Was ist BigQuery Omni?
BigQuery Omni erweitert BigQuery auf Daten in AWS S3 und Azure Blob Storage. Die Daten werden dort analysiert, wo sie liegen, ohne sie nach Google Cloud zu verschieben. Dieselbe BigQuery-SQL-Syntax und Governance funktioniert über alle drei großen Cloud-Provider.
Technische Grundlage ist die Lakehouse-for-Apache-Iceberg-Technologie (bis April 2026 als BigLake bekannt), über die BigQuery Omni auf externe Tabellen in AWS S3 und Azure Blob Storage zugreift.
Kernfunktionen
- Multi-Cloud Query: Dieselbe BigQuery-SQL-Syntax für GCP-, AWS- und Azure-Daten
- Data Residency: Daten verlassen ihre ursprüngliche Cloud nicht
- Cross-Cloud Joins: Daten aus verschiedenen Clouds in einer Abfrage verbinden
- Einheitliche Governance: BigQuery IAM und Policies gelten für alle Datenquellen
- Lakehouse-Integration: Feingranulare Zugriffskontrolle auch auf externen Daten über Lakehouse for Apache Iceberg
Typische Anwendungsfälle
Multi-Cloud Unternehmen
Unternehmen mit Workloads in mehreren Clouds analysieren alle Daten mit einem Tool. Keine separaten Analytics-Plattformen pro Cloud erforderlich.
M&A Integration
Nach Übernahmen können Daten der akquirierten Firma direkt analysiert werden, ohne aufwändige Migration. Analytics startet sofort, Migration kann später erfolgen.
Daten-Souveränität
Regulierte Branchen halten Daten in bestimmten Regionen oder Clouds. BigQuery Omni analysiert die Daten vor Ort, ohne Compliance-Grenzen zu überschreiten.
Vorteile
- Eine Analytics-Plattform für Multi-Cloud-Umgebungen
- Keine ETL-Pipelines für Cross-Cloud-Analytics
- Beibehaltung bestehender Cloud-Verträge und Data Residency
- Einheitliches Skill-Set für Analysten
Integration mit innFactory
Als zertifizierter Google Cloud Partner unterstützt innFactory Sie bei BigQuery Omni: Multi-Cloud-Architektur, Cross-Cloud-Query-Optimierung, Governance-Design und Kostenmanagement für verteilte Datenlandschaften.
Verfügbare Varianten & Optionen
BigQuery Omni
- Keine Datenverschiebung
- Einheitliche SQL-Schnittstelle
- Cross-Cloud Joins
- Nur mit BigQuery Enterprise/Enterprise Plus Reservierungen oder On-Demand nutzbar
- Latenz bei großen Cross-Cloud-Joins
Typische Anwendungsfälle
Technische Spezifikationen
Häufig gestellte Fragen
Was ist BigQuery Omni?
BigQuery Omni führt BigQuery-Analysen auf Daten in AWS S3 und Azure Blob Storage aus, ohne die Daten nach Google Cloud zu kopieren. Die Daten bleiben in ihrer ursprünglichen Cloud, die Abfrage erfolgt über BigQuery-Compute-Ressourcen, die in der jeweiligen Cloud-Region laufen.
Wie funktioniert BigQuery Omni technisch?
BigQuery Omni nutzt Lakehouse-for-Apache-Iceberg-Tabellen (früher BigLake), um auf Daten in AWS S3 oder Azure Blob Storage zuzugreifen. Die Compute-Ressourcen laufen direkt in der jeweiligen Cloud, die Ergebnisse werden über die gewohnte BigQuery-Oberfläche bereitgestellt.
Können Daten aus verschiedenen Clouds gejoined werden?
Ja, BigQuery Omni ermöglicht Cross-Cloud Joins zwischen GCP-, AWS- und Azure-Daten. Für den Join werden in der Regel nur die benötigten Ergebnismengen transferiert.
Welche Regionen werden unterstützt?
BigQuery Omni ist in mehreren AWS-Regionen verfügbar, darunter us-east-1, us-west-2, eu-west-1 (Irland) und eu-central-1 (Frankfurt), sowie in der Azure-Region eastus2. Der Zugriff erfordert eine BigQuery Enterprise-Edition-Reservierung oder On-Demand-Pricing.
Hinweis: Alle Produktinformationen auf dieser Seite wurden sorgfältig zusammengestellt, sind jedoch ohne Gewähr und können veraltet oder unvollständig sein. Cloud-Services entwickeln sich schnell weiter — Funktionen, Preise, SLAs und Verfügbarkeit ändern sich laufend. Verbindliche und aktuelle Informationen finden Sie ausschließlich auf der offiziellen Produktseite von Google Cloud (offizielle Dokumentation). Diese Seite stellt kein Angebot von Google Cloud dar.
