Was ist Storage Intelligence?
Storage Intelligence ist eine Verwaltungsfunktion für Google Cloud Storage, die Bucket- und Objekt-Metadaten über große Storage-Bestände hinweg auswertet. Statt einzelne Buckets manuell zu prüfen, liefert Storage Intelligence eine einheitliche Plattform für Datenexploration, Kostenoptimierung, Sicherheit und Governance. Die Funktion wird als Subscription aktiviert und lässt sich auf Organisations-, Ordner- oder Projektebene konfigurieren.
Das Problem, das Storage Intelligence löst, ist fehlende Transparenz in gewachsenen Storage-Landschaften. In Umgebungen mit vielen Buckets und Milliarden Objekten ist schwer nachvollziehbar, welche Daten Kosten verursachen, welche Buckets falsche Speicherklassen verwenden oder wo Governance-Anforderungen verletzt werden. Storage Intelligence beantwortet diese Fragen über Metadaten-Analyse im großen Maßstab, unterstützt durch Gemini für Abfragen in natürlicher Sprache.
Kernfunktionen
- Gemini-gestützte Insights: Abfragen über Bucket- und Objekt-Metadaten in natürlicher Sprache, etwa “die 5 größten Buckets ohne aktiviertes Autoclass” oder “Objekte in der Standard-Klasse, die kleiner als 50 MB sind”.
- Storage Insights Datasets: Abfragbare Metadaten-Indizes, die als BigQuery-verknüpfte Datasets exportiert werden. Diese Datasets sind allgemein verfügbar und exklusiv für die Storage-Intelligence-Subscription.
- Bucket-Relocation: Serverlose Verlagerung von Buckets zwischen geografischen Standorten mit minimaler Ausfallzeit. Metadaten, Namen und Speicherklassen bleiben dabei erhalten.
- Storage Batch Operations: Aktionen auf Millionen bis Milliarden Objekten mit wenig oder ganz ohne Code, etwa für Aufräumarbeiten oder Massenänderungen.
Typische Anwendungsfälle
Kostenoptimierung über große Bestände: Teams identifizieren Buckets mit ungünstigen Speicherklassen, ungenutzte Daten und viele kleine Objekte in teuren Tiers. Die gewonnenen Insights bilden die Grundlage für gezielte Aufräum- und Lifecycle-Maßnahmen.
Governance und Datenexploration: Über Storage Insights Datasets fragen Teams Objekt-Metadaten in BigQuery ab und verknüpfen sie mit anderen Analysen. So lassen sich Bestände nach Standort, Speicherklasse oder weiteren Attributen prüfen und Governance-Anforderungen belegen.
Massenoperationen und Datenmigration: Mit Storage Batch Operations und Bucket-Relocation führen Teams Aktionen auf riesigen Objektmengen aus oder verlagern Buckets in andere Regionen, ohne eigene Tooling-Pipelines aufzubauen.
Vorteile
- Einheitliche Sicht auf Storage-Bestände über mehrere Projekte hinweg
- Abfragen in natürlicher Sprache senken die Einstiegshürde für Analysen
- Metadaten als BigQuery-Datasets für tiefergehende Auswertungen
- Aktivierung und Vererbung auf Organisations-, Ordner- und Projektebene
Integration mit innFactory
Als zertifizierter Google Cloud Partner unterstützt innFactory Sie bei Einführung und Betrieb dieses Service.
Typische Anwendungsfälle
Häufig gestellte Fragen
Was ist Storage Intelligence?
Storage Intelligence ist eine Verwaltungsfunktion für Cloud Storage. Sie wertet Bucket- und Objekt-Metadaten über große Storage-Bestände aus und liefert Insights zu Kostenoptimierung, Sicherheit und Governance. Aktiviert wird sie als Subscription auf Organisations-, Ordner- oder Projektebene.
Wann sollte ich Storage Intelligence einsetzen?
Storage Intelligence eignet sich, wenn Sie viele Buckets über mehrere Projekte betreiben und Transparenz über Speicherklassen, ungenutzte Daten und Kostentreiber benötigen. Typische Szenarien sind das Aufspüren großer Buckets ohne Autoclass, das Auffinden vieler kleiner Objekte in der Standard-Klasse und das Vorbereiten von Aufräum- oder Migrationsaktionen.
Was kostet Storage Intelligence?
Storage Intelligence ist ein Pay-per-use-Modell auf Subscription-Basis. Die Standard-Edition wird über eine Object Management Fee abgerechnet, die sich nach der Anzahl verwalteter Objekte richtet und monatlich amortisiert wird. Während des 30-tägigen Trials entfällt diese Gebühr. Aktuelle Sätze finden Sie auf der offiziellen Pricing-Seite.
Welche Editionen und Aktivierungsebenen gibt es?
Storage Intelligence kennt die Konfigurationen STANDARD, TRIAL (30 Tage), DISABLED und INHERIT. Sie aktivieren die Funktion auf Organisations-, Ordner- oder Projektebene, wobei Konfigurationen an untergeordnete Ressourcen vererbt werden können. Buckets lassen sich über Filter nach Standort oder Namens-Regex ein- oder ausschließen.
