Was ist STACKIT Git?
STACKIT Git ist ein vollständig verwalteter Git-Hosting-Dienst in deutschen Rechenzentren für Versionskontrolle, Code-Zusammenarbeit und CI/CD-Automatisierung. Der Dienst basiert auf Forgejo, einem quelloffenen Community-Fork von Gitea, und bietet damit eine von GitHub und GitLab unabhängige, europäische Alternative. Als deutscher Cloud-Provider stellt STACKIT sicher, dass Quellcode und Build-Artefakte in deutschen Rechenzentren verbleiben.
Kernfunktionen
- Git-Repository-Hosting: Private Repositories mit Pull Requests, Issues und Wiki auf Forgejo-Basis
- STACKIT Pipelines: CI/CD auf Basis von Forgejo Actions, zu rund 90% kompatibel mit GitHub Actions
- Verwaltete und eigene Runner: Von STACKIT verwaltete Runner (aktuell Forgejo Runner v12) werden bei Pushes und Events automatisch bereitgestellt und nach Jobende wieder abgebaut; jeder Job läuft in einer frischen, isolierten Umgebung ohne Datenreste zwischen Läufen. Vordefinierte Images decken u. a. Docker, Node.js, Python, Ubuntu, Alpine und Java (Amazon Corretto 21) ab; weitere Umgebungen lassen sich über eigene Docker-Images oder selbst gehostete Custom Runner abbilden
- Freigaben für kritische Stufen: Manuelle Workflow-Freigabe im STACKIT Portal oder als Split-Workflow über zwei Dateien
- Identity-Provider-Anbindung: Automatisiertes User-Onboarding und Föderation über den eigenen Identity Provider
- IP-Whitelisting: ACL Control beschränkt den ein- und ausgehenden Datenverkehr der Repositories
- Container-Registry-Integration: Direkte Anbindung an die STACKIT Container Registry zum Bauen und Veröffentlichen von Images
- Secrets-Integration: Anbindung an den STACKIT Secrets Manager für sichere Credential-Verwaltung in Pipelines
Typische Anwendungsfälle
Source Code Management: Unternehmen hosten ihren Quellcode in STACKIT Git statt bei US-Anbietern. Repositories, Commits und Branches bleiben in Deutschland mit granularen Zugriffskontrollen.
CI/CD-Pipeline-Automatisierung: Teams definieren Pipelines als Code und lassen sie über STACKIT Pipelines automatisch bei jedem Commit ausführen — inklusive Build, Test und Deployment.
Migration bestehender GitHub-Actions-Workflows: Dank der hohen Kompatibilität lassen sich viele bestehende GitHub-Actions-Workflows mit überschaubarem Aufwand auf STACKIT Pipelines übertragen.
Vorteile
- DSGVO-konform: Quellcode und Build-Artefakte verbleiben in deutschen Rechenzentren
- Keine Abhängigkeit von US-Hyperscalern für Code-Hosting und CI/CD
- Offene, auf Forgejo basierende Plattform ohne proprietäres Lock-in
- Nahtlose Integration mit STACKIT Container Registry und Secrets Manager
Integration mit innFactory
Als offizieller STACKIT-Partner unterstützt innFactory Sie bei STACKIT Git: Migration bestehender Repositories, Aufbau von STACKIT-Pipelines-Workflows, Container-Registry-Anbindung und Secrets-Management-Konfiguration.
Typische Anwendungsfälle
Technische Spezifikationen
Häufig gestellte Fragen
Basiert STACKIT Git auf GitLab oder GitHub?
Keines von beiden. STACKIT Git basiert auf Forgejo, einem quelloffenen Community-Fork von Gitea. Für CI/CD kommen STACKIT Pipelines auf Basis von Forgejo Actions zum Einsatz, die zu rund 90% mit GitHub Actions kompatibel sind.
Kann ich CI/CD-Pipelines ausführen?
Ja, über STACKIT Pipelines. Diese unterstützen sowohl von STACKIT verwaltete Runner (aktuell Forgejo Runner v12, mit vordefinierten Images wie stackit-docker, stackit-ubuntu-22 oder stackit-coretto-21 für Java) als auch eigene, selbst gehostete Custom Runner auf Forgejo-Runner-Basis, jeweils in isolierten, nach Jobende automatisch gelöschten Umgebungen.
Gibt es eine Container Registry?
STACKIT Git bietet eine direkte Integration mit der separaten STACKIT Container Registry, sodass Images im Rahmen der Pipeline gebaut und dorthin gepusht werden können.
Kann ich bestehende GitHub-Actions-Workflows wiederverwenden?
Weitgehend ja. STACKIT Pipelines sind zu rund 90% kompatibel mit GitHub Actions, sodass sich viele bestehende Workflows und Community-Actions mit geringem Anpassungsaufwand übernehmen lassen.
Lassen sich Freigaben vor kritischen Deployments erzwingen?
Ja. STACKIT Pipelines bieten eine manuelle Workflow-Freigabe: Über eine Konfiguration im STACKIT Portal wird ein Workflow angehalten und muss vor risikoreichen Deployment-Stufen manuell bestätigt werden. Alternativ lässt sich dasselbe Verhalten über einen Split-Workflow mit zwei Dateien abbilden, allerdings mit weniger Konfigurationsmöglichkeiten.
Kann ich meinen eigenen Identity Provider anbinden?
Ja. Der unternehmenseigene Identity Provider lässt sich direkt mit der STACKIT-Git-Instanz verbinden, um User-Onboarding und Föderation zu automatisieren.
Wie lässt sich der Zugriff auf die Repositories einschränken?
STACKIT Git unterstützt IP-Whitelisting (ACL Control): Damit lässt sich der ein- und ausgehende Datenverkehr der Git-Repositories auf definierte Adressbereiche beschränken.
Was kostet STACKIT Git?
Die Abrechnung erfolgt monatlich nach Nutzeranzahl und Speicherplatz. STACKIT bietet unter anderem ein Einstiegspaket für kleine Teams mit 10 Nutzern und 10 GB Storage zu einem reduzierten Preis; Details stehen auf der offiziellen Preisseite.
Hinweis: Alle Produktinformationen auf dieser Seite wurden sorgfältig zusammengestellt, sind jedoch ohne Gewähr und können veraltet oder unvollständig sein. Cloud-Services entwickeln sich schnell weiter — Funktionen, Preise, SLAs und Verfügbarkeit ändern sich laufend. Verbindliche und aktuelle Informationen finden Sie ausschließlich auf der offiziellen Produktseite von STACKIT (offizielle Dokumentation). Diese Seite stellt kein Angebot von STACKIT dar.
