Was ist die STACKIT Kubernetes Engine?
Die STACKIT Kubernetes Engine (SKE) ist ein managed Kubernetes-Service aus EU-Rechenzentren. STACKIT betreibt die Control Plane hochverfügbar, übernimmt Updates und Selbstheilung und liefert CNCF-konforme Cluster, die voll API-kompatibel zu Upstream-Kubernetes sind. Abgerechnet wird nach Pay-as-you-go: eine stündliche Gebühr für das Cluster-Management plus die Kosten der Worker-Nodes. Da STACKIT in den Regionen EU01 (Deutschland) und EU02 (Österreich) hostet, erhalten Sie einen souveränen Kubernetes-Service ohne US-CLOUD-Act-Risiko und mit vollständiger DSGVO-Konformität.
Kernfunktionen
- Managed Control Plane: STACKIT betreibt die Steuerungsebene hochverfügbar und übernimmt deren Verfügbarkeit und Wartung.
- Auto-Upgrades und Selbstheilung: Kubernetes- und OS-Versionen werden automatisch aktualisiert, fehlerhafte Nodes erkennt und repariert SKE selbsttätig.
- Event-driven Autoscaling: Pods und Nodes skalieren bedarfsgerecht mit der Last, inklusive Skalierung nach unten in lastarmen Phasen.
- Cluster pausieren: Nicht-produktive Cluster lassen sich temporär abschalten. Sie zahlen nur für tatsächlich genutzte Ressourcen.
- CNCF-konform: Volle API-Kompatibilität zu Upstream-Kubernetes. Bestehende Manifeste und Helm-Charts laufen ohne Änderung.
- Infrastructure as Code: Bereitstellung und Verwaltung über Terraform-Provider, SKE-API und STACKIT CLI für wiederholbare, automatisierte Workflows.
- CNI-Wahl: Calico für klassische Network Policies oder Cilium (eBPF-basiert) für erweiterte Netzwerk- und Observability-Funktionen.
Typische Anwendungsfälle
Cloud-native Microservices: Teams deployen containerisierte Microservices-Architekturen auf SKE. Autoscaling und managed Control Plane reduzieren den Betriebsaufwand spürbar.
CI/CD Pipelines: DevOps-Teams betreiben GitLab- oder Jenkins-Pipelines auf SKE. Container-Images und Build-Artefakte bleiben in EU-Rechenzentren.
Stateful Workloads: Datenbanken und zustandsbehaftete Dienste laufen mit Persistent Storage über die CSI-Treiber für STACKIT Block und File Storage.
Migration von Legacy-Containern: Bestehende containerisierte Anwendungen lassen sich nach SKE migrieren, ohne Manifeste umzuschreiben.
Vorteile
- Datensouveränität: Alle Workloads laufen in EU-Rechenzentren (EU01 Deutschland, EU02 Österreich) ohne US-CLOUD-Act-Risiko.
- Geringerer Betriebsaufwand: Managed Control Plane, Auto-Upgrades und Selbstheilung entlasten Ihr Team.
- Kostentransparenz: Pay-as-you-go pro Cluster und Node, Pausieren nicht-produktiver Cluster spart zusätzlich.
- Vendor-unabhängig: CNCF-Konformität verhindert Lock-in, Migration zu und von anderen Anbietern bleibt offen.
Integration mit innFactory
Als STACKIT Partner unterstützt innFactory Sie über den gesamten Kubernetes-Lebenszyklus: Cluster-Architektur und Sizing, Migration von AWS EKS, GKE oder AKS, GitOps-Setup mit ArgoCD, Observability und Security Hardening. So gehen Sie produktiv auf SKE in Betrieb und halten Ihre Plattform langfristig wartbar.
Verfügbare Varianten & Optionen
Standard SKE
- Managed Control Plane
- Auto-Upgrades
- Event-driven Autoscaling
- Self-Service Betriebsverantwortung
Private SKE
- Control Plane nur über STACKIT Network Area erreichbar
- Keine öffentliche API-Exposition
- Erhöhte Isolation
- Höherer Netzwerk-Aufwand
Typische Anwendungsfälle
Häufig gestellte Fragen
Wie wird die STACKIT Kubernetes Engine abgerechnet?
SKE rechnet nach dem Pay-as-you-go-Prinzip ab: pro Cluster fällt eine stündliche Gebühr für die managed Control Plane (Cluster-Management) an, Worker-Nodes werden als Compute-Engine-Instanzen separat abgerechnet. Nicht-produktive Cluster lassen sich pausieren, um Kosten zu sparen.
Welche Kubernetes-Versionen unterstützt SKE?
SKE bietet jeweils aktuelle Minor-Versionen und orientiert sich am offiziellen Kubernetes-Support-Zeitplan. Patch-Versionen werden automatisch eingespielt, auslaufende Minor-Versionen werden automatisch auf die Folgeversion angehoben; der genaue Versionsstand ist den Release Notes zu entnehmen.
In welchen Regionen läuft SKE?
SKE läuft in den STACKIT-Regionen EU01 (Deutschland) und EU02 (Österreich). Der Betrieb in europäischen Rechenzentren liefert einen souveränen Kubernetes-Service ohne US-CLOUD-Act-Risiko.
Ist SKE CNCF-konform?
Ja, SKE betreibt CNCF-konforme Kubernetes-Cluster und ist API-kompatibel mit Upstream-Kubernetes. Bestehende Manifeste und Helm-Charts funktionieren in der Regel ohne Anpassung.
Wie funktionieren Auto-Upgrades und Selbstheilung?
SKE verwaltet die Control Plane hochverfügbar, spielt Kubernetes- und OS-Updates automatisch ein und repariert fehlerhafte Nodes selbsttätig. Wartungsfenster sind konfigurierbar.
Wie migriere ich von AWS EKS, GKE oder AKS?
Da SKE CNCF-konform ist, laufen Standard-Manifeste unverändert. Persistente Daten und Cluster-State übertragen Sie mit Tools wie Velero. innFactory begleitet die Migration inklusive GitOps-Setup.
Hinweis: Alle Produktinformationen auf dieser Seite wurden sorgfältig zusammengestellt, sind jedoch ohne Gewähr und können veraltet oder unvollständig sein. Cloud-Services entwickeln sich schnell weiter — Funktionen, Preise, SLAs und Verfügbarkeit ändern sich laufend. Verbindliche und aktuelle Informationen finden Sie ausschließlich auf der offiziellen Produktseite von STACKIT (offizielle Dokumentation). Diese Seite stellt kein Angebot von STACKIT dar.
