Starbulls Rosenheim – Warum Flutter und nicht React-native

Flutter – Die Zukunftstechnologie für mobile Apps

Nach fünfmonatiger Entwicklungszeit ist die neue Fan-App für die Starbulls Rosenheim e.V. endlich fertig und in den App Stores von Apple und Google veröffentlicht. Gemeinsam mit Andreas Huber von Innsiders Media haben wir die App einem aufwendigen Redesign unterzogen und sind auf die Wünsche der Fans eingegangen. Zusätzlich haben wir einige „Spielereien“ umgesetzt, da die App nicht nur als Fan-App, sondern auch als Flutter Aushängeschild für innFactory fungieren soll. So haben wir neben den funktionalen Anforderungen auch viele Designanpassungen und Animationen umgesetzt, die die neue App derzeit einzigartig machen. Dabei haben wir den alten Objective-C und Java Code komplett verworfen und die App mit Flutter und Dart neu programmiert. Obwohl Flutter von Google noch nicht allzu lange als stabile Version freigegeben ist, waren wir von Beginn an von den Möglichkeiten begeistert. Wir werden in Zukunft verstärkt auf Flutter bei der App-Entwicklung setzen und sind gespannt, was Flutter for Web in Zukunft bieten kann. Aufgrund unserer umfangreichen Erfahrung mit React-native sind bisher all unsere Webplattformen mit React programmiert. Somit stand als Alternative vor Beginn der Entwicklung auch React-native zur Wahl. Wir haben unsere Entscheidung für Flutter jedoch nicht bereut und sind gerade bei Animationen und komplexeren Designthemen von den Möglichkeiten von Flutter begeistert. All unsere Entwickler, die mit Flutter entwickelt haben, sind von der Technologie begeistert. Natürlich muss man zugeben, dass es noch einige Themen gibt, die nicht so ausführlich in Flutter behandelt wurden, wie in anderen UI Frameworks für die mobile Entwicklung. Die für uns wichtigen Punkte konnten wir aber dennoch alle problemlos lösen. Zu unseren Erfahrungen mit Flutter veranstalten wir deshalb am 10.10.2019 ein Meetup im Stellwerk18. Dort lernen die Zuhörer einiges über die Grundlagen von Flutter und wie Sie eine CI Pipeline bis in die Stores von Apple und Google aufbauen können.

Die App ist sehr stark mit Firebase in der Google Cloud verknüpft und so können fast alle Inhalte über die Firebase Remote Config ausgetauscht werden. Fehler in der App, bzw. die Nutzeranalyse läuft über Crashlytics und Google Analytics. Fotos und Inhalte aus Drittanbieter Plattformen werden entweder über Serverless Functions gecached oder über den Firebase Storage zur Verfügung gestellt. Da die User im Liveticker oder auch im Hintergrund Push-Notifications empfangen können, läuft zusätzlich noch ein Node.JS Docker Dienst in der AWS Cloud. Dieser überwacht die notwendigen Änderungen und schickt gegebenenfalls Benachrichtigungen über Firebase Cloud Messaging an die Appnutzer. Der Appnutzer kann dabei sogar wählen, welche Informationen er erhalten will. Zum Start gibt es Push-Notifications bei Toren und bei neuen News. Innerhalb der App kann der Nutzer Spiele in Fast-Echtzeit in einem Liveticker verfolgen und hat stets, auch bei Auswärtsspielen, einen Überblick zum Geschehen im Stadion.

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