Was ist STACKIT SQLServer Flex?
STACKIT SQLServer Flex ist ein vollständig verwalteter Microsoft-SQL-Server-Dienst mit flexibler Ressourcen-Allokation und inkludierter Lizenzierung. STACKIT übernimmt Betriebssystem-Updates, SQL-Server-Patches, Backup-Management und die Konfiguration von Hochverfügbarkeit. Instanzen und Cluster werden per Self-Service über das STACKIT-Portal oder die API angelegt und verwaltet. Laut FAQ der offiziellen Dokumentation werden aktuell alle SQLServer-Flex-Instanzen ausschließlich in der Region EU01 (Deutschland) bereitgestellt; Verarbeitung und Speicherung erfolgen vollständig in dieser Region.
Kernfunktionen
- SQL Server 2022 (Single-Node-Plan mit Standard Edition, 4 vCPU / 16 GB)
- Replica-Pläne mit SQL Server Enterprise Edition (4 vCPU/32 GB, 8 vCPU/64 GB, 16 vCPU/128 GB)
- Hochverfügbarkeit über 3-Knoten-AlwaysOn-Availability-Group (Replica-Pläne)
- Automatisiertes tägliches Backup je Datenbank, optionale Point-in-Time-Wiederherstellung, manuelle COPY_ONLY-Backups über API
- SQL Server Agent für die Planung von Wartungsaufgaben
- Transactional Replication (STACKIT-Instanz als Subscriber) und Linked Servers (via T-SQL-Stored-Procedures) über dokumentierte Workarounds
- Zugriffssteuerung über Logins, Nutzer und rollenbasierte Berechtigungen
Typische Anwendungsfälle
.NET Application Backends: ASP.NET Core-Anwendungen, .NET Framework-Legacy-Apps und Blazor-Frontends nutzen SQL Server als primäre Datenbank mit nativer Entity Framework Integration.
Business Intelligence: Reporting- und BI-Werkzeuge aus dem Microsoft-Ökosystem greifen auf SQL Server als Data-Warehouse-Backend zu.
Legacy Application Modernization: On-Premises-SQL-Server-Datenbanken lassen sich über Backup/Restore, Transactional Replication oder Migrationswerkzeuge nach STACKIT übernehmen.
Vorteile
- SQL-Server-Lizenz im nutzungsbasierten Preis enthalten
- Wahlweise Single-Node- oder hochverfügbare 3-Knoten-Konfiguration
- Betrieb ausschließlich in der STACKIT-Region EU01 (Deutschland)
- Automatisiertes Backup- und Patch-Management durch STACKIT
Integration mit innFactory
Als offizieller STACKIT Partner unterstützt innFactory Sie bei STACKIT SQLServer Flex: Architektur, Migration, Betrieb und Kostenoptimierung.
Verfügbare Varianten & Optionen
Single Standard (4 vCPU / 16 GB)
- Günstigster Einstieg
- SQL Server Standard Edition enthalten
- Keine Hochverfügbarkeit über mehrere Knoten
Replica/HA Enterprise (4-16 vCPU)
- SQL Server Enterprise Edition enthalten
- Hochverfügbarkeit über 3-Knoten-AlwaysOn-Availability-Group
- Skalierbar bis 16 vCPU / 128 GB RAM
- Höhere Kosten als Single-Node-Plan
Typische Anwendungsfälle
Häufig gestellte Fragen
Was ist STACKIT SQLServer Flex?
STACKIT SQLServer Flex ist ein vollständig verwalteter Microsoft-SQL-Server-Dienst mit automatisierten Backups, Hochverfügbarkeitsoptionen und Self-Service-Verwaltung über Portal und API. STACKIT übernimmt Betrieb, Patching und Backup-Management der Instanzen.
Ist die SQL Server-Lizenz im Preis enthalten?
Ja, die Microsoft-SQL-Server-Lizenz ist im nutzungsbasierten Preis pro vCPU, RAM und Speicher enthalten. Eigene Lizenzen müssen nicht mitgebracht werden.
Welche SQL Server Edition und Version wird verwendet?
Laut STACKIT-Lifecycle-Dokumentation basiert der Dienst auf SQL Server 2022 (verfügbar seit August 2024, Support-Ende Juli 2027). Der Single-Node-Plan (4 vCPU/16 GB) läuft mit SQL Server Standard Edition. Die Replica-Pläne (4 vCPU/32 GB, 8 vCPU/64 GB, 16 vCPU/128 GB) nutzen SQL Server Enterprise Edition.
Wie funktioniert Hochverfügbarkeit bei SQLServer Flex?
HA-Instanzen (Replica-Pläne) laufen laut STACKIT-Dokumentation als 3-Knoten-AlwaysOn-Availability-Group, die bei Ausfall eines Knotens automatisch übernimmt.
Werden automatische Backups erstellt?
Ja, STACKIT erstellt laut Dokumentation automatisch einmal täglich ein Backup für jede Datenbank der Instanz; bei der Wiederherstellung kann optional ein Point-in-Time angegeben werden. Zusätzlich sind manuelle COPY_ONLY-Backups über die API möglich. Genaue Aufbewahrungsfristen sind der offiziellen Dokumentation zu entnehmen.
Werden Transactional Replication und Linked Servers unterstützt?
Native Replication und Linked Server sind laut der offiziellen Feature-Übersicht als 'Unsupported' gekennzeichnet. STACKIT stellt aber dokumentierte Workarounds bereit: Bei Transactional Replication fungiert die STACKIT-Instanz als Subscriber, während ein On-Premises-SQL-Server als Publisher/Distributor arbeitet. Linked Servers lassen sich über von Microsoft bereitgestellte T-SQL-Stored-Procedures einrichten, da die dafür sonst nötigen SQL-Server-Berechtigungen in STACKIT SQLServer Flex nicht vergeben werden.
Hinweis: Alle Produktinformationen auf dieser Seite wurden sorgfältig zusammengestellt, sind jedoch ohne Gewähr und können veraltet oder unvollständig sein. Cloud-Services entwickeln sich schnell weiter — Funktionen, Preise, SLAs und Verfügbarkeit ändern sich laufend. Verbindliche und aktuelle Informationen finden Sie ausschließlich auf der offiziellen Produktseite von STACKIT (offizielle Dokumentation). Diese Seite stellt kein Angebot von STACKIT dar.
