Die innFactory zeichnet ein starkes Gründerteam aus. Deshalb möchten wir euch die Gründer der innFactory in kurzen Interviews vorstellen.

Portrait

Name:

Anton Spöck, Co-Founder und CTO

Ausbildung:

Bachelor of Science, Wirtschaftsinformatik

Interview

Wann hast du das erste Mal von Tobias Idee gehört ein Unternehmen zu gründen und wie wurdest du Co-Founder?

Im Sommer zwischen dem 6. Und 7. Semester habe ich auf Facebook bei Tobi irgendwo das innFactory-Logo entdeckt. Als wir dann mal wieder auf Facebook geschrieben haben, habe ich das angesprochen und wurde Co-Founder. Unten sieht man die originale Konversation.

Zur Facebook-Konversation

Was würdest du in der Gründungsphase rückblickend anders machen?

Immer wenn eine Idee und eine Entscheidung nicht gut war, war meistens das Bauchgefühl auch dementsprechend. Rückblickend würde ich noch mehr auf ein mulmiges Bauchgefühl reagieren und diese Bedenken noch zeitiger mit Maxi und Tobi besprechen.

Welcher Moment war für dich der bisher Schwierigste und welcher der Beste seit der Gründung?

Da wir direkt nach dem Studium gegründet haben und alles aus dem laufenden Cashflow finanziert haben, wurde es am Anfang hin und wieder finanziell eng. Diese Situationen waren ziemlich belastend.

Der beste Moment war, als wir Alexander und Patrick als erste Werkstudenten eingestellt haben. Das Gefühl, dass auch andere nerds mit uns diesen Weg gehen wollen, war großartig. Ab diesem Zeitpunkt konnten wir ein richtiges Team aufbauen.

Was wäre dein Plan B für die Zukunft gewesen, wenn du nicht mitgegründet hättest? Wo hättest du gerne gearbeitet?

Einen richtigen Plan B hatte ich nicht. In meinem Praxissemester in einer großen IT-Beratung habe ich gemerkt, dass ich mich dort nicht verwirklichen konnte. Mit der Idee, sich selbständig zu machen, spielte ich schon länger und ich musste daher keine 2 Sekunden überlegen, ob ich mit Tobi gründen will.

Was hat dich in Bezug auf die Unternehmensführung besonders überrascht oder was hast du so nicht erwartet bzw. unterschätzt?

Wie man einen guten Teamgeist in ein Unternehmen bringt und ein Arbeitsumfeld schafft, in dem sich jeder wohl fühlt und sich jeder entfalten kann, kann man im Vorfeld nicht testen oder ausprobieren. Daher bin ich sehr froh, dass wir so ein toller Haufen sind und sich jeder gut versteht.

Welche Bedeutung hat der Standort Rosenheim für dich und die innFactory?

Ich bin in Rosenheim geboren und die Nähe zu meiner Heimat ist mir sehr wichtig. Hier fühle ich mich einfach wohl. Zudem ist Rosenheim ein wirtschaftlich starker Standort, der mit der Technischen Hochschule zukunftssicher Fachkräfte bietet. Als wir die Möglichkeit erhielten, in das Stellwerk18 einzuziehen und von dem Netzwerk zu profitieren, war das für uns eine sehr gute Ausgangslage. Auch der Zusammenhalt etablierter IT-Unternehmen ist in Rosenheim dank der ROSIK sehr stark; so konnten wir von den Erfahrungen ehemaliger Gründer lernen.

Was war dein erstes Programmierprojekt?

Mein erstes größeres Programmierprojekt war ein Bot für das Browserspiel „Lords & Knights“, das ich in meiner Schulzeit gespielt habe. Das Spiel erforderte sehr viel „Klickarbeit“, die ich mir anfangs durch kleinere Scripte automatisieren wollte. Zum Schluss kam ein recht intelligenter Farming-Algorithmus raus, der Tag und Nacht auf meiner Synology NAS durchlief.

Wo siehst du die größten Herausforderungen und Chancen für das Unternehmen in den nächsten Jahren? Wo siehst du die innFactory in 5 Jahren?

Wir werden alles daransetzen, möglichst groß zu werden, um einen mindestens 20-stöckigen innFactory-Tower in Rosenheim zu errichten. 😀

Wie sieht aktuell deine Arbeitswoche aus?

Wir erweitern gerade unsere Flächen im Stellwerk18 und ich werde mich nächste Woche um die Botanik im neuen Bürozimmer kümmern. Ansonsten bestehen meine Arbeitstage derzeit aus React-Programmierung und viele organisatorische Meetings. Im Frontend entwickeln wir für Flutter und React neue Templates, bei denen einige Fragestellungen zur Softwarearchitektur anstehen, die mit dem Team zusammen besprochen werden müssen. Da wir im November zwei neue Mitarbeiter eingestellt haben, koordiniere ich das OnBoarding und versuche sie möglichst gut zu unterstützen. Der letzte große Punkt ist ein Release eines Kundenprojekts, das in den nächsten Tagen vorbereitet und durchgeführt wird.

Was ist deine Lieblingsprogrammiersprache und warum?

Typescript, da dies im Moment die beste Sprache für Web-Frontends ist.