereiche Azure Billing und Active-Directory-Tenant, Identity und Access Management, Netzwerktopologie und Konnektivität sowie Platform Automation und DevOps. Wer bereits eine Azure Landing Zone betreibt, muss also nicht neu beginnen.

Kernfunktionen

  • Zusätzliche Management Groups: Public, Confidential Corp und Confidential Online unterhalb von Landing Zones zur Trennung nach Vertraulichkeitsstufe
  • Policy-as-Code: zusätzliche Azure Policies für Residenz, Confidential Computing und Standortkontrollen
  • Bicep- und Terraform-Implementierung: die Referenzarchitektur wird als Code bereitgestellt
  • Zwei Netzwerktopologien: konzeptionelle Architekturen für Hub-and-Spoke und Virtual WAN
  • Kompatibilität: dieselben Design-Prinzipien und Design-Bereiche wie die Azure Landing Zone

Typische Anwendungsfälle

Plattform-Baseline für souveräne Workloads
Organisationen, die eine konforme Ausgangsbasis benötigen, bevor Workloads migriert oder neu gebaut werden.

Trennung nach Vertraulichkeitsstufe
Die zusätzlichen Management Groups erlauben es, Workloads mit unterschiedlichen Vertraulichkeitsanforderungen sauber zu trennen und unterschiedliche Policies zuzuweisen.

Skalierter Compliance-Rollout
Statt Vorgaben pro Subscription manuell umzusetzen, werden sie zentral als Code definiert und vererbt.

Vorbereitung auf Posture-Bewertung
Eine konsistent aufgesetzte SLZ bildet die Grundlage für eine aussagekräftige Bewertung im Sovereign Control Panel.

Vorteile

  • Aufsetzen auf einer etablierten, dokumentierten Referenzarchitektur statt Eigenentwicklung
  • Klar abgegrenzte Unterschiede zur Azure Landing Zone, dadurch überschaubarer Migrationsaufwand
  • Durchsetzung von Souveränitätsvorgaben als Code statt über Betriebsanweisungen
  • Wahlfreiheit zwischen Hub-and-Spoke und Virtual WAN
  • Wahlfreiheit zwischen Bicep und Terraform je nach bestehendem Tooling

Integration mit innFactory

Der Aufbau von Azure Landing Zones gehört zum Kerngeschäft von innFactory. Als indirekter Microsoft-CSP-Partner begleiten wir Sie von der Zielarchitektur über die Management-Group-Struktur bis zur Policy-Zuweisung und der Automatisierung über Bicep oder Terraform.

Unsere Vorgehensweise und die typischen Stolpersteine beschreiben wir ausführlich im Beitrag Azure Landing Zones als Fundament für eine skalierbare Cloud-Plattform. Für Berufsgeheimnisträger ergänzt unser Beitrag zum § 203 StGB in der Public Cloud die regulatorische Einordnung.

Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Beratung zur Sovereign Landing Zone.

Typische Anwendungsfälle

Aufbau einer konformen Plattform-Baseline für souveräne Workloads
Trennung von Public- und Confidential-Workloads über Management Groups
Durchsetzung von Standort- und Verschlüsselungsvorgaben per Azure Policy
Skalierter Rollout von Compliance-Vorgaben über Infrastructure as Code
Vorbereitung von Umgebungen für die Bewertung im Sovereign Control Panel

Technische Spezifikationen

0th Variante der Azure-Landing-Zone-Plattformarchitektur mit denselben Design-Prinzipien und Design-Bereichen
1st Ergänzt die Management Groups Public, Confidential Corp und Confidential Online unterhalb der Management Group Landing Zones
2nd Netzwerktopologien: Hub-and-Spoke und Virtual WAN
3rd Zusätzliche Azure Policies, angewendet oder erforderlich je nach Souveränitätsanforderungen der Organisation
4th Keine Abweichungen gegenüber der Azure Landing Zone bei Billing und Tenant, Identity und Access Management, Netzwerktopologie sowie Platform Automation und DevOps
5th Verfügbar als Bicep- und Terraform-Implementierung

Häufig gestellte Fragen

Was unterscheidet die Sovereign Landing Zone von einer normalen Azure Landing Zone?

Die SLZ basiert auf derselben Azure-Landing-Zone-Architektur und übernimmt deren Design-Prinzipien und Design-Bereiche. Unterschiede gibt es in zwei Bereichen: Bei der Resource Organization kommen die Management Groups Public, Confidential Corp und Confidential Online unterhalb der Management Group Landing Zones hinzu. Bei Security, Management und Governance werden zusätzliche Azure Policies angewendet oder gefordert, je nach Souveränitätsanforderungen der Organisation.

Welche Bereiche bleiben gegenüber der Azure Landing Zone unverändert?

Laut Microsoft ändern sich Azure Billing und Active-Directory-Tenant, Identity und Access Management, Netzwerktopologie und Konnektivität sowie Platform Automation und DevOps nicht.

In welcher Form wird die Sovereign Landing Zone bereitgestellt?

Microsoft nennt die Verfügbarkeit der Sovereign Landing Zone mit Bicep- und Terraform-Implementierungen. Es handelt sich um eine meinungsstarke Variante der Azure Landing Zone, die Policy-as-Code für Souveränitätsanforderungen anwendet, etwa für Residenz, Confidential Computing und Standortkontrollen.

Welche Netzwerktopologien werden abgebildet?

Die Dokumentation zeigt die konzeptionelle Architektur sowohl für eine Hub-and-Spoke-Topologie als auch für eine Virtual-WAN-Topologie, ergänzt um Darstellungen der reinen Management-Group-Hierarchie und der Hierarchie mit den zugehörigen Controls und Prinzipien.

Kostet die Sovereign Landing Zone extra?

Microsoft weist keine eigene Preisseite für die Sovereign Landing Zone aus. Es handelt sich um eine Referenzarchitektur mit Bicep- und Terraform-Implementierung; abgerechnet werden die Azure-Ressourcen, die Sie damit bereitstellen.

Hinweis: Alle Produktinformationen auf dieser Seite wurden sorgfältig zusammengestellt, sind jedoch ohne Gewähr und können veraltet oder unvollständig sein. Cloud-Services entwickeln sich schnell weiter — Funktionen, Preise, SLAs und Verfügbarkeit ändern sich laufend. Verbindliche und aktuelle Informationen finden Sie ausschließlich auf der offiziellen Produktseite von Azure (offizielle Dokumentation). Diese Seite stellt kein Angebot von Azure dar.

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