Service Directory ist Googles verwaltete Service-Registry für zentralisierte Service Discovery in Google Cloud, Hybrid- und Multi-Cloud-Umgebungen.
Was ist Google Cloud Service Directory?
Service Directory ist eine vollständig verwaltete Service-Registry, die Services einer Organisation zentral katalogisiert und für Service Discovery verfügbar macht. Anwendungen können Services über Namen finden, anstatt IP-Adressen oder Endpoints hardcoden zu müssen. Der Dienst unterstützt Google Cloud Workloads, On-Premises-Systeme und andere Cloud-Provider für Hybrid- und Multi-Cloud-Architekturen.
Die Hierarchie in Service Directory ist vierstufig: Projekte enthalten Namespaces (z.B. prod, staging, dev), Namespaces enthalten Services (z.B. api, database, cache), und Services enthalten Endpoints mit IP-Adressen, Ports und Metadaten. Diese Struktur ermöglicht flexible Organisation und Umgebungstrennung.
Service Directory integriert sich mit Cloud DNS für DNS-basierte Service Discovery. Registrierte Services werden automatisch als DNS-Records in Private DNS Zones verfügbar, sodass Anwendungen Services über Standard-DNS-Lookups finden können. Alternativ ermöglicht die Service Directory API programmatischen Zugriff mit zusätzlichen Metadata-Informationen.
Der Dienst ist vollständig verwaltet, ohne eigenen Infrastrukturaufwand, und IAM-integriert für granulare Zugriffskontrollen. EU-Regionen stehen für Anforderungen an Datenresidenz zur Verfügung.
Typische Anwendungsfälle
Zentrale Service-Registry für Microservices
Ein Unternehmen mit vielen Microservices nutzt Service Directory als zentrale Registry. Jeder Service registriert sich bei Deployment, andere Services finden Endpoints über DNS. Bei Rolling Updates werden Endpoints aktualisiert, Service Discovery bleibt transparent.
Hybrid-Cloud Service Discovery
Ein Unternehmen verbindet On-Premises-Rechenzentren mit Google Cloud über Cloud VPN oder Interconnect. On-Premises-Services werden in Service Directory registriert, Cloud-Anwendungen finden diese Services über DNS.
Multi-Environment-Management
Eine Organisation nutzt Namespaces für Umgebungstrennung: prod, staging, dev. Jede Umgebung hat eigene Service-Endpoints, Anwendungen verwenden umgebungsspezifische DNS-Namen.
Private Service Connect Integration
Ein Anbieter veröffentlicht APIs über Private Service Connect. Service Directory speichert die PSC-Endpoints, Kunden finden Services über DNS ohne öffentliche Internet-Exposition. IAM kontrolliert, welche Projekte auf welche Services zugreifen können.
Multi-Cloud Service-Katalog
Eine Organisation mit Workloads auf mehreren Cloud-Providern kann Service Directory als Registry für ihre Google-Cloud-Services nutzen und diese Informationen mit eigenen Mechanismen für andere Clouds ergänzen.
Integration mit innFactory
Als zertifizierter Google Cloud Partner unterstützt innFactory Sie bei Service Directory: Architektur-Design, Hybrid-Cloud-Integration, DNS-Konfiguration und Service-Mesh-Integration.
Kontaktieren Sie uns für eine Beratung zu Service Directory und Google Cloud Networking.
Verfügbare Varianten & Optionen
Standard
- Vollständig verwaltet
- DNS-Integration
- Private Service Connect
- Kein automatisches Health Checking
Typische Anwendungsfälle
Technische Spezifikationen
Häufig gestellte Fragen
Was ist Google Cloud Service Directory?
Service Directory ist eine verwaltete Service-Registry, die Services einer Organisation zentral katalogisiert und für Service Discovery bereitstellt. Anwendungen finden Services über DNS oder API, ohne Endpoints hardcoden zu müssen. Der Dienst unterstützt Google Cloud, On-Premises und andere Clouds.
Wie unterscheidet sich Service Directory von Cloud DNS?
Cloud DNS ist ein DNS-Hosting-Service, Service Directory ist eine Service-Registry mit DNS-Integration. Service Directory speichert Service-Metadaten und Endpoints, die über Cloud DNS Private Zones automatisch als DNS-Records verfügbar sind.
Kann ich On-Premises-Services registrieren?
Ja, Service Directory unterstützt Hybrid-Cloud-Szenarien. On-Premises-Services lassen sich registrieren, sodass Anwendungen in Google Cloud diese über DNS oder API entdecken können.
Wie funktioniert die Hierarchie in Service Directory?
Service Directory nutzt eine vierstufige Hierarchie: Projekte enthalten Namespaces (z.B. prod, staging), Namespaces enthalten Services, Services enthalten Endpoints mit IP-Adressen und Ports. Diese Struktur ermöglicht flexible Organisation.
Bietet Service Directory Health Checking?
Service Directory selbst führt kein aktives Health Checking durch. Health Checking lässt sich über Load Balancer, GKE oder eigene Lösungen implementieren, um fehlerhafte Endpoints zu entfernen.
Wie wird Service Directory abgerechnet?
Die Abrechnung erfolgt nutzungsbasiert pro registriertem Endpoint und pro API-Aufruf. Details und aktuelle Preise finden sich auf der offiziellen Pricing-Seite.
Hinweis: Alle Produktinformationen auf dieser Seite wurden sorgfältig zusammengestellt, sind jedoch ohne Gewähr und können veraltet oder unvollständig sein. Cloud-Services entwickeln sich schnell weiter — Funktionen, Preise, SLAs und Verfügbarkeit ändern sich laufend. Verbindliche und aktuelle Informationen finden Sie ausschließlich auf der offiziellen Produktseite von Google Cloud (offizielle Dokumentation). Diese Seite stellt kein Angebot von Google Cloud dar.
