• In der heutigen vernetzten und immer komplexer werdenden Welt gestaltet es sich zunehmend schwierig für Unternehmen, Schritt zu halten und gegenüber der Konkurrenz am Ball zu bleiben.

    Während die Technik ungebremst voranschreitet, steigen die Ansprüche der Nutzer und der Innovationsdruck kontinuierlich. In vielen Branchen ist der Druck bereits so groß, dass Innovationen hier nicht mehr als „Game Changer“, sondern als überlebensnotwendig betrachtet werden. Dabei heißt es gerade in der digitalen Ära 4.0 für Unternehmen immer stärker auf strategische Partnerschaften zu setzen und so branchenübergreifend Innovationsvorteile für sich zu verbuchen.

    Innovation fordert Unternehmen zum Umdenken auf

    Innovation zu gestalten und voranzutreiben ist nämlich alles andere als einfach im Zeitalter des Internet der Dinge, der damit einhergehenden umfassenden Vernetzung und der daraus entstehenden immensen Datenmengen, die es zu bewältigen gilt. Die Vielzahl an Anwendungsmöglichkeiten und die technologische Komplexität verlangen nach breiter Expertise. Ein einzelnes Unternehmen kann das allein praktisch nicht leisten. Genau bei dieser Problematik greifen neue Ansätze wie Co-Innovation und Open Innovation. Doch diese fordern gleichzeitig ein Umdenken seitens der Unternehmen.

    Gemeinsam Ideen entwickeln 

    Frei nach dem Motto „Gemeinsam sind wir stark!“ werden beim Konzept der Co-Innovation mit Geschäftspartnern, FHs und Universitäten Ideen generiert und evaluiert. Kunden, Branchenpartner, Lieferanten, aber auch Mitbewerber werden projektbezogen und flexibel eingebunden. Alle Teilnehmer entwickeln, planen und prüfen gemeinsam neue Funktionen und Applikationen für entsprechende Angebote und Produkte. Durch Co-Innovation wird darüber hinaus Wissen einbezogen, um den Innovationsprozess zusätzlich zu beschleunigen und zu optimieren. In der Praxis wickeln die Partner dies über langfristige Allianzen, Joint Ventures oder auch gemeinsame Entwicklungszentren ab.

    Herausforderung Co-Innovation: Neue Wege, nachhaltige Erfolge

     

    ascendo sorgt in diesem Themenkomplex dafür, dass die Früchte der Co-Innovation in der Geschäftswelt ankommen. Der fortschreitende Trend der Digitalisierung ist das Mittel zum Zweck um nachhaltigen Wert zu generieren. Der Schlüssel zum Erfolg lautet dabei wie so oft: Projektmanagement von Profis! Dies gilt sowohl für die ersten Kunden wie auch für das Start-Up Unternehmen selbst. Daher unterstützt ascendo insbesondere auch die jungen Start-Ups mit Know-How und viel Erfahrung.

    ascendo bringt dabei verschiedenartige Fähigkeiten, Ideen und Markterfahrungen zusammen und minimiert das Investitionsrisiko. ascendo etabliert von Anfang an Beziehungen zu beiderseitigem Vorteil und sorgt dafür dass am Ende des Weges auch kommerzieller Nutzen entsteht.

    Gastbeitrag des Geschäftsführers Manuel Kathofer- ascendo Professionals Consulting GmbH

  • Am 21.09. hieß innFactory das erste Mal alle Innovations-Begeisterten im Rosenheimer Gründerzentrum Willkommen. Fast 40 Gäste aus der Region durfte das junge Startup dabei begrüßen: von anderen Gründern über Studenten und Professoren bis hin zu etablierten Firmen hatten sich die Teilnehmer Zeit genommen.

    Bei den spannenden Vorträgen rund um das Thema Innovation auch nicht verwunderlich. Zunächst gab Ralf Exler, Head of Innovationmanagement bei der Kathrein Werke KG, einen Einblick in den Alltag eines Innovationsmanagers und seiner Arbeit in einem international tätigen Unternehmen. Im ständigen Dialog mit den Zuhörern ging er auf verschiedene Begrifflichkeiten ein und erläuterte den Weg von der eigentlichen Ideenfindung über die Ausarbeitung bis hin zum Markteintritt innovativer Produkte. Nach dem rund 30-minütigen Vortrag war es Dr. Gerd Beneken, Professor an der Fakultät für Informatik der FH Rosenheim und Leiter des Innovation-Labs der Hochschule, der das Publikum über die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit mit der FH Rosenheim informierte. Demnach gibt es sowohl für Firmen als auch Privatpersonen die Gelegenheit Projektvorhaben einzureichen und ihre Ideen in die Realität umzusetzen. „Mit innFactory konnten wir vergangenes Semester ein Projekt gestalten und in Zusammenarbeit mit einer Gruppe Studenten erfolgreich realisieren. Wir können jedem empfehlen, der den Kontakt zu hochqualifizierten jungen Leuten sucht oder einfach nur an einer Idee tüfteln will, die FH anzusprechen und zusammenzuarbeiten.“ So Toni Spöck, Mitgründer von innFactory. Als letzter Speaker an diesem Abend durfte Sebastian Bayerl, aktuell Masterabsolvent im Studiengang Informatik und freiberuflicher Softwareengineer, sein Innovation Assessment präsentieren. Dabei ging es um die Erstellung eines Frameworks zur Bewertung der Innovationsfähigkeit kleiner und mittelständischer Unternehmen. „Die Schwierigkeit liegt darin, Innovation messbar zu machen und das Ergebnis aussagekräftig darzustellen.“ So Sebastian Bayerl über das Bewertungsmodell.

    Im Anschluss an die drei Vorträge gab es selbstverständlich noch Gelegenheit für ein ausgiebiges Networking bei kleinen Leckereien und Getränken. „Der ganze Abend hat wirklich Spaß gemacht! Wir freuen uns schon auf das nächste meetup.“ So Tobias Jonas von innFactory. „Beim nächsten Mal wollen wir uns einem eher technischen Bereich widmen. Machine Learning oder Cloud-Computing wären spannende Themen.“ Was es auch wird, die drei Jungunternehmer freuen sich auf zahlreiche Gäste und interessante Diskussionen.

    Folien von Prof. Dr. Gerd Beneken - Folien von Sebastian Bayerl