• Am 21.09. hieß innFactory das erste Mal alle Innovations-Begeisterten im Rosenheimer Gründerzentrum Willkommen. Fast 40 Gäste aus der Region durfte das junge Startup dabei begrüßen: von anderen Gründern über Studenten und Professoren bis hin zu etablierten Firmen hatten sich die Teilnehmer Zeit genommen.

    Bei den spannenden Vorträgen rund um das Thema Innovation auch nicht verwunderlich. Zunächst gab Ralf Exler, Head of Innovationmanagement bei der Kathrein Werke KG, einen Einblick in den Alltag eines Innovationsmanagers und seiner Arbeit in einem international tätigen Unternehmen. Im ständigen Dialog mit den Zuhörern ging er auf verschiedene Begrifflichkeiten ein und erläuterte den Weg von der eigentlichen Ideenfindung über die Ausarbeitung bis hin zum Markteintritt innovativer Produkte. Nach dem rund 30-minütigen Vortrag war es Dr. Gerd Beneken, Professor an der Fakultät für Informatik der FH Rosenheim und Leiter des Innovation-Labs der Hochschule, der das Publikum über die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit mit der FH Rosenheim informierte. Demnach gibt es sowohl für Firmen als auch Privatpersonen die Gelegenheit Projektvorhaben einzureichen und ihre Ideen in die Realität umzusetzen. „Mit innFactory konnten wir vergangenes Semester ein Projekt gestalten und in Zusammenarbeit mit einer Gruppe Studenten erfolgreich realisieren. Wir können jedem empfehlen, der den Kontakt zu hochqualifizierten jungen Leuten sucht oder einfach nur an einer Idee tüfteln will, die FH anzusprechen und zusammenzuarbeiten.“ So Toni Spöck, Mitgründer von innFactory. Als letzter Speaker an diesem Abend durfte Sebastian Bayerl, aktuell Masterabsolvent im Studiengang Informatik und freiberuflicher Softwareengineer, sein Innovation Assessment präsentieren. Dabei ging es um die Erstellung eines Frameworks zur Bewertung der Innovationsfähigkeit kleiner und mittelständischer Unternehmen. „Die Schwierigkeit liegt darin, Innovation messbar zu machen und das Ergebnis aussagekräftig darzustellen.“ So Sebastian Bayerl über das Bewertungsmodell.

    Im Anschluss an die drei Vorträge gab es selbstverständlich noch Gelegenheit für ein ausgiebiges Networking bei kleinen Leckereien und Getränken. „Der ganze Abend hat wirklich Spaß gemacht! Wir freuen uns schon auf das nächste meetup.“ So Tobias Jonas von innFactory. „Beim nächsten Mal wollen wir uns einem eher technischen Bereich widmen. Machine Learning oder Cloud-Computing wären spannende Themen.“ Was es auch wird, die drei Jungunternehmer freuen sich auf zahlreiche Gäste und interessante Diskussionen.

    Folien von Prof. Dr. Gerd Beneken - Folien von Sebastian Bayerl