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Cloud Trace - Distributed Tracing für Microservices

Cloud Trace analysiert Latenz in verteilten Systemen. Visualisiert Request-Pfade über Services, identifiziert Bottlenecks.

Management
Preismodell Kostenlos bis 2.5 Mio Spans/Monat
Verfügbarkeit Global
Datensouveränität Trace-Daten in gewählter Region
Zuverlässigkeit 99.9% Verfügbarkeit SLA

Cloud Trace visualisiert Request-Pfade durch verteilte Systeme. Identifizieren Sie Latenz-Bottlenecks in Microservices-Architekturen und verstehen Sie Service-Dependencies.

Was ist Cloud Trace?

Cloud Trace ist Googles Distributed Tracing Service für Performance-Analyse. Ein Trace folgt einem Request durch alle beteiligten Services: Von API-Gateway über Backend-Services bis zur Datenbank. Sie sehen genau, welcher Service wie lange braucht.

Bei Latenz-Problemen zeigt Cloud Trace sofort, welcher Service-Call das Bottleneck verursacht. Statt in Logs zu suchen, sehen Sie die gesamte Request-Kette visuell.

Kernfunktionen

  • Trace Visualization: Waterfall-Ansicht aller Service-Calls
  • Latency Analysis: P50, P95, P99 Latenzverteilungen
  • Service Dependencies: Automatische Service-Map
  • Sampling: Automatisches oder konfiguriertes Sampling
  • OpenTelemetry: Standard-Protokoll für Vendor-unabhängige Instrumentierung

Trace-Anatomie

Ein Trace besteht aus Spans. Jeder Span repräsentiert eine Operation:

Request (Root Span, 450ms)
├── API Gateway (20ms)
├── Auth Service (80ms)
├── Backend Service (300ms)
│   ├── Cache Lookup (5ms) - MISS
│   ├── Database Query (180ms) ← Bottleneck!
│   └── Response Build (15ms)
└── Response Serialization (50ms)

Typische Anwendungsfälle

Latenz-Debugging

Ein API-Endpoint ist plötzlich langsam. Cloud Trace zeigt, dass der Datenbank-Call 10x länger dauert als normal. Ohne Tracing hätten Sie jeden Service einzeln untersuchen müssen.

Service-Dependency-Mapping

Bei komplexen Microservices-Architekturen zeigt Cloud Trace automatisch, welche Services welche anderen aufrufen. Die Service-Map visualisiert Dependencies.

SLO-Monitoring

Definieren Sie SLOs (99% der Requests unter 200ms) und überwachen Sie Einhaltung. Cloud Trace integriert mit Cloud Monitoring für Alerting bei SLO-Verletzungen.

Cloud Trace vs. Cloud Profiler vs. Cloud Logging

ToolFokusGranularitätUse Case
Cloud TraceRequest-LatenzService-Calls“Welcher Service ist langsam?”
Cloud ProfilerCPU/MemoryFunktionen“Welche Funktion verbraucht CPU?”
Cloud LoggingEventsLog-Einträge“Was ist passiert?”

Vorteile

  • Automatische Instrumentierung: GCP-Services senden Traces automatisch
  • OpenTelemetry: Vendor-neutraler Standard, keine Lock-in
  • Kostenlos für die meisten: 2.5 Mio Spans/Monat inklusive
  • Integriert: Native Verknüpfung mit Logging und Monitoring

Integration mit innFactory

Als Google Cloud Partner unterstützt innFactory Sie bei Cloud Trace: OpenTelemetry-Setup, Instrumentierung bestehender Services und Performance-Optimierung basierend auf Trace-Daten.

Typische Anwendungsfälle

Latenz-Analyse
Performance-Debugging
Service-Dependency-Mapping
SLO-Monitoring

Technische Spezifikationen

Integration Cloud Logging, Cloud Monitoring, Error Reporting
Protocols OpenTelemetry, OpenCensus, Zipkin
Retention 30 Tage
Sampling Automatisch und konfigurierbar

Häufig gestellte Fragen

Was ist Cloud Trace?

Cloud Trace ist ein Distributed Tracing Service, der Request-Pfade durch verteilte Systeme verfolgt. Sie sehen, wie lange jeder Service-Call dauert und wo Bottlenecks entstehen. Traces visualisieren die gesamte Kette von API-Gateway bis Datenbank.

Wie unterscheidet sich Cloud Trace von Cloud Profiler?

Cloud Trace analysiert Request-Latenz und zeigt, wo Zeit in verteilten Systemen verbracht wird (zwischen Services). Cloud Profiler zeigt, welche Funktionen innerhalb eines Services CPU und Memory verbrauchen (innerhalb des Codes). Beide ergänzen sich.

Was kostet Cloud Trace?

Die ersten 2.5 Millionen Spans pro Monat sind kostenlos. Darüber hinaus $0.20 pro Million Spans. Für die meisten Anwendungen reicht das kostenlose Kontingent.

Welche Instrumentierung unterstützt Cloud Trace?

Cloud Trace unterstützt OpenTelemetry (empfohlen), OpenCensus und Zipkin. GCP-Services wie Cloud Run, App Engine und GKE senden automatisch Traces. Für eigene Services nutzen Sie OpenTelemetry SDKs.

Wie lange werden Traces gespeichert?

Traces werden 30 Tage gespeichert. Für längere Aufbewahrung exportieren Sie nach BigQuery oder Cloud Storage. Sampling reduziert das Datenvolumen bei hochfrequenten Anwendungen.

Google Cloud Partner

innFactory ist zertifizierter Google Cloud Partner. Wir bieten Beratung, Implementierung und Managed Services.

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