Was ist das Quick Deployment OPNsense Firewall?
OPNsense ist eine quelloffene Firewall-Plattform. STACKIT stellt sie als Quick Deployment bereit: eine dokumentierte Anleitung, mit der Sie OPNsense als virtuelle Maschine in Ihrem STACKIT-Projekt installieren, einrichten und konfigurieren. Damit kombinieren Sie die flexible Infrastruktur von STACKIT mit einer Firewall-Lösung auf Unternehmensniveau.
Es handelt sich nicht um einen von STACKIT betriebenen Managed Service, sondern um Drittanbieter-Software auf STACKIT-Infrastruktur: Betrieb, Updates und Regelwerk liegen in Ihrer Verantwortung. Laut STACKIT bietet OPNsense dieselben Funktionen wie teure kommerzielle Firewall-Lösungen und häufig darüber hinausgehende Features.
Kernfunktionen
- IDS/IPS: Intrusion Detection und Prevention zur Erkennung und Abwehr von Angriffen
- GeoIP-Filtering: Filtern von Datenverkehr anhand der geografischen Herkunft
- VPN: IPsec, OpenVPN und WireGuard für Standort- und Client-Anbindungen
- Web-Oberfläche: Konfiguration ohne UNIX-Kommandozeilenkenntnisse
- Frei dimensionierbar: VM-Größe wird an den eigenen Bedarf angepasst
- Quelloffen: Keine Lizenzgebühren, keine künstlichen Funktionsbeschränkungen, transparente Sicherheitspraxis und Pflege durch die Community
- Automatisierte Bereitstellung: Deployment per Terraform-Skript mit WAN- (vtnet0) und LAN-Schnittstelle (vtnet1)
Typische Anwendungsfälle
Perimeter-Firewall: Der eingehende und ausgehende Datenverkehr eines STACKIT-Projekts läuft über eine zentrale Firewall-Instanz mit eigenem Regelwerk.
Angriffserkennung: IDS/IPS überwacht den Verkehr auf bekannte Angriffsmuster und blockiert sie, bevor sie die Workloads erreichen.
VPN-Anbindung: Standorte und Clients werden über IPsec, OpenVPN oder WireGuard sicher an die Cloud-Umgebung angebunden.
Herkunftsbasierte Filterung: GeoIP-Regeln reduzieren unerwünschten Traffic aus Regionen ohne Geschäftsbezug.
Vorteile
- Keine Lizenzkosten: Nur die genutzte STACKIT-Infrastruktur wird abgerechnet
- Voller Funktionsumfang: Keine künstlichen Beschränkungen wie bei manchen kommerziellen Appliances
- Bekannte Bedienung: Vertraute Web-Oberfläche für Administratorinnen und Administratoren
- Souveräner Betrieb: Firewall und Regelwerk laufen in Ihrem eigenen STACKIT-Projekt
- Automatisierbar: Bereitstellung über Terraform statt manueller Installation
Integration mit innFactory
Als offizieller STACKIT Partner unterstützt innFactory Sie beim Quick Deployment von OPNsense: Netzwerk- und Zonenkonzept, Dimensionierung der Firewall-VM, Aufbau des Regelwerks, VPN-Anbindung von Standorten sowie die Härtung des Management-Zugangs nach der Ersteinrichtung.
Typische Anwendungsfälle
Technische Spezifikationen
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Quick Deployment OPNsense Firewall?
STACKIT stellt für die quelloffene Firewall OPNsense ein Quick Deployment bereit: eine dokumentierte Anleitung, mit der OPNsense als virtuelle Maschine auf STACKIT-Infrastruktur installiert, eingerichtet und konfiguriert wird. OPNsense selbst ist Drittanbieter-Software und kein von STACKIT betriebener Managed Service.
Welche Sicherheitsfunktionen bietet OPNsense?
Die Dokumentation nennt Intrusion Detection und Prevention (IDS/IPS), GeoIP-Filtering sowie VPN über IPsec, OpenVPN und WireGuard.
Fallen Lizenzkosten an?
Nein. OPNsense ist freie und quelloffene Software ohne Lizenzgebühren und ohne künstliche Funktionsbeschränkungen. Es fallen ausschließlich die Kosten der genutzten STACKIT-Infrastruktur an.
Wie wird die Firewall bereitgestellt?
Die Bereitstellung erfolgt laut Dokumentation über ein Terraform-Skript. Voraussetzung ist ein Service-Account-Key, der als secrets.json hinterlegt wird. Die erste Schnittstelle vtnet0 wird an WAN gebunden, die zweite Schnittstelle vtnet1 an LAN.
Wie erfolgt die Administration?
OPNsense wird über eine Web-Oberfläche administriert, die über eine Floating IP auf Port 443 erreichbar ist. Kenntnisse der UNIX-Kommandozeile sind dafür nicht erforderlich.
Worauf sollte ich nach dem Deployment achten?
Für den ersten Zugriff auf die Web-Oberfläche legt das Deployment eine Firewall-Regel an, die den Zugriff von allen WAN-IP-Adressen erlaubt. STACKIT empfiehlt, diese Regel nach der Ersteinrichtung anzupassen. Ebenso sollten die voreingestellten Zugangsdaten sofort geändert werden.
Wie groß muss die virtuelle Maschine sein?
Die VM-Größe lässt sich frei an die eigenen Anforderungen anpassen. Maßgeblich sind Durchsatz, Anzahl der VPN-Verbindungen und die Nutzung rechenintensiver Funktionen wie IDS/IPS.
Hinweis: Alle Produktinformationen auf dieser Seite wurden sorgfältig zusammengestellt, sind jedoch ohne Gewähr und können veraltet oder unvollständig sein. Cloud-Services entwickeln sich schnell weiter — Funktionen, Preise, SLAs und Verfügbarkeit ändern sich laufend. Verbindliche und aktuelle Informationen finden Sie ausschließlich auf der offiziellen Produktseite von STACKIT (offizielle Dokumentation). Diese Seite stellt kein Angebot von STACKIT dar.
