Was ist STACKIT Linux Server?
STACKIT Linux Server stellt vorkonfigurierte Linux-Standard-Images für virtuelle Maschinen auf der STACKIT Compute Engine bereit. Zur Auswahl stehen laut STACKIT-Dokumentation unter anderem Ubuntu, Debian, CentOS Stream, Fedora, Rocky Linux, AlmaLinux, Red Hat Enterprise Linux und openSUSE Leap 16.0 – viele Versionen zusätzlich als ARM64-Image. Die Images werden laufend direkt aus den offiziellen Vendor-Quellen gebaut und unverändert als Basis-Image mit aktuellen Security-Patches bereitgestellt. STACKIT betreibt die zugrunde liegende Compute Engine in den Regionen EU01 (Deutschland) und EU02 (Österreich); Red-Hat-Enterprise-Linux-Images sind seit März 2026 auch in EU02 verfügbar (dort ausschließlich für die x86_64-Architektur).
Kernfunktionen
- Standard-Images für Ubuntu, Debian, CentOS Stream, Fedora, Rocky Linux, AlmaLinux, Red Hat Enterprise Linux und openSUSE Leap 16.0, viele davon auch als ARM64-Variante
- Laufend aktualisierte, unveränderte Basis-Images direkt aus den jeweiligen Vendor-Quellen inklusive aktueller Security-Patches
- Ältere, noch unterstützte Image-Versionen über API/CLI nutzbar; veröffentlichte Images 12 Monate verfügbar, danach unwiderrufliche Löschung
- Red Hat Enterprise Linux inklusive vorkonfiguriertem Zugriff auf die Red Hat Update Infrastructure (RHUI) für Updates direkt von Red Hat
- Anmeldung per SSH-Key (Default-Nutzername je nach Distribution) oder Web-Console; Passwort-Login per SSH standardmäßig deaktiviert
- Automatisierte Updates über STACKIT Server Update Management, Backups über STACKIT Server Backup Management
- Möglichkeit, eigene, selbst erstellte Images über OpenStack hochzuladen
Typische Anwendungsfälle
Web- und Applikationsserver: Betrieb klassischer Linux-Workloads (Webserver, Applikationsserver, Datenbanken) auf frei wählbaren Distributionen.
SAP- und Enterprise-Workloads auf RHEL: Red Hat Enterprise Linux als Basis für zertifizierte Enterprise-Anwendungen, inklusive STACKIT-bereitgestellter Lizenz und RHUI-Zugriff.
Lift-and-Shift-Migration: Bestehende Linux-Server-Workloads aus On-Premises-Umgebungen werden ohne größere Anpassungen in die STACKIT-Cloud übernommen.
Vorteile
- Große Auswahl an regelmäßig aktualisierten, unveränderten Linux-Basis-Images
- Für die meisten Distributionen keine zusätzliche STACKIT-Lizenzgebühr
- Bei RHEL: Lizenz und RHUI-Zugriff durch STACKIT organisiert, seit 01.12.2025 transparent als eigene SKU ausgewiesen
- Betrieb in den STACKIT-Regionen EU01 (Deutschland) und EU02 (Österreich)
- Ergänzende Services für Updates (Server Update Management) und Backups (Server Backup Management) verfügbar
Integration mit innFactory
Als offizieller STACKIT Partner unterstützt innFactory Sie bei STACKIT Linux Server: Distributions- und Image-Auswahl, Migration, Automatisierung von Updates und Backups sowie laufenden Betrieb.
Typische Anwendungsfälle
Technische Spezifikationen
Häufig gestellte Fragen
Welche Linux-Distributionen bietet STACKIT Linux Server an?
Laut STACKIT-Dokumentation aktuell Ubuntu (18.04 bis 26.04), Debian (11 bis 13), CentOS Stream (9, 10), Fedora (43, 44), Rocky Linux (8 bis 10), AlmaLinux (8 bis 10), Red Hat Enterprise Linux (8 bis 10) sowie openSUSE Leap 16.0 – viele davon zusätzlich als ARM64-Image. STACKIT pflegt jeweils nur die aktuellste sowie ältere, noch unterstützte Versionen.
Ist die Betriebssystemlizenz im Preis enthalten?
Für die meisten Distributionen berechnet STACKIT keine separate Lizenzgebühr; der Kunde ist für die korrekte Lizenzierung von Betriebssystem und Software selbst verantwortlich. Ausnahme ist Red Hat Enterprise Linux: Hier stellt STACKIT die Lizenz über die Red Hat Update Infrastructure (RHUI) bereit und rechnet sie im Rahmen des Cloud Software and Services Agreement mit Red Hat ab. Seit 01. Dezember 2025 wird diese Lizenz als eigene SKU getrennt von der Compute-Ressource ausgewiesen.
Wie bekomme ich Sicherheitsupdates für mein RHEL-Image?
STACKIT-RHEL-Images sind vorkonfiguriert für den Zugriff auf die Red Hat Update Infrastructure (RHUI) und beziehen Updates direkt von Red Hat, z. B. per 'sudo dnf update'. Für automatisierte, geplante Updates steht der STACKIT Server Update Management Service zur Verfügung.
Wie sichere ich meinen Linux-Server?
STACKIT verweist für Backups auf den eigenen Server Backup Management Service (Backup-as-a-Service), über den sich Sicherungen von Linux-VMs einrichten und verwalten lassen.
Wie lange stehen ältere Image-Versionen zur Verfügung?
Veröffentlichte Images sind laut STACKIT-Dokumentation 12 Monate verfügbar und werden danach unwiderruflich gelöscht. Ältere, noch unterstützte Versionen lassen sich weiterhin über API und CLI referenzieren, sind aber nicht mehr über das Portal auswählbar. STACKIT empfiehlt, in Automatisierung/Terraform keine statischen Image-IDs zu verwenden.
Mit welchem Benutzernamen melde ich mich per SSH an?
Der Standard-Benutzername hängt vom Image ab, z. B. 'ubuntu' bei Ubuntu, 'debian' bei Debian, 'cloud-user' bei CentOS Stream und RHEL, 'fedora' bei Fedora, 'rocky' bei Rocky Linux, 'almalinux' bei AlmaLinux und 'sles' bei openSUSE. Passwort-Login per SSH ist standardmäßig deaktiviert; Zugriff erfolgt über hinterlegte SSH-Keys oder die STACKIT Web-Console.
Hinweis: Alle Produktinformationen auf dieser Seite wurden sorgfältig zusammengestellt, sind jedoch ohne Gewähr und können veraltet oder unvollständig sein. Cloud-Services entwickeln sich schnell weiter — Funktionen, Preise, SLAs und Verfügbarkeit ändern sich laufend. Verbindliche und aktuelle Informationen finden Sie ausschließlich auf der offiziellen Produktseite von STACKIT (offizielle Dokumentation). Diese Seite stellt kein Angebot von STACKIT dar.
