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Oracle on Google Cloud Compute - BYOL auf Compute Engine

Oracle on Google Cloud Compute migriert Oracle-Workloads per Bring-your-own-License auf Compute Engine, GKE oder VMware Engine.

Databases
Preismodell Bring Your Own License (BYOL): Kunden sind laut Dokumentation für die Lizenzierung ihrer gesamten Software selbst verantwortlich; abgerechnet werden die genutzten Compute Engine-, GKE- oder VMware-Engine-Ressourcen zu deren regulären Preisen; für individuelle Fragen verweist Google auf Cloud Customer Care
Verfügbarkeit Laut Dokumentation lässt sich eine VM mit Oracle Linux in jeder Region erstellen; keine gesonderte Regionsbeschränkung dokumentiert
Datensouveränität EU-Regionen verfügbar, da der Dienst auf Compute Engine, GKE und VMware Engine aufsetzt, deren Regionen unter anderem europe-west3 (Frankfurt) umfassen
Zuverlässigkeit Keine eigene SLA-Seite für Oracle on Google Cloud Compute gefunden; es gelten die SLAs der zugrunde liegenden Dienste Compute Engine, GKE beziehungsweise VMware Engine SLA

Was ist Oracle on Google Cloud Compute?

Oracle on Google Cloud Compute ist laut Dokumentation ein Weg, Oracle-Workloads im Lift-and-Shift-Ansatz auf Google Cloud zu migrieren und im großen Maßstab zu betreiben. Anders als bei verwalteten Angeboten übernehmen Kunden hier selbst den Betrieb: Als Zielplattform stehen Compute Engine, Google Kubernetes Engine (GKE) und Google Cloud VMware Engine zur Verfügung. Das Lizenzmodell ist Bring Your Own License (BYOL); laut Dokumentation sind Kunden für die Lizenzierung ihrer gesamten Software selbst verantwortlich.

Unterstützt werden unter anderem Oracle Database, einschließlich älterer Versionen wie 11g, Oracle E-Business Suite, Oracle PeopleSoft sowie die Oracle-Technologien GoldenGate und Data Guard. Als Betriebssystem lässt sich jedes von Oracle unterstützte Linux verwenden, darunter Oracle Linux.

Die Dokumentation nennt als Vorteile unter anderem eine schnelle Bereitstellung (“Sie können noch heute eine VM mit Oracle Linux in jeder Region erstellen”), die Möglichkeit, bekannte Oracle-Technologien wie GoldenGate und Data Guard weiterzuverwenden, sowie den Zugriff auf Cloud-native Funktionen wie regionalen Storage oder Managed Instance Groups für Multi-Region-Disaster-Recovery ohne zusätzliche Oracle-Lizenzen. Eine dedizierte Preis- oder SLA-Seite für den Dienst selbst wurde nicht gefunden; für Rückfragen verweist Google auf Cloud Customer Care.

Kernfunktionen

  • Drei Zielplattformen: Compute Engine, Google Kubernetes Engine (GKE) und Google Cloud VMware Engine als Basis für den Betrieb von Oracle-Workloads.
  • Bring Your Own License: Kunden nutzen ihre bestehenden Oracle-Lizenzen und sind für deren Lizenzierung selbst verantwortlich.
  • Beliebige Region: Laut Dokumentation lässt sich eine VM mit Oracle Linux in jeder verfügbaren Region erstellen.
  • Unterstützte Oracle-Technologien: GoldenGate und Data Guard lassen sich wie gewohnt einsetzen.
  • Cloud-native Ergänzungen: Regionaler Storage und Managed Instance Groups ermöglichen Multi-Region-Disaster-Recovery, ohne zusätzliche Oracle-Lizenzen zu benötigen.

Typische Anwendungsfälle

Lift-and-Shift-Migration bestehender Oracle-Datenbanken

Unternehmen mit gewachsenen Oracle-Datenbanken migrieren diese ohne Plattformwechsel auf Compute Engine, GKE oder VMware Engine und behalten dabei ihre bestehenden Lizenzen.

Betrieb von Oracle-Geschäftsanwendungen

Oracle E-Business Suite oder PeopleSoft laufen auf Google-Cloud-Infrastruktur und profitieren von der Nähe zu weiteren Google-Cloud-Diensten.

Datenreplikation mit GoldenGate

Bestehende GoldenGate-Konfigurationen für Datenreplikation und -integration lassen sich unverändert auf der neuen Plattform weiterbetreiben.

Multi-Region-Disaster-Recovery

Über regionalen Storage oder Managed Instance Groups lässt sich eine Multi-Region-Ausfallsicherheit realisieren, ohne dass dafür zusätzliche Oracle-Lizenzen erforderlich sind.

Vorteile

  • Kein Plattformwechsel: Bestehende Oracle-Workloads laufen weiter auf Oracle-Technologie, jetzt auf Google-Cloud-Infrastruktur.
  • Flexible Zielplattform: Wahl zwischen Compute Engine, GKE und VMware Engine je nach Betriebsmodell.
  • Lizenzkontrolle bleibt beim Kunden: Das BYOL-Modell erlaubt die Weiterverwendung bestehender Oracle-Lizenzverträge.
  • Beliebige Region: Bereitstellung ist laut Dokumentation in jeder verfügbaren Region möglich, einschließlich EU-Regionen wie Frankfurt.
  • Cloud-native Ausfallsicherheit: Multi-Region-Disaster-Recovery über Google-Cloud-Mechanismen ohne zusätzliche Oracle-Lizenzkosten.

Integration mit innFactory

Als zertifizierter Google Cloud Partner unterstützt innFactory Sie bei Oracle on Google Cloud Compute: Bewertung Ihrer bestehenden Oracle-Landschaft, Auswahl der passenden Zielplattform (Compute Engine, GKE oder VMware Engine), Migrationsplanung sowie Konzeption von Hochverfügbarkeits- und Disaster-Recovery-Architekturen.

Kontaktieren Sie uns für eine Beratung zu Oracle on Google Cloud Compute.

Typische Anwendungsfälle

Lift-and-Shift-Migration bestehender Oracle-Datenbanken auf Compute Engine, GKE oder VMware Engine
Betrieb von Oracle E-Business Suite oder PeopleSoft auf Google-Cloud-Infrastruktur
Weiterverwendung bestehender Oracle-Lizenzen (BYOL) ohne Neubeschaffung
Multi-Region-Disaster-Recovery über regionalen Storage oder Managed Instance Groups ohne zusätzliche Oracle-Lizenzen

Häufig gestellte Fragen

Was ist Oracle on Google Cloud Compute?

Oracle on Google Cloud Compute ermöglicht laut Dokumentation die Migration und den Betrieb von Oracle-Workloads auf Google Cloud im Lift-and-Shift-Ansatz. Unterstützt werden drei Google-Cloud-Dienste als Zielplattform: Compute Engine, Google Kubernetes Engine (GKE) und Google Cloud VMware Engine. Das Lizenzmodell ist Bring Your Own License (BYOL); Kunden sind für die Lizenzierung ihrer gesamten Software selbst verantwortlich.

Wie unterscheidet sich der Dienst von Oracle Database@Google Cloud und Bare Metal Solution?

Oracle on Google Cloud Compute betreiben Sie selbst auf Standard-Compute Engine-, GKE- oder VMware-Engine-Ressourcen mit eigenen Oracle-Lizenzen (BYOL). Oracle Database@Google Cloud ist demgegenüber ein von Oracle verwalteter Dienst auf OCI-Exadata-Hardware in Google-Cloud-Rechenzentren mit eigenem Bestell- und Abrechnungsmodell über den Cloud Marketplace. Bare Metal Solution bot dedizierte physische Server für Oracle-Workloads, wird laut Bestandsdokumentation aber auf ein Allowlist-Modell umgestellt; Bestandskunden werden auf die strategischen Oracle-Angebote verwiesen.

Was kostet Oracle on Google Cloud Compute?

Es fallen die regulären Preise für die genutzten Compute Engine-, GKE- oder VMware-Engine-Ressourcen an. Oracle-Lizenzkosten trägt der Kunde selbst im Rahmen des BYOL-Modells. Eine gesonderte Preisseite für den Dienst wurde nicht gefunden; die Dokumentation verweist für individuelle Fragen auf Cloud Customer Care.

Welche Oracle-Workloads werden unterstützt?

Laut Dokumentation werden Oracle Database einschließlich älterer Versionen wie 11g, Oracle E-Business Suite, Oracle PeopleSoft sowie die Oracle-Technologien GoldenGate und Data Guard unterstützt. Als Betriebssystem kommt jedes von Oracle unterstützte Linux infrage, einschließlich Oracle Linux.

Hinweis: Alle Produktinformationen auf dieser Seite wurden sorgfältig zusammengestellt, sind jedoch ohne Gewähr und können veraltet oder unvollständig sein. Cloud-Services entwickeln sich schnell weiter — Funktionen, Preise, SLAs und Verfügbarkeit ändern sich laufend. Verbindliche und aktuelle Informationen finden Sie ausschließlich auf der offiziellen Produktseite von Google Cloud (offizielle Dokumentation). Diese Seite stellt kein Angebot von Google Cloud dar.

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