Access Context Manager definiert feingranulare, attributbasierte Zugriffsregeln für Google-Cloud-Ressourcen - als gemeinsame Grundlage für VPC Service Controls, Identity-Aware Proxy und IAM Conditions.
Was ist Access Context Manager?
Administratoren einer Google-Cloud-Organisation nutzen Access Context Manager, um feingranulare, attributbasierte Zugriffskontrolle für Projekte und Ressourcen in Google Cloud zu definieren. Zunächst legen Sie eine Access Policy an - einen organisationsweiten Container für Access Levels und Service-Perimeter.
Access Levels beschreiben die Anforderungen, die erfüllt sein müssen, damit Anfragen akzeptiert werden. Beispiele sind Gerätetyp und Betriebssystem, IP-Adresse sowie Nutzeridentität. Service-Perimeter definieren Sandboxes von Ressourcen: Innerhalb des Perimeters können Ressourcen frei Daten austauschen, ein Export nach außen ist jedoch nicht möglich.
Access Context Manager ist dabei nicht für die Durchsetzung der Richtlinien zuständig, sondern für deren Definition. Die Durchsetzung erfolgt an verschiedenen Punkten, etwa über VPC Service Controls.
Kernfunktionen
- Access Policy: Organisationsweiter Container für alle Access-Context-Manager-Ressourcen
- Access Levels: Bedingungen für die Annahme von Anfragen, etwa Gerätetyp, Betriebssystem, IP-Adresse oder Nutzeridentität
- Service-Perimeter: Abgegrenzte Ressourcenbereiche, aus denen keine Daten nach außen exportiert werden
- Integrationspunkte: Konfiguration und Durchsetzung über VPC Service Controls, Identity-Aware Proxy, Context-Aware Access für Google Workspace und IAM Conditions
Typische Anwendungsfälle
Zugriff nach Gerätekontext
Zugriff auf sensible Projekte nur von Geräten mit definiertem Typ und Betriebssystem, statt allein anhand des Netzwerkstandorts zu entscheiden.
Begrenzung des Datenabflusses
Service-Perimeter um Projekte mit besonders schützenswerten Daten, sodass ein Export dieser Daten nach außen unterbunden wird.
Mobiles Arbeiten und BYOD
Zugriffsentscheidungen anhand des Anfragekontexts, wenn die Belegschaft mobil arbeitet und eigene Geräte einsetzt - ein Modell, das Google im Rahmen der BeyondCorp-Initiative entwickelt hat.
Bedingter Zugriff auf IAM-Ebene
Kombination von Access Levels mit IAM Conditions, um Rollen nur unter bestimmten Kontextbedingungen wirksam werden zu lassen.
Vorteile
- Keine Kosten für den Dienst: Laut offizieller Preisseite entstehen für Access Context Manager keine Kosten
- Kontext statt Netzwerkgrenze: Zugriff wird anhand von Gerät, Identität und weiteren Attributen entschieden, nicht allein anhand der Netzwerkposition
- Zentrale Definition: Eine organisationsweite Access Policy als gemeinsame Grundlage mehrerer Durchsetzungspunkte
- Kleineres privilegiertes Netzwerk: Endpunkte tragen keine implizite Autorität mehr allein aufgrund ihrer Netzwerkposition
Integration mit innFactory
Als zertifizierter Google Cloud Partner unterstützt innFactory Sie bei Access Context Manager: Entwurf der Access Policy, Definition von Access Levels und Service-Perimetern sowie Abstimmung mit VPC Service Controls und IAM.
Kontaktieren Sie uns für eine Beratung zu Access Context Manager.
Verfügbare Varianten & Optionen
Standard
- Kostenlose Nutzung des Dienstes
- Organisationsweiter Container für Access Levels und Service-Perimeter
- Durchsetzung über VPC Service Controls, Identity-Aware Proxy, Context-Aware Access und IAM Conditions
- Access Context Manager definiert Regeln, setzt sie aber selbst nicht durch
Typische Anwendungsfälle
Technische Spezifikationen
Häufig gestellte Fragen
Was ist Access Context Manager?
Mit Access Context Manager definieren Administratoren einer Google-Cloud-Organisation feingranulare, attributbasierte Zugriffskontrolle für Projekte und Ressourcen. Zunächst legen Sie eine Access Policy an, einen organisationsweiten Container für Access Levels und Service-Perimeter.
Was ist der Unterschied zwischen Access Level und Service-Perimeter?
Access Levels beschreiben die Anforderungen, die erfüllt sein müssen, damit eine Anfrage akzeptiert wird - Beispiele sind Gerätetyp und Betriebssystem, IP-Adresse oder Nutzeridentität. Service-Perimeter definieren Sandboxes von Ressourcen: Ressourcen innerhalb des Perimeters können untereinander frei Daten austauschen, aber keine Daten nach außen exportieren.
Setzt Access Context Manager Richtlinien selbst durch?
Nein. Access Context Manager ist nicht für die Durchsetzung zuständig, sondern dafür, Regeln und Kontext zu definieren. Konfiguriert und durchgesetzt werden die Richtlinien an verschiedenen Punkten, etwa über VPC Service Controls.
Was kostet Access Context Manager?
Laut offizieller Preisseite entstehen für die Nutzung von Access Context Manager keine Kosten. Kosten können durch die verbundenen Dienste entstehen, in denen die Richtlinien konfiguriert und durchgesetzt werden.
Mit welchen Diensten lässt sich Access Context Manager kombinieren?
Laut Dokumentation lassen sich die Richtlinien über die folgenden Chrome-Enterprise-Premium-Komponenten konfigurieren und durchsetzen: VPC Service Controls, Identity-Aware Proxy, Context-Aware Access für Google Workspace sowie IAM Conditions.
Hinweis: Alle Produktinformationen auf dieser Seite wurden sorgfältig zusammengestellt, sind jedoch ohne Gewähr und können veraltet oder unvollständig sein. Cloud-Services entwickeln sich schnell weiter — Funktionen, Preise, SLAs und Verfügbarkeit ändern sich laufend. Verbindliche und aktuelle Informationen finden Sie ausschließlich auf der offiziellen Produktseite von Google Cloud (offizielle Dokumentation). Diese Seite stellt kein Angebot von Google Cloud dar.
