Die innFactory zeichnet vor allem ein starkes Team und eine langfristige Zusammenarbeit aus. Deshalb möchten wir in den nächsten Wochen in kurzen Mitarbeiterinterviews unser Team vorstellen.

Portrait

Name:

Nicolas Schlecker

Ausbildung:

Informatik-Student im 5. Semester

Nico absolviert aktuell sein Praxissemster bei der innFactory

Tätigkeitsbereich bei der innFactory:

Solution Architect

Interview

Seit wann arbeitest du bei der innFactory und wie bist du auf die innFactory aufmerksam geworden?

Bei der innFactory arbeite ich seit November 2019. Damals hatte ich gerade erst mit meinem Informatik-Studium angefangen und war dementsprechend überfordert. Unter anderem die hunderten E-Mails mit Informationen und Angeboten, die mich teilweise garnicht betroffen haben, erleichterten mir die Orientierung nicht wirklich. Eine dieser E-Mails hatte dann doch mein Interesse geweckt. Eine Einladung zur X-Conference. Am 25. Oktober fand die Konferenz dann in der TH Rosenheim statt. Nach einigen Vorträgen von Prof. Dr. Gunter Dueck (ehem. CTO von IBM), Anna Kopp (IT Director Germany/ Microsoft), Alain Veuve (CEO & Gründer/ Parashift AG) und Julian Kramer (Chief Experience Ambassador, Speaker, Adobe EMEA) fanden am Nachmittag sogenannte „Barcamps” statt. Hier kommt die innFactory ins Spiel. Toni (Anton Spöck) und Maxi (Maximilian Grassl) veranstalteten das Barcamp zu „Chatbots mit DialogFlow“. Während des spannenden Vortrags inklusive einer interessanten Demo, ist mir ein Flutter Aufkleber auf Tonis Laptop aufgefallen. Flutter ist ein Framework von Google, um Apps für iOS und Android zu entwickeln. Ich hatte mich die letzten 2 Jahre vor diesem Vortrag sehr viel mit dem Framework beschäftigt und auch eine App entwickelt mit der Studenten ihren individuellen Stundenplan inklusive Mensaplan anschauen konnten (Open-Source auf Github). Nach dem Vortrag habe ich Toni dann auf den Aufkleber angesprochen, ihm die eben erwähnte App gezeigt und wurde daraufhin zur innFactory eingeladen. In einem Gespräch ein paar Tage später haben wir uns dann besser kennen gelernt. Wieder ein paar Tage später hatte ich dann meinen ersten Arbeitstag. Der Rest ist Geschichte.

Warum hast du dich während des Studiums für die innFactory als Arbeitgeber entschieden?

Wirklich entschieden habe ich mich ehrlich gesagt nicht. Ich war als ich bei der innFactory angefangen hatte eigentlich nicht mal auf der Suche nach einer Stelle. Irgendwie bin ich dann dort hineingerutscht, worüber ich jetzt knapp 2 Jahre später allerdings sehr froh bin! Ich habe in meiner Zeit bei der innFactory sehr viel gelernt und bin an meinen Herausforderungen gewachsen. Außerdem besteht gesamte Team aus sympathischen und netten Menschen, die nicht nur für jeden Spaß zu haben sind, sondern auch in Ihrem jeweiligen Gebiet hervorragend sind.

Du hast bereits mit 14 Jahren angefangen zu programmieren. Wie kam es zu der Leidenschaft und was fasziniert dich am Programmieren und der Informatik generell?

Mein Lieblingsspiel war damals Minecraft. Besonders viel Spaß hat es mir gemacht das Spiel mit Mods zu erweitern und somit über das damals etwas langweilige Basisspiel hinaus noch mehr auszuprobieren. Ich hatte auch einige Ideen sowohl für bereits existierende Mods als auch für komplett Neue, allerdings keine Möglichkeit diese umzusetzen. Infolgedessen habe ich angefangen auf YouTube und co. zu suchen wie diese Mods entwickelt werden. So schwer konnte das ja nicht sein. Nach einigen Wochen und Monaten hatte ich dann meine ersten Blöcke und Items ins Spiel gebracht. Jetzt kam allerdings das Problem, das diese ganzen neuen Dinge nur in meinem Minecraft funktionierten, also kam für mich der logische nächste Schritt in die serverseitige Mod-Entwicklung und immer so weiter. Ich bin einfach von Thema zu Thema gesprungen und habe alles ausprobiert, was mich zu diesem Zeitpunkt interessiert hat. In der Informatik bzw. dem Programmieren faszinieren mich die, meiner Meinung nach, grenzenlosen Möglichkeiten.

Welches Ereignis oder Event war für dich das absolute Highlight bei der innFactory? Auf welches umgesetzte Projekt bist du besonders stolz?

Jedes neue Projekt stellt für mich ein Highlight dar. Es ist immer wieder aufs Neue eine Herausforderung die Anforderungen eines Kunden zu verstehen und so umzusetzen das am Ende nicht nur der Kunde, sondern auch der Endnutzer des Produkts zufrieden ist. Produktanforderungen sind, vor allem was die optische Umsetzung angeht oft nicht eindeutig, das macht die Entwicklung oft nicht gerade leicht, gibt allerdings auch Spielraum für künstlerische Freiheit.

Beispielsweise bei der komro Air Control App, wurde die optische Umsetzung offengelassen, so konnte ich einfach mal drauf los entwickeln. Die App sieht nun nicht wie jede andere App aus, sondern ein wenig einzigartig.

Besonders stolz bin ich aber auf die LumIdent 3 App. Eine Neuentwicklung der bestehenden LumIdent App von Siteco. In ihr sind einige verschiedene Aspekte der Informatik vereint. Von Datenverwaltung, sowohl lokal als auch die Synchronisation über eine REST-Schnittstelle bis hin zum Übertragen von Leuchtenprofilen als Bits und Bytes an Leuchten über verschiedene Übertragungswege wie Bluetooth und RFID. Die Mobile App befindet sich noch in der aktiven Entwicklung, besteht aber schon aus über 40.000 Zeilen Code. Des weiteren kommt die App bei Siteco und deren Testern sehr gut an und wir erhalten laufend positives Feedback.

Bei der innFactory gibt es auch regelmäßig Team-Events, wie ein gemeinsamer Zocker-Abend, ein Pizza- oder Schnitzelessen mit dem ganzen Team oder ein Ausflug auf die IAA in München.

Welche drei Mitarbeiter-Benefits schätzt du besonders an der innFactory?

– Flötzinger Spezi

– Flexibilität (Home-Office/Büro, Urlaubsplanung und Arbeitszeiten)

– Die Möglichkeit neue Dinge auszuprobieren und sich selbst voranzubringen

Was ist deine favorisierte Programmiersprache?

Meine favorisierte Programmiersprache ist sehr knapp Dart. An zweiter Stelle sehe ich TypeScript und auf Platz drei Kotlin. Dart gefällt mir besonders gut, weil es eine sehr moderne Sprache ist, die aus Fehlern älterer Sprachen gelernt und moderne Konzepte anderer Sprachen übernommen hat. Des weiteren wird die Sprache öffentlich auf Github weiterentwickelt und sogar jemand wie Ich, der von Sprachentwicklung wenig Ahnung hat kann seine Ideen vorbringen.

Was machst du gerne in deiner Freizeit, wenn du nicht gerade programmierst?

In meiner Freizeit koche ich sehr gerne und mixe hin und wieder den ein oder anderen Cocktail. Außerdem spiele ich gerne die neuesten Videospiele sowie immer wieder eine Runde CS:GO.