Automatische Erkennung, Klassifizierung und De-Identifikation sensibler Daten in Google Cloud.
Was ist Sensitive Data Protection?
Sensitive Data Protection, vormals als Cloud Data Loss Prevention (Cloud DLP) bekannt, ist Googles Dienst zur automatischen Erkennung und zum Schutz sensibler Daten. Cloud DLP ist heute Teil von Sensitive Data Protection; der API-Name Cloud Data Loss Prevention API (DLP API) bleibt bestehen. Der Dienst scannt strukturierte und unstrukturierte Daten in Cloud Storage, BigQuery, Textströmen und weiteren Quellen, um personenbezogene Informationen (PII), Finanzdaten und andere vertrauliche Inhalte zu identifizieren. Mit über 200 vordefinierten Detektoren erkennt der Dienst Muster wie Kreditkartennummern, Sozialversicherungsnummern, E-Mail-Adressen und länderspezifische Identifikatoren.
Die De-Identifikations-Engine bietet verschiedene Techniken zum Schutz erkannter Daten. Maskierung ersetzt sensible Inhalte durch Platzhalter, Tokenisierung wandelt Daten in nicht direkt umkehrbare Token um, formatbewahrende Verschlüsselung behält das Datenformat bei, und Date-Shifting verschiebt Datumsangaben konsistent. Diese Methoden ermöglichen es, Daten für Analysen und Entwicklung zu nutzen, ohne sensible Informationen preiszugeben.
Discovery-Scans automatisieren die kontinuierliche Überwachung ganzer Projekte oder Organisationen. Der Dienst erstellt Datenprofile, die zeigen, wo sensible Daten gespeichert sind, welche Typen vorliegen und welches Risiko besteht, unter anderem mit Risikometriken wie k-Anonymität. Diese Transparenz ist die Grundlage für Compliance-Audits und Datenschutzstrategien.
Kernfunktionen
- Data Discovery: Automatisierte Scans über Cloud Storage, BigQuery und weitere Quellen zur Erkennung sensibler Daten in gesamten Organisationen
- Klassifizierung: Über 200 vordefinierte Detektoren für PII, Finanzdaten, Gesundheitsdaten und länderspezifische Identifikatoren, erweiterbar über eigene Wörterbücher und reguläre Ausdrücke
- De-Identifikation: Maskierung, Tokenisierung, formatbewahrende Verschlüsselung und Date-Shifting zum Schutz sensibler Daten
- Risikobewertung: Datenprofilerstellung mit Risikometriken (z. B. k-Anonymität, l-Diversität) und Empfehlungen zur Risikominderung
Typische Anwendungsfälle
DSGVO-Compliance und Datenschutz
Unternehmen nutzen Sensitive Data Protection, um personenbezogene Daten in ihren Cloud-Umgebungen zu identifizieren und zu schützen. Automatisierte Scans unterstützen die korrekte Klassifizierung von PII gemäß DSGVO-Anforderungen. De-Identifikation ermöglicht die Nutzung von Daten für Analysen ohne Verletzung von Datenschutzbestimmungen.
Sichere Datenfreigabe für Entwicklung und Analyse
Entwicklungs- und Analyseteams benötigen realistische Testdaten, die keine echten personenbezogenen Informationen enthalten. Sensitive Data Protection de-identifiziert Produktionsdaten automatisch, sodass Teams mit strukturell korrekten, aber anonymisierten Daten arbeiten können.
Vorteile
- Automatische Erkennung sensibler Daten ohne manuelle Klassifizierung
- Über 200 vordefinierte Detektoren mit hoher Erkennungsrate
- Flexible De-Identifikations-Methoden für verschiedene Anwendungsfälle
- Integration mit BigQuery, Cloud Storage und weiteren Google-Cloud-Diensten
Integration mit innFactory
Als zertifizierter Google Cloud Partner unterstützt innFactory Sie bei Sensitive Data Protection: Einrichtung von Discovery-Scans, Konfiguration von De-Identifikations-Pipelines, DSGVO-Compliance-Strategien und Integration in bestehende Datenarchitekturen.
Typische Anwendungsfälle
Häufig gestellte Fragen
Was ist Sensitive Data Protection?
Sensitive Data Protection (vormals Cloud Data Loss Prevention / Cloud DLP) ist ein Google-Cloud-Dienst, der sensible Daten wie Kreditkartennummern, Sozialversicherungsnummern und personenbezogene Informationen automatisch erkennt, klassifiziert und schützt. Der Dienst nutzt über 200 vordefinierte Detektoren.
Wie funktioniert die De-Identifikation?
Sensitive Data Protection bietet verschiedene Techniken zur De-Identifikation, darunter Maskierung, Tokenisierung, formatbewahrende Verschlüsselung und Date-Shifting. Diese Methoden schützen Daten, während sie für Analysen nutzbar bleiben.
Welche Datenquellen werden unterstützt?
Der Dienst scannt unter anderem Cloud Storage, BigQuery, Textströme, Dateien in Repositories und Bilder. Discovery-Scans können automatisiert auf ganze Projekte oder Organisationen angewendet werden.
Was kostet Sensitive Data Protection?
Die Abrechnung erfolgt nutzungsbasiert, unter anderem nach gescannter Datenmenge und genutzten Funktionen. Aktuelle Preise sollten in der offiziellen Google-Cloud-Preisliste geprüft werden.
Was ist der Unterschied zu Cloud DLP?
Cloud DLP ist heute Teil von Sensitive Data Protection und in dessen Funktionsumfang aufgegangen. Der API-Name Cloud Data Loss Prevention API (DLP API) bleibt bestehen, das Produkt insgesamt firmiert unter Sensitive Data Protection.
Hinweis: Alle Produktinformationen auf dieser Seite wurden sorgfältig zusammengestellt, sind jedoch ohne Gewähr und können veraltet oder unvollständig sein. Cloud-Services entwickeln sich schnell weiter — Funktionen, Preise, SLAs und Verfügbarkeit ändern sich laufend. Verbindliche und aktuelle Informationen finden Sie ausschließlich auf der offiziellen Produktseite von Google Cloud (offizielle Dokumentation). Diese Seite stellt kein Angebot von Google Cloud dar.
