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Cloud Service Mesh - Service-zu-Service Networking

Cloud Service Mesh (ehemals Traffic Director) bietet verwaltete Traffic-Steuerung für Service Mesh Architekturen auf Google Cloud. EU-Regionen verfügbar.

Networking
Preismodell Bezahlung nach Nutzung (u.a. nach Anzahl verwalteter Clients/Proxies)
Verfügbarkeit Global mit EU-Regionen
Datensouveränität EU-Regionen verfügbar
Zuverlässigkeit SLA gemäß Anbieter (siehe offizielle SLA-Seite) SLA

Cloud Service Mesh ist Googles verwalteter Dienst für sichere, beobachtbare Kommunikation zwischen Services in Service-Mesh-Architekturen. Der Dienst ist aus Traffic Director und Anthos Service Mesh hervorgegangen und konfiguriert Envoy-Proxies bzw. proxylose gRPC-Anwendungen automatisch für Load Balancing und Traffic Splitting.

Was ist Cloud Service Mesh?

Cloud Service Mesh (ehemals Traffic Director, davor teilweise auch als Anthos Service Mesh vermarktet) ist die verwaltete Architektur für Traffic Management, Observability und Sicherheit zwischen Microservices auf Google Cloud. Der Dienst übernimmt Service Discovery, Health Checking, Load Balancing und Traffic-Routing-Policies über alle angebundenen Services hinweg – entweder über Envoy-basierte Proxies und die xDS-APIs oder über proxylose gRPC-Anwendungen.

Im Gegensatz zu selbstverwalteten Service-Mesh-Lösungen übernimmt Google Cloud das Management der Control Plane. Cloud Service Mesh unterstützt sowohl einen von Google verwalteten Control-Plane-Modus auf GKE und Compute Engine als auch einen In-Cluster-Control-Plane-Modus für Umgebungen außerhalb von Google Cloud. Die Lösung integriert sich nativ mit Google Cloud Load Balancern für globales Load Balancing und Multi-Region-Deployments.

Der Dienst unterstützt fortgeschrittene Traffic-Management-Patterns wie Traffic Splitting für Canary Deployments und A/B Testing, Circuit Breaking für Resilienz, Outlier Detection zum automatischen Entfernen fehlerhafter Backends und Locality-Based Routing für Latenz-Optimierung. Für Sicherheit sorgt automatisches mTLS zwischen Services. Observability-Daten fließen automatisch in Cloud Monitoring, Cloud Logging und Cloud Trace.

Cloud Service Mesh funktioniert mit GKE-Services, Compute-Engine-VMs und hybriden bzw. Multi-Cloud-Deployments. Je nach Anwendungsfall kommen entweder Google-Cloud-spezifische APIs oder offene Istio-APIs zum Einsatz.

Die Abrechnung erfolgt nutzungsbasiert. EU-Regionen sind verfügbar.

Kernfunktionen

  • Verwaltete Control Plane für Traffic Management, Observability und Security
  • Envoy-basierte Proxies oder proxylose gRPC-Anwendungen als Data Plane
  • Traffic Splitting, Circuit Breaking, Outlier Detection und Health Checks
  • Automatisches mTLS zwischen Services
  • Integration mit Cloud Monitoring, Cloud Logging und Cloud Trace
  • Unterstützung für Google-Cloud-APIs und offene Istio-APIs

Typische Anwendungsfälle

Canary Deployments für Microservices

Ein E-Commerce-Unternehmen nutzt Cloud Service Mesh für Canary Deployments neuer Service-Versionen. Ein kleiner Anteil des Traffics wird zur neuen Version geroutet, während der Großteil auf der stabilen Version bleibt. Der Dienst überwacht Error Rates, bei Problemen erfolgt ein manuelles oder automatisiertes Rollback. Progressive Rollouts reduzieren Deployment-Risiken.

Multi-Region Service Mesh

Eine SaaS-Plattform betreibt Services in mehreren GCP-Regionen mit Cloud Service Mesh. Locality-Based Routing leitet Requests zur nächstgelegenen Region, Cross-Region Failover unterstützt bei Region-Ausfällen. Globales Load Balancing optimiert die Latenz für weltweite Nutzer.

gRPC Load Balancing

Ein FinTech-Startup nutzt Cloud Service Mesh für gRPC-Services in GKE. Proxyloses Client-Side Load Balancing verteilt Requests direkt auf Pod-IPs, ohne dass zusätzliche Sidecar-Proxies notwendig sind. Health Checks und Connection Management optimieren die Performance.

A/B Testing für Feature Rollouts

Eine Mobile-App-Plattform testet neue Features über Traffic Splitting in Cloud Service Mesh. Ein Teil der Nutzer erhält Variante A, ein anderer Teil Variante B. Header-basiertes Routing ermöglicht das Targeting spezifischer Nutzergruppen.

Hybrid Cloud Service Mesh

Ein Unternehmen verbindet On-Premises-Services mit GKE über Cloud Service Mesh. Proxies in beiden Umgebungen nutzen dieselbe Control Plane für Service Discovery. Traffic Policies gewährleisten konsistente Load-Balancing-Logik über Hybrid-Deployments hinweg.

Integration mit innFactory

Als zertifizierter Google Cloud Partner unterstützt innFactory Sie bei Cloud Service Mesh: Service-Mesh-Architektur, Migration von älteren Traffic-Director- bzw. Anthos-Service-Mesh-Setups, Traffic-Policy-Design, GKE-Integration und Multi-Region-Setup.

Kontaktieren Sie uns für eine Beratung zu Cloud Service Mesh und Google Cloud.

Verfügbare Varianten & Optionen

Typische Anwendungsfälle

Service Mesh Traffic-Steuerung
Canary Deployments
A/B Testing
Multi-Cloud Service Discovery
Health-basiertes Load Balancing

Häufig gestellte Fragen

Was ist Google Cloud Service Mesh?

Cloud Service Mesh ist eine verwaltete Architektur für sichere, beobachtbare Kommunikation zwischen Microservices auf GKE, Compute Engine und hybriden Umgebungen. Der Dienst übernimmt Traffic Management, mTLS-Verschlüsselung und Observability, sodass Teams kein eigenes Service-Mesh-Control-Plane betreiben müssen.

Was war Traffic Director und wie hängt es mit Cloud Service Mesh zusammen?

Traffic Director (ehemals auch Anthos Service Mesh) war der Vorgängername des Produkts. Die Traffic-Management-Funktionalität lebt heute in Cloud Service Mesh weiter, die APIs und Konsolenpfade sind größtenteils unverändert geblieben.

Ist Cloud Service Mesh in EU-Regionen verfügbar?

Ja, der Dienst ist global verfügbar, inklusive EU-Regionen, sodass Datenresidenz-Anforderungen für Workloads in Europa berücksichtigt werden können.

Wie unterscheidet sich Cloud Service Mesh von selbstverwaltetem Istio?

Cloud Service Mesh bietet eine von Google verwaltete Control Plane, während bei Istio Betrieb und Updates in Eigenverantwortung liegen. Cloud Service Mesh integriert sich nativ mit Google Cloud Load Balancern und unterstützt sowohl Envoy-Proxies als auch proxyless gRPC.

Welche Traffic-Management-Funktionen bietet der Dienst?

Dazu zählen Traffic Splitting für Canary Deployments, Circuit Breaking, Outlier Detection zum automatischen Entfernen fehlerhafter Backends, Health Checks sowie Locality-basiertes Load Balancing.

Wie wird Cloud Service Mesh abgerechnet?

Die Abrechnung erfolgt nutzungsbasiert, unter anderem nach Anzahl der verwalteten Clients bzw. Proxies. Genaue Preise und aktuelle Tarife sind der offiziellen Preisliste zu entnehmen.

Hinweis: Alle Produktinformationen auf dieser Seite wurden sorgfältig zusammengestellt, sind jedoch ohne Gewähr und können veraltet oder unvollständig sein. Cloud-Services entwickeln sich schnell weiter — Funktionen, Preise, SLAs und Verfügbarkeit ändern sich laufend. Verbindliche und aktuelle Informationen finden Sie ausschließlich auf der offiziellen Produktseite von Google Cloud (offizielle Dokumentation). Diese Seite stellt kein Angebot von Google Cloud dar.

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