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Migrate to Containers - VMs in Container überführen

Migrate to Containers wandelt VM-basierte Anwendungen in Container für GKE, GKE Autopilot, GKE Enterprise und Cloud Run um, ohne Zugriff auf den Quellcode.

Migration
Preismodell Für Migrationen nach Google Kubernetes Engine ohne Zusatzkosten; abgerechnet werden die genutzten Ressourcen wie GKE-Cluster
Verfügbarkeit Nutzbar in den Regionen der Zielplattformen GKE und Cloud Run
Datensouveränität Zielregion frei wählbar, inklusive EU-Regionen
Zuverlässigkeit SLA gemäß Anbieter (siehe offizielle SLA-Seite) SLA

Migrate to Containers überführt bestehende VM-basierte Anwendungen in Container, die anschließend auf Google Kubernetes Engine, GKE-Autopilot-Clustern, GKE Enterprise oder Cloud Run laufen. Der Weg dorthin erfordert laut Google weder Zugriff auf den Quellcode noch ein Umschreiben der Anwendung.

Was ist Migrate to Containers?

Migrate to Containers ist ein Migrationswerkzeug für die Modernisierung bestehender Workloads. Statt Anwendungen neu zu entwickeln, extrahiert das Werkzeug ein Image aus dem VM-Workload und erzeugt daraus ein Docker-Image sowie zugehörige Artefakte. Diese können anschließend in einer Container-Plattform betrieben und in eine CI/CD-Pipeline eingebunden werden, etwa mit Cloud Build.

Als Quellen nennt die Dokumentation VMs, die in VMware-On-Premises-Umgebungen oder in Compute Engine laufen. Zielplattformen sind Google Kubernetes Engine, GKE-Autopilot-Cluster, GKE Enterprise und Cloud Run. Für die Vorbereitung und Durchführung steht eine m2c-CLI für Linux und Windows bereit.

Google grenzt das Werkzeug ausdrücklich von Migrate to VMs ab: Beim Lift-and-Shift nach Compute Engine bleibt das bisherige Betriebsmodell erhalten und nur die Infrastruktur wird modernisiert. Migrate to Containers zielt dagegen auf den Wechsel von VMs zu Containern und die Verwaltung über GKE oder GKE Enterprise.

Als Nutzen führt die Dokumentation unter anderem höhere Dichte durch leichtgewichtige Container, automatische Betriebssystem-Upgrades der Knoten durch GKE und GKE Enterprise, die Ergänzung bestehender Anwendungen um Plattformdienste wie Cloud Service Mesh sowie Logging und Monitoring über Cloud Logging und Cloud Monitoring ohne Änderung der Anwendung an.

Die Lösung selbst wird laut Preisseite für Migrationen nach Google Kubernetes Engine ohne Zusatzkosten bereitgestellt; berechnet werden die genutzten Ressourcen wie GKE-Cluster. Kostenpflichtiger Support ist über ein Google-Cloud-Support-Abonnement erhältlich.

Kernfunktionen

  • Automatisierte Containerisierung: Extraktion eines Images aus dem VM-Workload und Erzeugung eines Docker-Images samt Artefakten.
  • Mehrere Zielplattformen: Betrieb auf GKE, GKE-Autopilot-Clustern, GKE Enterprise oder Cloud Run.
  • Kein Quellcodezugriff nötig: Modernisierung ohne Umschreiben oder Rearchitecting der Anwendung.
  • m2c-CLI: Kommandozeilenwerkzeug für Linux- und Windows-Umgebungen.
  • CI/CD-Anschluss: Erzeugte Artefakte lassen sich in Build-Pipelines wie Cloud Build einbinden.
  • Plattformdienste nutzbar: Nach der Migration stehen Funktionen wie Cloud Service Mesh, Cloud Logging und Cloud Monitoring bereit.

Typische Anwendungsfälle

Bestandsanwendung ohne Refactoring modernisieren

Eine über Jahre gewachsene Anwendung läuft auf VMs, deren Quellcode nur teilweise gepflegt wird. Über Migrate to Containers wird sie containerisiert und auf GKE betrieben, ohne dass sie neu geschrieben werden muss.

VMware-Workloads nach GKE überführen

Ein Rechenzentrumsbetreiber überführt VMs aus einer VMware-Umgebung schrittweise in Container auf GKE und reduziert damit die Zahl der selbst betriebenen Betriebssysteme.

Compute-Engine-VMs konsolidieren

Bereits in Google Cloud laufende VMs werden containerisiert, um mehrere Workloads dichter auf gemeinsamen Clustern zu betreiben.

Einstieg in Cloud Run

Für zustandslose Anwendungen wird als Ziel Cloud Run gewählt, um den Betriebsaufwand weiter zu senken.

Aufbau moderner Betriebsprozesse

Nach der Containerisierung werden rollierende Updates, dynamische Skalierung und Self-Healing über die Container-Plattform genutzt.

Vorteile

  • Modernisierung ohne Neuentwicklung: Bestehende Anwendungen werden containerisiert, ohne den Quellcode anzufassen.
  • Wahl der Zielplattform: GKE, GKE Autopilot, GKE Enterprise und Cloud Run stehen zur Verfügung.
  • Geringerer Betriebsaufwand: Automatische Betriebssystem-Upgrades der Knoten entfallen aus der eigenen Verantwortung.
  • Höhere Dichte: Container benötigen weniger Compute- und Speicherressourcen als vollständige VMs.
  • Keine zusätzlichen Werkzeugkosten: Für Migrationen nach GKE fallen laut Preisseite keine Zusatzkosten für die Lösung an.

Integration mit innFactory

Als zertifizierter Google Cloud Partner unterstützt innFactory Sie bei Migrate to Containers: Bewertung der Container-Eignung Ihrer Workloads, Planung der Migrationswellen, Aufbau der GKE- oder Cloud-Run-Zielumgebung sowie Etablierung von CI/CD und Betriebsprozessen nach der Migration.

Kontaktieren Sie uns für eine Beratung zu Migrate to Containers und Google Cloud.

Typische Anwendungsfälle

Containerisierung bestehender VM-Workloads
Modernisierung ohne Umschreiben der Anwendung
Migration von VMware-VMs nach GKE
Überführung von Compute-Engine-VMs in Container
Aufbau von CI/CD für bisher VM-basierte Anwendungen

Technische Spezifikationen

Abgrenzung Für reines Lift-and-Shift in VMs steht Migrate to VMs zur Verfügung
Quellen VMs aus VMware-On-Premises-Umgebungen und aus Compute Engine
Voraussetzung Kein Zugriff auf den Quellcode, kein Umschreiben und kein Rearchitecting erforderlich
Vorgehen Extraktion eines Images aus dem VM-Workload und Erzeugung eines Docker-Images samt zugehöriger Artefakte
Werkzeuge m2c-CLI für Linux und Windows
Zielplattformen Google Kubernetes Engine, GKE Autopilot Cluster, GKE Enterprise, Cloud Run

Häufig gestellte Fragen

Was ist Migrate to Containers?

Migrate to Containers ist laut Google-Dokumentation ein Werkzeug, um bestehende VM-basierte Anwendungen zu containerisieren und auf Google Kubernetes Engine, GKE-Autopilot-Clustern, GKE Enterprise oder Cloud Run zu betreiben.

Muss ich meine Anwendung dafür umschreiben?

Nein. Google beschreibt ausdrücklich, dass Modernisierung und Management ohne Zugriff auf den Quellcode sowie ohne Umschreiben oder Rearchitecting der Anwendungen möglich sind.

Welche Quellen werden unterstützt?

Die Dokumentation nennt VMs, die in VMware-On-Premises-Umgebungen oder in Compute Engine laufen. Die aktuell unterstützten Quellsysteme entnehmen Sie der offiziellen Dokumentation, da sich der Umfang ändern kann.

Was kostet Migrate to Containers?

Laut Preisseite wird die Lösung für Migrationen nach Google Kubernetes Engine ohne Zusatzkosten bereitgestellt. Kosten entstehen für die genutzten Ressourcen, etwa GKE-Cluster. Kostenpflichtiger Support ist über ein Google-Cloud-Support-Abonnement verfügbar.

Worin unterscheidet sich Migrate to Containers von Migrate to VMs?

Migrate to VMs überführt Workloads unverändert in VM-Instanzen in Compute Engine – ein klassisches Lift-and-Shift, bei dem das bisherige Betriebsmodell erhalten bleibt. Migrate to Containers geht einen Schritt weiter und überführt die Workloads in Container, die anschließend über GKE oder GKE Enterprise verwaltet werden.

Was entsteht bei der Migration?

Google beschreibt, dass Migrate to Containers ein Image aus dem VM-Workload extrahiert und daraus ein Docker-Image sowie zugehörige Artefakte erzeugt. Diese lassen sich anschließend in eine CI/CD-Pipeline einbinden, etwa mit Cloud Build.

Hinweis: Alle Produktinformationen auf dieser Seite wurden sorgfältig zusammengestellt, sind jedoch ohne Gewähr und können veraltet oder unvollständig sein. Cloud-Services entwickeln sich schnell weiter — Funktionen, Preise, SLAs und Verfügbarkeit ändern sich laufend. Verbindliche und aktuelle Informationen finden Sie ausschließlich auf der offiziellen Produktseite von Google Cloud (offizielle Dokumentation). Diese Seite stellt kein Angebot von Google Cloud dar.

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