Endpoint Verification erfasst Geräteattribute der Rechner, die auf Ressourcen Ihrer Organisation zugreifen, und stellt sie für kontextbasierte Zugriffsentscheidungen bereit.
Was ist Endpoint Verification?
Endpoint Verification ermöglicht Sicherheitsadministratoren und Security-Operations-Fachleuten, den Zugriff auf Google Cloud, On-Premises-Anwendungen und -Ressourcen sowie Google-Workspace-Anwendungen abzusichern. Der Dienst ist Teil von Google Cloud Chrome Enterprise Premium.
Technisch besteht Endpoint Verification aus einer Chrome-Erweiterung, die Geräteinventarinformationen erfasst und laufend mit Google Cloud synchronisiert. Daraus entsteht ein Inventar der Geräte mit Chrome-Browser, die auf die Daten Ihrer Organisation zugreifen. Als Administrator sehen Sie Geräteinformationen wie Verschlüsselungsstatus und Betriebssystem und können diese für Zugriffsentscheidungen nutzen.
Kernfunktionen
- Geräteinventar: Automatischer Aufbau eines Inventars der zugreifenden Geräte
- Attributerfassung: Erfassung von Geräteattributen, darunter Verschlüsselungsstatus und Betriebssystem
- Laufende Synchronisation: Die Erweiterung synchronisiert Geräteinformationen kontinuierlich mit Google Cloud
- Integration mit Access Context Manager: Die erfassten Attribute dienen als Grundlage für Zugriffsebenen
- Drittanbieter-Integration: Übernahme von Echtzeit-Geräteinformationen aus Clients wie CrowdStrike und Microsoft Intune
Typische Anwendungsfälle
Überblick über die Sicherheitslage der Endgeräte
Sie erhalten einen Überblick über die Sicherheitslage der Geräte, die auf Ressourcen Ihrer Organisation zugreifen, etwa Laptops und Desktops.
Zugriffssteuerung für gemischte Geräteflotten
Mitarbeitende greifen sowohl mit unternehmenseigenen als auch mit nicht verwalteten privaten Geräten auf Unternehmensressourcen zu. Endpoint Verification sammelt und meldet Geräteinventarinformationen, die Sie zur Steuerung des Zugriffs verwenden können.
Feingranulare Zugriffsentscheidungen
Gemeinsam mit weiteren Angeboten von Chrome Enterprise Premium unterstützt Endpoint Verification eine feingranulare Zugriffssteuerung für Ihre Google-Cloud-Ressourcen.
Vorteile
- Sichtbarkeit ohne separates Inventarsystem: Das Geräteinventar entsteht direkt aus den zugreifenden Endgeräten
- Grundlage für kontextbasierten Zugriff: Direkte Verwendung der Attribute in Access-Context-Manager-Zugriffsebenen
- Offen für bestehende Endpoint-Tools: Übernahme von Geräteinformationen aus Drittanbieter-Clients
- Breite Berechtigung: Verfügbar für Google Cloud, Cloud Identity und Google Workspace Business sowie Enterprise
Integration mit innFactory
Als zertifizierter Google Cloud Partner unterstützt innFactory Sie bei Endpoint Verification: Rollout der Erweiterung, Definition von Zugriffsebenen im Access Context Manager und Anbindung bestehender Endpoint-Management-Systeme.
Typische Anwendungsfälle
Technische Spezifikationen
Häufig gestellte Fragen
Was ist Endpoint Verification?
Endpoint Verification ist laut Google-Dokumentation eine Chrome-Erweiterung, die Attribute über das Gerät sammelt, auf dem sie installiert ist. Aus diesen Attributen entsteht ein Inventar der Geräte mit Chrome-Browser, die auf die Daten Ihrer Organisation zugreifen.
Wer kann Endpoint Verification nutzen?
Endpoint Verification ist Teil von Google Cloud Chrome Enterprise Premium und steht laut Dokumentation allen Kunden von Google Cloud, Cloud Identity, Google Workspace for Business und Google Workspace for Enterprise zur Verfügung.
Wie arbeitet Endpoint Verification mit Access Context Manager zusammen?
Access Context Manager ist ebenfalls Teil von Google Cloud Chrome Enterprise Premium und ermöglicht eine feingranulare, attributbasierte Zugriffssteuerung für Projekte und Ressourcen in Google Cloud sowie für Ressourcen in Google Workspace. Access Context Manager greift auf die von Endpoint Verification erfassten Geräteattribute zurück, um Zugriffsebenen durchzusetzen.
Lassen sich Drittanbieter-Lösungen einbinden?
Ja. In den Chrome-Enterprise-Premium-Integrationen mit Drittanbieter-Clients erfassen Lösungen wie CrowdStrike und Microsoft Intune Geräteinformationen in Echtzeit. Endpoint Verification kommuniziert mit diesen Clients, sammelt deren Geräteinformationen ein und stellt sie Access Context Manager zur Verfügung.
Welche Geräte deckt Endpoint Verification ab?
Laut Dokumentation richtet sich Endpoint Verification an Geräte wie Laptops und Desktops, die auf Ressourcen Ihrer Organisation zugreifen. Erfasst werden sowohl unternehmenseigene als auch nicht verwaltete private Geräte, sofern die Erweiterung dort installiert ist.
Hinweis: Alle Produktinformationen auf dieser Seite wurden sorgfältig zusammengestellt, sind jedoch ohne Gewähr und können veraltet oder unvollständig sein. Cloud-Services entwickeln sich schnell weiter — Funktionen, Preise, SLAs und Verfügbarkeit ändern sich laufend. Verbindliche und aktuelle Informationen finden Sie ausschließlich auf der offiziellen Produktseite von Google Cloud (offizielle Dokumentation). Diese Seite stellt kein Angebot von Google Cloud dar.
