Mandiant Digital Threat Monitoring verschafft Sichtbarkeit über das eigene Netzwerk hinaus: im Open, Deep und Dark Web, um gezielte Angriffe zu antizipieren und Datenlecks früh zu erkennen.
Was ist Mandiant Digital Threat Monitoring?
Digital Threat Monitoring ist ein Produkt von Mandiant, das inzwischen Teil von Google ist, und überwacht das Open, Deep und Dark Web auf bösartiges Targeting. Überwacht werden unter anderem Untergrund-Marktplätze, Paste-Sites, Blogs, Foren und Malware-Repositories, um Angriffe zu antizipieren und bislang unbekannte Daten- und Zugangsdatenlecks aufzudecken.
Google Cloud weist darauf hin, dass Digital Threat Monitoring inzwischen ausschließlich als Funktion innerhalb von Google Threat Intelligence Enterprise und Enterprise+ angeboten wird.
Kernfunktionen
- Sichtbarkeit im Open, Deep und Dark Web: Überwachung von Untergrund-Marktplätzen, Paste-Sites, Blogs, Foren und Malware-Repositories
- Monitoring kompromittierter Zugangsdaten: Automatische Alarmierung bei Auftauchen von Konten aus Ihrer Organisation in Leak-Daten
- Vorlagenbasierte Monitore: Vorkonfigurierte Templates vereinfachen Einrichtung und Feinabstimmung und sollen falsch positive wie falsch negative Treffer reduzieren
- Eigene Monitore: Neben Vorlagen für Card Shops, Domain Protection oder Code Leaks lassen sich individuelle Monitore anlegen
- Managed Digital Threat Monitoring: Triage, Priorisierung und kontextuelle Analyse durch einen zugeordneten Mandiant-Intelligence-Analysten
Typische Anwendungsfälle
Marke, VIPs und geistiges Eigentum überwachen
Digital Threat Monitoring schützt Marke, VIPs (etwa CEO, CFO, Evangelisten), technische Ressourcen wie geistiges Eigentum und Geschäftsbeziehungen zu Lieferanten und Supply-Chain-Partnern, indem es die Orte überwacht, an denen solche Güter gehandelt oder verkauft werden.
Frühwarnung bei gezieltem Targeting
Sie erhalten Sichtbarkeit über das eigene Netzwerk hinaus und sehen Akteure, die Ihre Organisation oder einzelne Personen darin ins Visier nehmen. Dieses Wissen erlaubt es, Angriffe frühzeitig zu antizipieren und die Abwehr vorzubereiten.
Daten- und Zugangsdatenlecks erkennen
Identifikation von Daten- und Zugangsdatenlecks, die bestehende Sicherheitswerkzeuge möglicherweise übersehen haben, einschließlich bösartiger und versehentlicher Insider-Leaks.
Vorteile
- Blick über den Perimeter hinaus: Beobachtung der Orte, an denen Angriffe vorbereitet und Daten gehandelt werden
- Schnelle Einrichtung: Vorlagen führen durch die Erstellung der gewünschten Monitore
- Reduzierter Analyseaufwand: Optionaler Managed Service mit zugeordnetem Analysten
- Teil von Google Threat Intelligence: Verzahnung mit dem übergreifenden Threat-Intelligence-Angebot
Integration mit innFactory
Als zertifizierter Google Cloud Partner unterstützt innFactory Sie bei Mandiant Digital Threat Monitoring: Definition der Monitore, Priorisierung der Alerts und Einbindung der Ergebnisse in Ihre Incident-Response-Prozesse.
Typische Anwendungsfälle
Technische Spezifikationen
Häufig gestellte Fragen
Was ist Digital Threat Monitoring?
Digital Threat Monitoring ist laut Google Cloud ein Produkt von Mandiant, das inzwischen Teil von Google ist. Es überwacht das Open, Deep und Dark Web auf bösartiges Targeting.
Welche Bereiche des Internets werden überwacht?
Google Cloud unterscheidet drei Bereiche: Das Open Web (auch Surface oder Clear Web) ist frei zugänglich und von Suchmaschinen indexiert, macht aber weniger als zehn Prozent des Internets aus. Im Deep Web liegt der Großteil der Online-Informationen; diese Daten sind nicht von Suchmaschinen indexiert und umfassen etwa akademische Netzwerke und registrierungspflichtige Inhalte. Das Dark Web erfordert spezielle Software wie TOR und entsprechende Konfigurationen; dort werden typischerweise kriminelle Foren und Marktplätze betrieben.
Wie funktioniert das Monitoring von Zugangsdaten?
Mandiant Digital Threat Monitoring überwacht das Open, Deep und Dark Web auf kompromittierte Zugangsdaten. Werden solche gefunden, erfolgt eine automatische Alarmierung, wenn mit Ihrer Organisation verknüpfte Konten – von Mitarbeitenden wie von Kunden – in Daten kompromittierter Zugangsdaten auftauchen.
Was ist Managed Digital Threat Monitoring?
Managed Digital Threat Monitoring ist ein Managed Service von Mandiant. Ein zugeordneter Mandiant-Intelligence-Analyst übernimmt Triage und Priorisierung und liefert kontextuelle Analysen zu den Alerts. Er alarmiert Sie, wenn VIPs, Partner oder Ihre Organisation ins Visier genommen werden.
Wie wird Digital Threat Monitoring lizenziert?
Google Cloud gibt an, dass Digital Threat Monitoring in Google Threat Intelligence enthalten ist und inzwischen ausschließlich eine Funktion innerhalb von Google Threat Intelligence Enterprise und Enterprise+ darstellt. Für Preisinformationen verweist Google auf den Vertrieb.
Hinweis: Alle Produktinformationen auf dieser Seite wurden sorgfältig zusammengestellt, sind jedoch ohne Gewähr und können veraltet oder unvollständig sein. Cloud-Services entwickeln sich schnell weiter — Funktionen, Preise, SLAs und Verfügbarkeit ändern sich laufend. Verbindliche und aktuelle Informationen finden Sie ausschließlich auf der offiziellen Produktseite von Google Cloud (offizielle Dokumentation). Diese Seite stellt kein Angebot von Google Cloud dar.
