Was ist Artifact Analysis?
Artifact Analysis ist der Dienst von Google Cloud für Schwachstellen-Scanning und Metadatenverwaltung von Software-Artefakten. Die Dokumentation führt Container Analysis als früheren Namen; das Produkt wurde umbenannt.
Der Dienst prüft Artefakte auf bekannte Schwachstellen und speichert die zugehörigen Metadaten so, dass sie später abgerufen und ausgewertet werden können. Über die Integration mit Artifact Registry und Binary Authorization lassen sich die Ergebnisse in den Software-Lieferprozess einbinden.
Kernfunktionen
- Schwachstellen-Scanning für Container-Artefakte
- On-Demand-Scanning und automatisches Scanning als zwei Betriebsarten
- Speichern und Abrufen von Metadaten zu geprüften Artefakten
- Unterstützung mehrerer Artefakttypen, darunter Container-Images, Java-Pakete, Go-Pakete und Betriebssystempakete
- Integration mit Artifact Registry als Artefaktablage und mit Binary Authorization für die Deployment-Absicherung
- Pub/Sub-Benachrichtigungen über Scan-Ergebnisse
- Feingranulare Zugriffssteuerung sowie Betrieb innerhalb eines Dienstperimeters (VPC Service Controls)
Typische Anwendungsfälle
Container-Sicherheit in der Build-Pipeline: Images werden nach dem Build geprüft, bevor sie in eine Umgebung ausgerollt werden.
Kontinuierliche Bestandsprüfung: Automatisches Scanning bewertet vorhandene Artefakte erneut, wenn neue Schwachstelleninformationen vorliegen.
Deployment-Kontrolle: In Kombination mit Binary Authorization dienen Scan-Ergebnisse als Grundlage für Zulassungsentscheidungen.
Integration in Sicherheitsprozesse: Über Pub/Sub-Benachrichtigungen fließen Ergebnisse in Alerting- und Ticketing-Systeme.
Vorteile
- Verwalteter Dienst ohne eigene Scanner-Infrastruktur
- Abdeckung von Container-Images und Sprach- sowie Betriebssystempaketen
- Direkte Kopplung an Artifact Registry und Binary Authorization
- Metadatenspeicherung für spätere Auswertung und Nachweisführung
- Betrieb innerhalb eines VPC-Dienstperimeters möglich
Integration mit innFactory
Als zertifizierter Google Cloud Partner unterstützt innFactory Sie bei Artifact Analysis:
- Supply-Chain-Konzept: Einbindung von Scanning in Build- und Release-Prozesse
- Policy-Design: Verknüpfung von Scan-Ergebnissen mit Binary Authorization für kontrollierte Deployments
- Automatisierung: Anbindung der Pub/Sub-Benachrichtigungen an Ihre Alerting- und Ticketing-Systeme
- Absicherung: Betrieb innerhalb eines VPC-Dienstperimeters und Definition der Zugriffssteuerung
Sprechen Sie uns für eine Beratung zu Artifact Analysis und Software-Supply-Chain-Sicherheit an.
Typische Anwendungsfälle
Technische Spezifikationen
Häufig gestellte Fragen
Was ist Artifact Analysis?
Artifact Analysis ist der Dienst von Google Cloud für Schwachstellen-Scanning und Metadatenverwaltung von Artefakten. Die Dokumentation führt Container Analysis als früheren Namen des Produkts.
Welche Artefakttypen werden unterstützt?
Unterstützt werden unter anderem Container-Images, Java-Pakete, Go-Pakete und Betriebssystempakete. Die vollständige Liste steht in der offiziellen Dokumentation.
Worin unterscheiden sich On-Demand- und automatisches Scanning?
Beim automatischen Scanning werden Artefakte ohne gesonderten Anstoß geprüft, beim On-Demand-Scanning stoßen Sie die Prüfung gezielt an, etwa in einer Build-Pipeline. Beide Verfahren sind dokumentiert.
Wie hängt Artifact Analysis mit Binary Authorization zusammen?
Artifact Analysis integriert sich mit Artifact Registry für die Artefaktablage und mit Binary Authorization für die Absicherung von Deployments. So lassen sich Scan-Ergebnisse als Grundlage für Deployment-Entscheidungen nutzen.
Wie werde ich über neue Ergebnisse informiert?
Artifact Analysis unterstützt Pub/Sub-Benachrichtigungen. Damit lassen sich Scan-Ergebnisse in bestehende Alerting- und Ticketing-Systeme übernehmen.
Lässt sich der Dienst in einem VPC-Service-Perimeter betreiben?
Ja. Die Dokumentation beschreibt die Absicherung von Container Analysis innerhalb eines Dienstperimeters für VPC-basierte Bereitstellungen.
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