Lokal angeschlossener SSD-Speicher für Compute Engine Instanzen mit höchster Performance und geringster Latenz.
Was ist Local SSD?
Local SSD ist physisch an den Host-Server angeschlossener SSD-Speicher für Google Compute Engine VMs. Er bietet die höchste verfügbare Storage-Performance auf GCP mit bis zu 2,4 Millionen IOPS und Sub-Millisekunden-Latenz, ist aber temporär und nicht persistent.
Der Service ist verfügbar als SCSI (Standard) oder NVMe (höchste Performance) Variant en mit bis zu 9 TB pro VM. Local SSD eignet sich für temporäre Hochleistungs-Workloads wie Caching, Scratch-Speicher oder In-Memory-Datenbank-Puffer.
Typische Anwendungsfälle
High-Performance Caching
Redis, Memcached oder Varnish Caches profitieren von Local SSD IOPS und Latenz. Daten können bei Verlust aus primärer Datenquelle neu geladen werden. Multi-Instance-Setup mit Replikation erhöht Verfügbarkeit.
Big Data Processing (Scratch Space)
Hadoop, Spark und Dataproc nutzen Local SSD für temporäre Shuffle-Daten. Hoher Durchsatz beschleunigt Map-Reduce-Jobs. Daten sind nach Job-Ende nicht mehr benötigt, perfekt für temporären Speicher.
Datenbank-Puffer und Temp-Tablespaces
MySQL/PostgreSQL temp_tablespace, Oracle redo logs oder MongoDB Journal profitieren von niedriger Latenz. Kombination mit Persistent Disk für dauerhafte Daten und Local SSD für temporäre Operations.
Media Rendering und Transcoding
Video-Rendering, Bild-Verarbeitung und KI-Training mit hohem I/O-Bedarf. Lokaler Speicher reduziert Netzwerk-Latenz beim Lesen großer Dateien. Ausgabe wird nach Verarbeitung auf Cloud Storage gespeichert.
Local SSD im Vergleich
vs. AWS Instance Store: Vergleichbare Performance und Konzept. Google Cloud bietet größere Disks (bis 9 TB vs. AWS variiert nach Instanztyp). AWS NVMe auf neueren Instanztypen verfügbar.
vs. Azure Temporary Storage: Azure bietet kleinere temporäre Disks. Google Local SSD mit höherer IOPS und Durchsatz. Azure Premium SSD v2 als Alternative mit Persistenz.
Integration mit innFactory
Als Google Cloud Partner unterstützt innFactory Sie bei Local SSD-Implementierungen: Performance-Optimierung, Daten-Redundanz-Strategien, Hybrid Storage-Architekturen und Disaster Recovery-Planung.
Kontaktieren Sie uns für eine Beratung zu Local SSD und High-Performance Storage-Lösungen.
Verfügbare Varianten & Optionen
SCSI
- Höchste IOPS
- Sub-Millisekunden-Latenz
- Kosteneffizient
- Temporär (nicht persistent)
- An VM-Lebenszyklus gebunden
NVMe
- Höchste Performance
- Bis zu 9 GB/s Durchsatz
- Niedrigste Latenz
- Höhere Kosten als SCSI
- Temporär (nicht persistent)
Typische Anwendungsfälle
Technische Spezifikationen
Häufig gestellte Fragen
Was ist Local SSD?
Local SSD ist physisch an die Host-Maschine einer Compute Engine VM angeschlossener SSD-Speicher. Er bietet extrem hohe IOPS (bis 2,4 Millionen) und sehr niedrige Latenz (Sub-Millisekunden), ist aber temporär und wird bei VM-Stop gelöscht.
Was ist der Unterschied zwischen SCSI und NVMe Local SSD?
NVMe Local SSDs bieten höheren Durchsatz (bis 9 GB/s vs. 1,2 GB/s) und niedrigere Latenz durch direkten PCIe-Zugriff. SCSI Local SSDs sind günstiger und für die meisten Workloads ausreichend. NVMe empfohlen für höchste Performance-Anforderungen.
Ist Local SSD persistent?
Nein, Local SSD ist temporär und an den Lebenszyklus der VM gebunden. Daten gehen beim VM-Stop, -Delete oder bei Host-Wartung verloren. Für persistente Daten nutzen Sie Persistent Disk oder Filestore.
Wann sollte ich Local SSD statt Persistent Disk verwenden?
Local SSD eignet sich für temporäre Daten mit höchsten Performance-Anforderungen wie Caches, temporäre Verarbeitung, Scratch-Space oder In-Memory-Datenbanken. Persistent Disk für dauerhafte Speicherung mit Snapshots und Replikation.
Wie sichere ich Daten auf Local SSD?
Implementieren Sie Application-Level-Replikation auf mehrere VMs, nutzen Sie regelmäßige Backups auf Cloud Storage oder Persistent Disk, und planen Sie für Datenverlust bei VM-Neustart. Local SSD sollte nie die einzige Datenquelle sein.
Was kostet Local SSD?
Local SSD kostet ca. 0,08 USD pro GB/Monat (SCSI) bzw. 0,10 USD pro GB/Monat (NVMe) in den meisten Regionen. Die Abrechnung erfolgt sekun dengena u pro angehängter Disk, unabhängig von der Nutzung.
